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Der perfekte Start?!

1. Januar 2016
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Gibt es den perfekten Start in ein Neues Jahr?

 

Ich denke ein ‚perfekter Start‘ liegt immer im Auge des Betrachters, somit wird dieser individuell anders definiert. Was sich in unserer Gesellschaft, warum auch immer, etabliert hat, sind Vorsätze.

„Und, was hast du dir für das Jahr 2016 vorgenommen?“

Überall werden mit dem Thema ‚Vorsätze‘ konfrontiert, egal in welchem Medium wir gerade unterwegs sind. Aimie hat sich diese Woche mit einer Not-ToDo-Liste dazu aufgerufen, einfach mal das Gegenteilige auszuprobieren, um sich tatsächlich zukünftig anders zu verhalten: Schreibt auf, was ihr zukünftig nicht mehr tun wollt und entwickelt einen starken Willen in diesem Nicht-Tun. Dadurch schafft ihr Zeit für Neues und nutzt die gewonnene Zeit für andere Dinge, die ihr euch vielleicht sogar als sogennanten ‚Vorsatz‘ vorgenommen hättet.

Wenn wir uns eine Liste von Vorsätzen aufschreiben, haben wir das Spiel bereits während des Aufschreibens verloren. Wir haben nicht den festen Entschluss gefasst, die Dinge wirklich umzusetzen und zu tun, deshalb vergleiche ich Vorsätze auch gerne mit Wünschen. Wir möchten Vieles besser machen, allerdings ist es kopftechnisch gesehen viel einfacher zu versuchen, Dinge nicht mehr zu tun, als sich dazu zu bringen etwas besser zu machen ohne es wirklich zu wollen.

Wunschdenken: Wir möchten in 2016 gerne mehr Sport machen, wir möchten Stress oder Langeweile nicht mit Essen füllen, wir möchten Aufgaben nicht aufschieben, sondern sofort erledigen… Meiner Meinung nach ist diese Wunschliste vertane Zeit. Wenn wir etwas ändern wollen, haben wir zu jedem Zeitpunkt in unserem Leben die Möglichkeit dazu. Warum den Jahreswechsel abwarten? Das sind nur bequeme Ausreden. Wir können es zu jedem Zeitpunkt ändern wenn wir es wollen.


 

Genießt den ersten Tag im Neuen Jahr wie jeden anderen und setzt Euch vor Allem nicht selbst mit Vorsätzen unter Druck.

 


 

Wir möchten Euch eine von tausend möglichen Vorstellungen eines ‚perfekten‘ Neujahrstages geben. Dazu gehören:

#1 ausschlafen

#2 ein ausgiebiges Frühstück, welches keine Wünsche unserer Gaumen offen lässt

#3 viel Wasser trinken gegen den ‚Hangover‘ (im Notfall eine Tablette nehmen)

#4 kein Druck durch Vorsätze erzeugen

#5 keine unrealistischen Erwartungen an sich oder Andere stellen

#6 Ziele in naher Zukunft setzen und sich auf den Weg dorthin freuen

#7 das Neue Jahr als eine neue Chance betrachten

#8 entspannt sein und einfach mal nichts tun

#9 geduldig mit sich sein, Veränderung ist ein Prozess und braucht seine Zeit

#10 uns darüber im Klaren sein, dass wir durch den Jahreswechsel kein anderer Mensch sind und sich deshalb außer unser bewusstes Hinzutun auch rein gar nichts ändern wird.

Wir hoffen Euch dazu inspiriert zu haben, den heutigen Tag individuell, einzigartig und für Euch wunderbar zu gestalten. Tut Dinge, nach denen Euch heute am Feiertag der Sinn steht und nichts, was ihr machen ‚müsst‘ oder was Andere gerne möchten. Auch zwei schöne Beiträge zu diesem Thema haben Edition F und Chapter Chapter One Mag vor Kurzem veröffentlicht.

Welche Meinung habt ihr dazu? Wir freuen uns über Eure Kommentare und Sichtweisen!:)

Eure Kira

Bildquelle: © pixabay.com

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