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Berlin im Juni: Ein Abend voller Frauenpower und FIELFALT ist vor Ort

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Inmitten der Woche, in der Mitte Berlins: zehn aufregende Tage voller Leadership und Frauenpower finden einen Ausklang.

Ein Gastbeitrag von Ariane Vera

Die 26 Stipendiatinnen, junge Frauen, die bereits in Führungspositionen sind oder eine solche anstreben, haben ein straffes Programm hinter sich – Teamarbeit und Gruppenspiele, Workshops und Aufarbeitung der im speziell angefertigten Workbook aufgearbeiteten Inhalte zum Thema Leadership.

Dennoch, von Erschöpfung kaum eine Spur.

Die Teilnehmerinnen halten ihre Mappen mit Notizen und Papier lässig in einer Hand haltend parat, plaudern fröhlich vor Beginn der Veranstaltung und probieren die Häppchen und Snacks, die auf Tischen zwischen Flipcharts und Whiteboards bereit liegen.

An den Wänden hängen Plakate, die, in Mindmaps und Tabellen visualisiert, die Einheiten zu Selbstreflexion und Zielsetzung festhalten. Der Raum ist erfüllt von großem Interesse, sprühender Neugier, und jeder Menge Frauenpower.

Die erste Runde des Young Women Leadership Programmes der SYNK Business School mag sich  zwar dem Ende neigen – doch für die insgesamt 26 Teilnehmerinnen ist das erst der Beginn.

Denn was sie nach zehn intensiven Tagen mit nach Hause nehmen werden, ist weitaus mehr als die Kursmappen und Notizblöcke, die sich auf den Tischen stapeln.

Mitunter ist das zum Beispiel eine Menge Motivation.

Die Message dieses Abends: auch mal einfordern, wenn es notwendig ist.

Ob das nun der etwas längere Urlaub ist, als den Vorgesetzten vermeintlich lieb ist, oder ob es um die freie Gestaltung des eigenen Jobs geht – dass Einfordern und Verhandeln durchaus von Erfolg gekrönt sind, erzählen Aimie-Sarah Carstensen (FIELFALT) und Corina Pick (Barclaycard Deutschland), Gäste und Referentinnen des abschließenden Kaminabends.

Warum trauen wir uns oft nicht, direkt nachzufragen und einzufordern? Woher und wovor die Angst? „Im schlimmsten Falle bekommt man eben ein Nein.“, meint Aimie. Sie berichtet davon, wie erstaunt sie selbst war, als sie eben nicht das Nein, sondern eine Zusage von ihrem Chef bekam.

Was könnte uns die Angst nehmen? Wie können wir das Zögern überwinden und die Zurückhaltung verlieren?

Corina Picks Geschichte gleicht der von Aimie. Corina Pick hatte das große Glück, ihre Tätigkeit bei Barclaycard relativ frei gestalten zu können. „Ich hatte den Wunsch nach einer Veränderung meines Jobs geäußert. Dadurch, dass ich das Unternehmen sehr gut kenne, gab man  mir die Möglichkeit, mein Aufgabengebiet selbst zu gestalten. Klar, dass mir dabei neben meinen eigenen auch die Interessen des Unternehmens am Herzen lagen. Dieser Vertrauensvorschuss und die Gestaltungsfreiheit prägen meine Motivation und mein Commitment zum Unternehmen bis heute.

Was zeigt uns das? Einfordern ist ein Teil des Arbeitsalltags, vor dem wir nicht zurückschrecken sollten.

Was können wir von Aimie-Sarah Carstensen und Corina Picks Geschichten lernen?

Die Menschen, mit denen wir arbeiten, schätzen unsere Fähigkeiten. Vielleicht oft noch viel mehr, als wir es selbst tun. Anstatt uns selbst kleiner zu machen, als wir es eigentlich sind, sollten wir uns nicht mehr nur auf dem silbernen, sondern gleich auf dem goldenen Tablett servieren.

Was braucht es, um erfolgreich einzufordern? Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.

Beides baut auf Erfahrung und beides benötigt viel Zeit und Geduld. Gute Neuigkeiten für die Ungeduldigen: Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit wachsen auch im Austausch mit Anderen.

Wie? Indem man Geschichten und Erfahrungen teilt und sich gegenseitig empowered – nichts ist inspirierender und motivierender als der Zuspruch und das Vertrauen, das Andere einem entgegenbringen. Aufgeben? Gibt es nicht. Den Kopf in den Sand zu stecken, steht nicht mehr zur Debatte. Wenn Andere an einen glauben, gibt man den Glauben an sich, die eigenen Fähigkeiten und Willenskraft nicht mehr so leicht auf.

Auch dafür ist das Young Women Leadership Programme der SYNK Business School. Hier treffen Gleichgesinnte aufeinander, die nicht nur miteinander, sondern auch voneinander lernen.

Ein Ort, an dem ein Netzwerk entsteht, das zwar in der Mitte Berlins geknüpft, aber, über Berlins Grenzen hinaus, in ganz Deutschland bestehen bleibt und weiter wachsen wird.

Denn: Grenzen gibt es nicht, wenn es um Leadership und Frauenpower geht. Das ist wahres Women Empowerment.

Bildquelle: © Synk Leadership Group

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