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FORGESTELLT: Annalena von Nummer Fünfzehn erzählt von ihrem Weg in die Selbstständigkeit

9. April 2016
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Vergangenes Jahr lernt ich Annalena zufällig auf einem Event kennen. Ihre Ausstrahlung und Energie haben mich dazu gebracht, sie einfach anzusprechen – und jetzt habe ich die Chance, euch diesen wunderbaren Menschen vorzustellen. Annalena inspiriert auf ihrem Blog „Nummer Fünfzehn“ ihre Leser jeden Tag mit leckeren Gerichten und Interiorposts und begeistert mit ihren Reisegeschichten. Ihre Bilder strahlen eine Wärme aus, in die man sich am liebsten einwickeln würde und sorgen dafür, dass man erst Stunden später wieder aufblickt und sich dabei ertappt, sich vollkommen in ihren Worten und Fotos verloren zu haben.
Vor kurzem hat Annalena zudem den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt – ein Thema, das für unsere Plattform immer wieder sehr spannend ist.

 photo annalena3_zpsce5kadfk.jpg© Annalena Huppert

Liebe Annalena, 2014 hast du damit begonnen, deine Interessen in schöne Dinge niederzuschreiben. Dieses Jahr kam dann der Schritt in die Selbstständigkeit. Möchtest du uns etwas über deinen Weg erzählen? Wie kam es dazu, dass du diesen Schritt gewagt hast?

Annalena: Hallo erstmal und vielen Dank, dass ich meine Geschichte und meine Erfahrungen mit Euch teilen darf.
Ich lese schon seit über 10 Jahren Blogs – begonnen habe ich mit einem der Urgesteine der Modeblogger: Ich habe den Beginn von mystylediary.com mitverfolgt und bin dann irgendwann auf Ciara Ferragni von theblodesalad gestoßen. Damals war sie noch ein ganz normales Mädchen von nebenan, inzwischen steht sie auf der Forbes-Liste der 30 erfolgreichsten Menschen unter 30. Menschen wie Chiara haben mich schon immer inspiriert.
2014 hatte ich eine Anstellung als strategische Projektmanagerin in einem bayerischen Großkonzern – obwohl ich an der Stelle an sich sehr viel Spaß hatte, ist mir doch die Kreativität im täglichen Leben zu kurz gekommen. Ganz spontan habe ich mich entschieden einen Blog zu beginnen – allerdings keinen Fashionblog, sondern einen Lifestyleblog der sich um´s Genießen auf allen Ebenen dreht.
Im Laufe der letzten zwei Jahre ist mein Blog gewachsen und meine Leserschaft rasant angestiegen. Mein Anspruch an Bilder und Text ist immer größer geworden und ich habe eingesehen, dass Nummer Fünfzehn zu sehr viel mehr als einem einfachen Hobby geworden ist. Als sich Ende 2015 die Chance ergeben hat, habe ich mich spontan entschieden den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Was habe ich schon zu verlieren?

Wo findest du deine Inspiration für immer wieder neuen, kreativen Input?

Annalena: Eine Inspiration finde ich im Alltag und in allem, was ich sehe und erlebe. Manchmal erzählt mir jemand etwas von einem Rezept oder einer bestimmten Zutat. Mal esse ich im Urlaub etwas, dass mir nicht mehr aus dem Kopf geht – dann probiere ich so lange rum, bis ich das Rezept erforscht habe. Manchmal inspiriert mich ein Muster auf einem Kissen zur Dekoration im Wohnzimmer. Ich habe auch schon unser Schlafzimmer umgeräumt, weil ich in einem Hotel von der Einrichtung begeistert war.
Natürlich lese ich auch viele analoge und digitale Zeitschriften, Blogs, verfolge Instagram und Pinterest. Die schönste Inspiration sind immer wieder Reisen und Flohmarkt-Bummel. Ich liebe nichts mehr als Dinge einer neuen Verwendung zuzuführen und ihnen wieder Leben einzuhauchen.

