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5 Gründe um mit Meditation zu beginnen

26. Juni 2016
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Meditieren? Brauche ich nicht.

Vor einigen Monaten war ich der festen Überzeugung, Meditation nicht zu benötigen. Ich hatte viele Gedanken, dennoch hatte ich das Gefühl sie gut sortieren zu können. Ich schlief problemlos ein und enspannte mal mehr, mal weniger gut, wenn ich mir Zeit dafür nahm. Nach vielen Gesprächen und vielen positiven Erfahrungsberichten, wollte ich das Meditieren vor zwei Wochen einfach einmal ausprobieren!

Meditation“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie: Nachdenken, Nachsinnen, Überlegen. Meditation wird heute als Entspannungsmethode eingesetzt und  im Grunde handelt es sich beim Meditieren um eine einfache Achtsamkeits- und Konzentrationsübung. Kurz zusammengefasst: Man setzt sich aufrecht, jedoch bequem an einen ruhigen Ort und konzentriert sich auf den eigenen Atem. Man registriert seine Gedanken, beobachtet sie und lässt sie nicht weiter an sich heran, sondern einfach vorbeiziehen. Das hört sichzwar einfach an, ist es jedoch nicht. Denn sich in unserer heutigen Welt einige Minuten am Tag nur mit sich, seinem Atem und seinen Gedanken zu beschäftigen, ohne Ablenkung, ist eine Herausforderung, zumindest für mich.

Was genau bedeutet das jetzt aber für dich, mich und unser alltägliches Leben? Was bringt Meditation im Alltag?

Ich kann Dir werder etwas von Erleuchtung oder Hare Krishna erzählen. Von diesen Dingen verstehe ich nichts. Von Meditation eigentlich auch nicht, zumindest nicht viel. Dennoch würde ich Dir gerne meine 5 Gründe dafür nennen, mit dem Meditieren zu beginnen (und das nach zwei Wochen).

5 Gründe um mit Meditation zu beginnen

#1 Meditation sorgt für Ruhe im Kopf

Wir denken oft pausenlos und sind ständig in Bewegung: „Wie führe ich das Gespräch heute“…“Ich muss dringend meine Großmutter anrufen“…“Wie schreibe ich den Artikel zu Ende“…“Was denkt er jetzt nur von mir“…“Was koche ich heute Abend“…und so weiter und so weiter. Diese aufregende Gedankenreise kann Stress auslösen oder uns um den Schlaf bringen.

Meditiation hilft dabei, die Stop-Taste zu drücken. Die Gedanken loszulassen, sie bewusst zu beobachten und nach und nach zu lernen, dass man selbst nicht aus seinen eigenen Gedanken besteht! Wir entscheiden, ob wir einen Gedanken loslassen oder ihn festhalten. Meditiation bringt Ordnung und Ruhe im Kopf und zeigt einem, wie man seine eigenen Gedanken bewusst aufräumt, sodass man sich eine Umgebung schafft, in der man sich wohl fühlt.

#2 Meditation unterstützt den Stressabbau

Meditieren bringt unseren Körper in einen Zustand der Entspannung. Wir eliminieren viele Dinge, die uns ablenken und konzentrieren uns für wenige Minuten auf uns. Wir versetzen unseren Körper in einen Ruhezustand, indem wir die Gedanken vorüberziehen lassen und uns auf unseren Atem konzentrieren. Dann kann auch der Körper loslassen. Denn das Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was ich tatsächlich gesehen und erlebt habe und dem, was ich mir visualisiere. Und genau das versuchen und lernen wir einzuschätzen und anzuwenden.

#3 Meditation bringt mehr Fokus in Dein Leben

Durch unser Denken erschaffen wir uns unsere Realität. Indem wir lernen unsere Gedanken und Gefühle einzusortieren, können wir auch unsere Realität verändern. Meditation fördert die Dankbarkeit an sich selbst und das Leben und hilft dabei, Vieles positiv zu sehen. Wir lernen uns auf das Positive zu konzentrieren und Fokus in unser Leben zu bringen.

#4 Meditation führt zu mehr Gelassenheit

Meditation ist eine Methode, die uns helfen kann eine Distanz zum Durcheinander unserer Gedanken und Gefühle zu entwickeln und emotionale Spannungen zu entkräften. Häufig verdrängen Menschen diese, indem sie alles in sich hineinfressen. Andere müssen immer alles rauslassen.

Durch Meditation können wir unsere Gefühle und Gedanken aufkommen lassen, sie benennen und akzeptieren. Das führt zu mehr Gelassenheit, denn Meditation hilft bei der Regulierung von negativen Gefühlen und Emotionen.

#5 Meditation fördert die Fähigkeit zu reflektieren

Durch die Meditation schaffen wir einen Raum für die tägliche Reflektion der eigenen Gedanken und Gefühle. Wir konzentrieren uns in dieser Zeit ganz speziell auf sie und es fällt einem dann leichter, diese wieder loszulassen oder einzusortieren. Man macht sozusagen einen Termin mit sich selbst und verhindert dadurch, dass das Chaos im Kopf einen den ganzen Tag beschäftigt.

Mir selbst geht es seit Tag 1 mental und körperlich besser. Ein Allheilmittel ist Meditation bestimmt nicht, doch man lernt wieder mehr auf sich zu achten und lernt das eigene Bewusstsein zu schärfen! Was mir dabei geholfen hat mit Meditation zu beginnen? Das erfahrt ihr in diesem Beitrag!

© Bildquelle: pexels.com

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