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7 Gründe, warum Städtetrips nerven

19. Februar 2016
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Städtetrips sind trendy, hip und totaaaal cool. Du reist in eine dir unbekannte Stadt, erlebst diese mit allen Sinnen und verlässt sie kurz darauf wieder – beladen mit tonnenweise Eindrücken, Erfahrungen und Erinnerungen. Klingt ziemlich erfüllend – kann aber auch extrem anstrengend sein! Warum? Ich erkläre es dir mithilfe von meinen Top Seven der Gründe, warum Städtereisen nerven 😉

#1 Dir brennen die Füße

„Und, was habt ihr so während eures Wochenendtrips so alles gemacht?“ – „Wir sind gelaufen.“ Jetzt mal ehrlich, ist es nicht die Hölle, wie einem die Füße nach so einem Tag Asphalt-Latscherei wehtun? Für mich persönlich Nerv-Faktor hoch 10! Da ist man wirklich froh, wenn man sich abends mit letzter Kraft ins Hotelzimmer schleppen kann, um erschöpft ins Bett zu fallen. Später noch die Clubs unsicher machen? No way!

#2 Keine Fluchtmöglichkeiten

Hast du schon mal drüber nachgedacht, was du tust, wenn dir die Stadt wider aller Erwartungen nicht gefällt? Ich verrate es dir: Du wartest ab, bis der Trip zuende ist. Im Idealfall findest du auch einen Starbucks, in dem du dich verbarrikadieren kannst, bis dein Zug geht. Die Stadt einfach so verlassen, wenn du dich langweilst? Fehlanzeige. Solche Aktionen sehen Wochenendtrips einfach nicht vor. Wer sich hierauf einmal einlässt, hat die Stadt gefälligst zu erleben. Und keine Widerrede!

#3 Be part of the Touri-Herde

Individuelles Umhertingeln, Entdecken verborgener Orte? Nix da, wer zum ersten Mal in einer Stadt ist, hat sich gefälligst die klassischen Wahrzeichen anzugucken. Also reihst du dich in die blökende Touri-Herde ein und marschierst (mit brennenden Füßen!!!) von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Ausbrechen? Nur ganz schwer möglich.

#4 Der Zeitdruck

Selbst wenn ich mir ganz fest vornehme, die nächste neue Stadt auf eine total intensive und außergewöhnliche Art zu entdecken, lässt der nächste Nerv-Faktor nicht lang auf sich warten. Hörst du das? *Ticktackticktack* Die Zeit läuft. Eine komplette (Groß-)Stadt in zweieinhalb Tagen erkunden. Ein Ding der Unmöglichkeit. Freunde dich lieber gleich damit an, dass dir an einem einzigen Wochenende nur die Light-Version angeboten wird (weswegen du gewissermaßen auch gezwungen wirst, die typischen Sehenswürdigkeiten abzuklappern).

#5 Insider-Tipps kommen erst hinterher

„Wiiieee? Du bist nicht da-und-da gewesen?!?!“, „Sag bloß, dass hast du dir entgehen lassen?“, „Achso, was ich dir noch raten wollte…“ So richtig schön nervig wird es, wenn all deine Freunde mit ihren krassen Insider-Tipps zu einer Stadt herausrücken, wenn du gerade aus dieser zurückgekommen bist. Sätze wie „Ach ihr seid sicher irgendwann nochmal dort.“ trösten in so einer Situation auch nicht.

Erinnerungsfotos from Hell: Die Dresdener Frauenkirche

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#6 Bilder-Kotze

Da es den meisten Städten von Haus aus an Landschaft mangeln, fokussieren wir Hobby-Fotografen uns am liebsten auf Bauwerke. Das Problem daran: Kein Mensch interessiert sich für die Bilder, da jeder durchaus weiß, wie diese berühmte Kirche oder der krasse Turm aussieht. Klassischer Fall von Bilder-Kotze, die am Ende sowieso nur im virtuellen Papierkorb landet.

#7 Die mangelnde Erholung

Das schlimmste an Städtereisen (meiner Meinung nach): Man kann sich dabei gar nicht richtig erholen. Während man von Station zu Station hastet, vergisst man irgendwie, dass ja gerade Wochenende ist und am Montag wieder die Arbeit ruft. Wenn wir am Sonntagabend wieder zuhause, ziehen wir uns mit letzter Kraft den Tatort rein und versorgeb unsere geschundenen Füße mit Blasenpflastern… und sowas nennen wir „Kurzurlaub“!?

 

Doch wie sagt man so schön? Meckern auf hohem Niveau! In Wirklichkeit lieben wir Städtetrips – und zwar von ganzem Herzen und egal, wie stressig, anstrengend und nervig sie manchmal sein können. Sie sind eine tolle Gelegenheit, um dem Alltag zu entfliehen und den Horizont zu erweitern. Und da ist überhaupt nichts Nerviges dran.

Bildquelle: © Jessika Fichtel

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  • Reply
    Mica
    27. April 2017 at 9:55

    Schon lange nicht mehr so geschmunzelt beim Lesen eines Artikels *lach*.
    Genauso ist es nämlich, weshalb ich Städtetrips zwar aufregend und cool, aber
    oft auch als mega nervig und anstrengend empfinde. So schön die Stadt auch sein mag.
    Von Erholung oft keine Spur… Danke für Punkt 5 und 6 🙂 Made my day!! 🙂

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