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Alle Jahre wieder: Driving Home for Christmas

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Coming Home for Christmas

Weihnachtsfeiertage im Kreise der Familie

Bus oder Zug?

Jedes Mal, wenn ich plane nach Kaltenkirchen, in meine kleine Heimatstadt bei Hamburg, zu fahren, vergleiche ich die Preise von Bus und Bahn. Insgeheim hoffe ich, dass das Zugticket günstiger als die Busfahrt ist, da ich Zugfahren sehr viel angenehmer finde. Nichts gegen den Bus, jedoch ist es einfach sehr viel entspannter mit meinem Laptop in einem abgeschotteten Abteil Platz zu nehmen und einen Artikel wie diesen in Ruhe zu verfassen. Am liebsten und schnellsten suche ich über GoEuro. Ich habe mir die App runtergeladen und schaue abends im Bett, ob sich etwas an den Preisen verändert hat. Route und Datum eingegeben, die Suche gestartet und schon habe ich alle Ergebnisse auf einen Blick. Filter auf „Am günstigsten“ gesetzt und siehe da, ein Zug mit passender Abfahrtszeit und einem super Preis. So schnell habe ich noch nie auf „Buchen“ geklickt glaube ich. Ein Traum.

Geschenke nicht vergessen

Einen Tag vor Abfahrt fallen mir jedes Jahr tausende von Dingen ein, die ich unbedingt noch vorher erledigen möchte und teilweise auch muss. Damit alle Bestellungen, die wir bei FIELFALT erhalten haben, noch vor Weihnachten bei unseren Community Mitgliedern ankommen, habe ich zu Hause eine kleine Packstation eingerichtet und mich gestern in die schöne Weihnachtswarteschleife bei der Post eingereiht. Die eigenen Geschenke für Familie und Freunde packe ich auch immer schon vor Reiseantritt ein, damit ich die Zeit in der Heimat einfach genießen und für ausgiebige Gespräche bei Treffen mit Freunden nutzen kann. Die Tasche mit den Geschenke stelle ich immer am Vorabend direkt vor die Haustür, damit ich diese auf gar keinen Fall vergesse.

Ich packe meinen Koffer

Mehrere Tage unterwegs zu sein, verschiedene Anlässe zu besuchen und vorab zu wissen, was ich dazu anziehen werde – Unmöglich?! Früher habe ich immer zu viel eingepackt, weil ich mir dachte „Lieber zu viel als zu wenig“. Heute sieht es ganz anders aus, da ich einfach die Kleidungsstücke mitnehme, in denen ich mich am wohlsten fühle. Ich denke, jeder Mensch hat seine Lieblingskleidung, die er einfach sehr gerne und immer wieder anzieht. Der Rest bleibt viele, viele Monate im Schrank liegen bis uns eines Tages auffällt, dass da noch viel mehr in unserem Schrank steckt als wir hauptsächlich anziehen. Dann bietet es sich an, den Schrank komplett auszumisten, eine tolle Tätigkeit nach Neujahr finde ich. Ausmisten fühlt sich wie alten Ballast abwerfen an. Und hinzukommt: Es ist Platz für Neues! 😉 

Der Reisetag-Morgen

Ich stelle meinen Wecker immer 2 Stunden bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof begebe, da ich oftmals Angst habe den Zug zu verpassen. Daher bin ich meistens eher zu früh dran als zu spät. Hat seine Vor- und Nachteile, wie immer. In letzter Sekunde noch die Zahnbürste in den Koffer geworfen, draufgesetzt und zugemacht. Dann kann es losgehen. Da ich auch dieses Jahr fast 30 Minuten zu früh am Bahnhof Spandau ankomme, bleibt noch Zeit dafür, mir einen leckeren Kakao to Go mitzunehmen, welcher selbstverständlich schon vor Abfahrt geleert ist.

Ich bin meistens zu geizig für einen reservierten Sitzplatz im Zug, weshalb ich erstmal den kompletten Zug durchquere bis ich mich auf einem Platz niederlasse. Heute habe ich großes Glück und sitze mit einer sehr freundlichen Berliner Familie in einem 6-er Abteil mit viel Beinfreiheit, Jackpot.

Vorfreude und Rückblick

Im Zug sitzend spüre ich pure Vorfreude auf die nächsten Tage. Auf Familie und Freunde, auf einen wunderschönen Gottesdienst am Heiligabend im Michel, auf schöne Gespräche und die Ruhe, die ich mir über die Feiertage nehme. Ruhe bedeutet in diesem Fall auch, mich intensiv mit meiner Webseite zu beschäftigen, damit diese demnächst online gehen kann.

Nochmal zurück zum Gottesdienst. Ich bin nicht sonderlich gläubig, jedoch ist die Atmosphäre an Heiligabend im Michel gigantisch. Der Klang der Orgel, die schönen Weihnachtslieder und eine Predigt zur Weltanschauung. Ich fühle in mich und lasse das Jahr gedanklich Revue passieren. Ein paar Tränen kullern dabei auch jedes Jahr, das ist für mich wie ein Weihnachts-Ritual.


2016 war ein unglaubliches Jahr und langsam realisiere ich, was sich Alles in meinem Leben und um mich herum verändert hat. Es haben sich nicht nur äußere Umstände verändert, sondern auch Ich mich selbst. Eine wunderbare Reise  zu mir selbst, geprägt von vielen Erlebnisse und Erkenntnissen, beschreibt den Verlauf meines persönlichen Jahres sehr gut. Mehr dazu folgt im neuen Jahr.


Ich möchte all den Menschen danken, die mich in 2016 darin bestärkt haben, meinen authentischen Weg zu gehen.

Merry Christmas!

Kira

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