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10 Dinge, mit denen du deine Mittagspause sinnvoll füllst

11. Januar 2016
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Vor ein paar Tagen hat mich meine beste Freundin per WhatsApp gefragt, was ich so in meiner Mittagspause mache. Leicht irritiert antwortete ich: „Na, essen und dann ein bisschen chillen.“, womit das Thema beendet war.

Das kurze Gespräch löste einen Gedanken in mir aus. Essen und chillen? Ist das alles? Es kam mir doch reichlich belanglos und irgendwie verschwenderisch vor und so machte ich mich daran, mir zu überlegen, wie ich meine Mittagspause sinnvoller (um nicht zu sagen: gehaltvoller) zu gestalten. Das Ergebnis dieser Überlegungen will ich euch in diesem Blogpost präsentieren.

#1 Lesen

Ich lese gerade ein ziemlich spannendes Buch von Stephen King. Wer den Autor kennt, weiß, wie fesselnd (und grausam) seine Worte sein können. Mir fällt es schwer, das Buch am Abend zu lesen, weil ich dann zu aufgekratzt bin, um anschließend schnell einzuschlafen.

Nun habe ich es mir angewöhnt, ein paar Kapitel in der Mittagspause zu lesen. Es ist perfekt. Durch den spannenden Schmöker schaffe ich es echt, die Gedanken an die Arbeit für ein paar Seiten abzuschalten. Danach bin ich wieder richtig frisch im Kopf und kann in die zweite Runde des Tages durchstarten.

Einziges Manko: Manchmal fällt es mir echt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Da kann es auch mal passieren, dass sich die Pause etwas in die Länge zieht.

#2 Gehirnjogging

Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, euer Gehirn hat sich verknotet? Ein Weitermachen ist in solchen Situationen meist unmöglich. Was ich dann brauche, ist ein bisschen Gehirnjogging, um den angestrengten Denkapparat wieder zu entwirren. Am besten ist es, wenn ihr euch für diesen Fall eine Übung sucht, die im kompletten Gegensatz zu eurer Arbeit steht.

Da ich Autorin und dadurch ständig auf der Suche nach Worten bin, bringen mir Kreuzworträtsel die gewünschte Entspannung nicht. Ein Sudoku zeigt da schon eher Wirkung. Auch wenn ich Mathematik in der Schule gehasst habe, helfen mir die Zahlen mittlerweile, mein Gehirn zu entwirren und mich dadurch neu zu fokkusieren.

#3 Ausmalen

Das Thema Entspannen durch Ausmalen hat die liebe Aimie bereits in einem früheren Blogpost sehr schön aufgegriffen. Ich spare mir deswegen an dieser Stelle umschweifende Erklärungen und verweise lieber auf ihren Artikel.

Nur so viel: Sie hat recht! Ausmalen hilft wirklich dabei, den Kopf freizukriegen. Auch hierbei handelt es sich um eine absolute Empfehlung für die Mittagspause.

#4 Bloggen

Das war euch bisher alles zu unproduktiv? Dann nutzt eure Pause doch einfach, um ein bisschen zu bloggen. Auch ich schreibe diese Zeilen gerade, während ich mir ein kurzes Päuschen gönne 😉

Tipp: Ich finde es sehr angenehm, in der Pause via Smartphone zu schreiben. Dafür nutze ich die WordPress-App, auf der ich all meine Blog-Konten eingerichtet habe. Die App ist sehr gut, um erste Entwürfe zu speichern und kurze Gedankenblitze zu fixieren. Ich habe es aber auch schon geschafft, komplette Posts darüber einzustellen.

#5 Rausgehen

Draußen scheint die Sonne und ihr versauert mal wieder am Schreibtisch? Dann nutzt eure Pause, um ein paar Sonnenstrahlen zu haschen! Das macht nicht nur glücklich, sondern auch munter. Eine Extraportion Bewegung und Vitamin D gibt es außerdem gratis oben drauf.

 

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#6 Sport treiben

Apropos Bewegung… es soll ja auch diese total krassen Leute geben, die ihre Mittagspause nutzen, um einen Halbmarathon zu laufen… oder so etwas in der Art. Auch wenn ich definitiv NICHT zu diesen Leute gehöre, finde ich es absolut toll, die Zeit zu nutzen, um sich auszupowern. Wer den Willen und die Möglichkeiten hat, sollte es unbedingt mal ausprobieren.

#7 Ruhen

Das Prinzip vom Power Napping ist euch sicherlich bekannt: Man sucht sich eine stille Ecke, nimmt eine bequeme Position ein und versucht, ein paar Minuten zu „schlafen“. Danach fühlt man sich – im Idealfall – frisch und regeneriert.

Ich persönlich bin nicht so der Power Nap-Typ, finde es aber hin und wieder wirklich sinnvoll, in meiner Pause einfach mal nichts zu machen und stattdessen zu ruhen. Gerade wenn der Vormittag sehr stressig und/oder anstrengend für mich war, gönne ich mir in meiner Pause ganz bewusst eine Ruhephase. Dank Home Office kann ich diese tatsächlich auch auf dem Sofa verbringen. Luxus pur, ich weiß 😉

#8 Alte Freunde und Bekannte anschreiben

Wir alle haben sie: Diese alten Kontakte, von denen wir seit Ewigkeiten nichts mehr gehört haben. Der häufigste Grund hierfür: Fehlende Zeit. Wie wäre es, wenn ihr eure Mittagspause ab und zu nutzt, um diese Leute einfach mal wieder anzuschreiben?

#9 Blogs lesen

Die Mittagspause ist eine perfekte Gelegenheit, um in ein paar tollen Blogs zu stöbern. Vielleicht bieten diese euch auch einen inspirierenden Anstoß, der euch bei eurer weiteren Arbeit hilft.

Mein Tipp: Ladet euch die App Pocket auf euer  Smartphone. Damit könnt ihr interessante Links, die euch im Social Web über den Weg laufen, in einer „Tasche“ abspeichern und dann nach und nach lesen. Auf diese Weise müsst ihr euch nicht erst auf die Suche nach passenden Inhalten begeben, sondern könnt einfach nachschauen, was eure Lese-Liste so zu bieten hat. Ich lese, seitdem ich Pocket nutze, deutlich mehr Blogs und andere Beiträge, die mich interessieren. Weitere App-Tipps gefällig? Dann schaut doch mal hier vorbei.

#10 to-do-Listen erstellen

Die gute Nachricht zu Schluss: Es gibt auch ein Leben nach der Arbeit. Für viele geht der Tag dann erst richtig los. Yoga, Treffen mit den Mädels, Einkauf… Damit ihr nicht den Überblick verliert und auch wirklich an alles Wichtige denkt, ist es immer empfehlenswert, eure Mittagspause zu nutzen, um eine kleine to-do-Liste zu erstellen. Positiver Nebeneffekt: Man freut sich gleich noch viel mehr auf den Feierabend und startet mit viel Energie in die zweite Hälfte des Arbeitstages. Und mal ganz ehrlich: Wir alle lieben es doch, to-do-Listen zu erstellen und anschließend abzuhaken, was wir geschafft haben 😀

Bildquelle: ©  pexels.com

Das waren meine 10 Tipps für eine produktive beziehungsweise entspannte Mittagspause. Nun seid ihr an der Reihe. Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und spannende Anregungen.

Eure Jessi

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