Letztes Jahr die Selbstständigkeit, das erste E-Book, 2016 der erste Halbmarathon – woher nimmst du deine Motivation?

Annalena: Ich bin nicht einfach zufrieden zu stellen: Immer strebe ich nach Höherem und will noch mehr erreichen. Ich kann und will nicht akzeptieren, dass ich irgendwas nicht kann oder dass es nicht möglich ist für mich ein Ziel zu erreichen.
Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann gebe ich nicht mehr auf. Ich verbringe Stunden, Tage, Wochen damit auf mein Ziel hinzuarbeiten und bin dabei bereit viel zu „opfern“. Wobei es sich für mich eigentlich nie wie ein Opfer anfühlt. Dreams don´t work until you do.

Und wie gehst du mit Dingen um, die dir Angst machen?

Annalena: Ich bin kein ängstlicher Mensch – sonst wäre die Selbstständigkeit sicherlich nicht die richtige Entscheidung gewesen. Einerseits bin ich ein sehr optimistischer Mensch: Ich glaube grundsätzlich, dass sich Probleme lösen und Situationen zum Besseren wenden werden. Andererseits sorge ich auch vor – ich versuche mögliche Probleme und Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, bevor sie tatsächlich entstehen.
Wirklich Angst habe ich eigentlich nur vor Spinnen und Schlangen. Es kommt schon mal vor, dass ich das Wohnzimmer einen Tag lang nicht benutze, weil ich eine dicke Spinne entdeckt habe. Dann muss mein Freund sich Abends um das Thema kümmern. Und die Schlangen therapiere ich jetzt irgendwie: Wir machten einen langen Urlaub in Mexiko – in dem Land in dem über 750 unterschiedliche Schlangensorten zu Hause sind.

Gibt es etwas, das du dir für 2016 besonders wünschst?

Annalena: Ich glaube 2016 ist für mich nicht das Jahr, in dem ich die Zeit finden werde mich vielen neuen Hobbies zu widmen. 2016 wird für mich ein sehr arbeitsreiches Jahr – ein Konsolidierungsphase für mein junges Unternehmen. Und ich glaube, dass das auch mein größter Wunsch sein wird. Nummer Fünfzehn größer machen und all meine Energie in dieses Projekt stecken.
 photo annalena2_zpsbajlnkm0.jpg© Annalena Huppert

Wenn ich den Halbmarathon überstehe und halbwegs lebendig ins Ziel komme, wäre ich natürlich auch mehr als happy. Und wenn ich es mir so recht überlege, dann habe ich doch noch einen kleinen Traum – für dieses Jahr oder das nächste. Eigentlich für jedes Jahr, das noch kommt. Als ich vor einigen Jahren in Lissabon gelebt habe, habe ich mich in die Stadt, das Land und die Menschen verliebt. Ich will wieder eine Zeit in Portugal verbringen. Vielleicht einen Monat oder zwei. Jedes Jahr. Die Menschen in Portugal tuen mir mit ihrer entspannten und positiven Lebensweise einfach gut – und die Stadt ist die größte Inspiration, die man sich nur wünschen kann.

 

Welchen Ratschlag möchtest du unseren Leserinnen mit auf den Weg geben?

Annalena: Ich habe vor kurzem durch Zufall ein Lied von Roger Cicero gehört. Er singt im Refrain „Wenn du die Wahl hast, ob du stehen bleibst oder tanzt, dann hoff ich, dass du tanzt.“ Ich mache sowas eigentlich nicht, aber ich habe mir diese Zeilen aufgeschrieben und an meinen Bildschirm geklebt. Denn das bin ich. Und das sollten wir alle sein. Das Leben muss man tanzen – wenn du einen Traum hast, dann arbeite daran ihn zu verwirklichen. Lass Dich nicht unterkriegen und glaub an Dich.

Mehr von Annalena gibt es auf Nummer Fünfzehn, auf Facebook und Instagram.

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