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Digitales Profil – Ein kleines 1×1

30. Juni 2016
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Ein digitales Profil haben (höchstwahrscheinlich) alle von uns. Aber ist es wirklich up-to-date? Spiegelt es auch wirklich dich als Ganzes wider? Gerade wenn du darüber nachdenkst, dich beruflich zu verändern, solltest du dich mit dem Thema auseinandersetzen. Wer bin ich eigentlich in der großen Welt des WWW? Schließlich soll dein digitales Profil dir dabei helfen, genau das richtige Licht auf deine Fähigkeiten zu werfen, damit du dann beispielsweise auch den Job oder das Projekt bekommst, das du gern haben möchtest.

Ich bin seit ein paar Wochen Vollzeit-Freiberuflerin. Bislang habe ich noch keine eigene Website, die potentiellen Kunden zeigt, wer ich bin und was ich kann. Ich „tummele“ mich vielmehr auf verschiedenen Online-Plattformen und ich muss mich wirklich mal aktiv mit meinem digitalen Profil befassen. Daher habe ich ein paar grundlegende Gedanken rund um das Thema zusammengetragen, ein kleines 1×1 sozusagen.

# Xing, LinkedIn… 

Ein Muss im beruflichen Umfeld sind meiner Meinung nach die Businessplattformen XING und LinkedIn. Nun habe ich schon häufiger Gespräche dazu geführt, welche der beiden Plattformen am meisten Sinn macht, ob man wirklich beide braucht. Ich habe tatsächlich ein Profil auf beiden. Warum? Xing war in Deutschland als erstes vertreten und daher immer schon ein „Muss“ für alle, die sich auf geschäftlicher Basis digital vernetzen wollen. Anfangs war es mehr oder weniger eine digitale Visitenkarte, mit der man seinen Lebenslauf ganz praktisch im Netz einstellen konnte. Dann kam LinkedIn ins Spiel – die Plattform ist für alle diejenigen interessant, die international tätig sind oder es mal werden wollen. Spannend finde ich, dass ich in beiden Plattformen unterschiedliche Kontakte habe. Es gibt tatsächlich viele, die nur eines der beide Netzwerke nutzen, daher kann ich auch keines der beiden wirklich „abschalten“. Hier gilt es, abzuwägen, ob für dich das eine oder andere Netzwerk eher in Frage kommt. Oder wie in meinem Fall einfach beide.

Je nach Branche können Facebook, Twitter, Youtube, Snapchat, Instagram etc. sinnvoll sein. Aber bevor ihr euch überall einen Account einrichtet, überlegt auf jeden Fall vorher: Was möchte ich eigentlich damit machen? Wo kann ich mich mit meinen Themen oder meinen Produkten (egal ob für eine Firma, einen Kunden oder mich selbst) positionieren und mir so einen „Track Record“ aufbauen. Ich kann euch hierzu nicht wirklich sagen, welche der Plattformen ihr nutzen sollt – die Entscheidung müsst ihr leider allein treffen.

Aber einen Tipp kann ich euch geben: Schaut euch dazu doch einfach mal an, welche Plattformen andere aus eurem beruflichen Umfeld nutzen! So könnt Ihr einen Eindruck gewinnen, was Sinn macht und was gar nicht funktioniert.

# Welche Informationen braucht Eurer Profil im Netz

Wie schon erwähnt, nutze ich Xing und LinkedIn, und habe darüber hinaus ein Facebook-Profil, einen Twitter-Account und ich nutze Instagram. Damit auch auf den ersten Blick klar wird, dass alle diese Profile zu mir gehören, ist es wichtig ein einheitliches Bild zu vermitteln. Welche Informationen gehören also  in mein digitales Profil? Ich widme mich hierbei den beruflichen Profilen auf Xing und LinkedIn.

Die Basics: Name, Kontaktdaten, Ausbildung und Weiterbildung, berufliche Stationen und besondere Leistungen oder Auszeichnungen Dieser Teil sind dein Lebenslauf und deine Visitenkarte.

Ein einheitliches Profilbild: Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ich hatte anfangs auf jeder Plattform ein anderes Foto und habe nicht darüber nachgedacht, dass fremde Menschen mich nicht so einfach wiedererkennen, wenn sie plötzlich ein anderes Bild von mir sehen. Heute nutze ich dasselbe Foto auf allen Plattformen (nein, stimmt nicht – Twitter ist noch nicht aktualisiert).

Beiträge, Bilder etc.: Du kannst mithilfe deiner Profile einen Einblick in deine Arbeit geben, zum Beispiel über Blogbeiträge oder Verlinkungen zu anderen Profilen, die dem Betrachter einen Eindruck vermitteln, was du tust (oder bislang getan hast). Vor allem im kreativen Bereich ist es sinnvoll, ein paar Kostproben deiner Arbeit zu zeigen.

Bei Facebook, Twitter und Co. sind bei weitem nicht all diese Informationen gefragt. Hier gilt es, sich direkt über Inhalte zu positionieren. Aber auch hier gilt – das Foto sollte zu den anderen Profilen passen. Man sollte dich wiedererkennen können.

# Sei aktiv!

Ein digitales Profil sollte kontinuierlich gepflegt werden, denn es soll schließlich zeigen, dass du in deinem Fach- oder Interessenbereich immer auf dem neuesten Stand bist. Es sollte „lebendig“ sein und sich weiterentwickeln und deinen Werdegang widerspiegeln. Live und vor allem authentisch.

Je nachdem, für welchen Zweck du die sozialen Netzwerke nutzen möchtest, ist der Aufwand unterschiedlich groß. Überlege dir also wirklich vorher, welche Plattformen du nutzen möchtest. Denn Möglichkeiten bieten sie dir viele.

Ein paar Beispiele…

Du möchtest dich als Spezialistin für ein Thema positionieren? Dann fange an, Beiträge zum Thema zu schreiben. Bei Linkedin gibt es dafür eigens eine blogähnliche Funktion. Solltest du bereits einen Blog haben, nutze diesen als Quelle, als Basis für deine Beiträge und teile diese über die Netzwerke. Du musst auch nicht ausschließlich eigene Beiträge schreiben, denn das kostet mitunter richtig viel Zeit. Du kannst auch interessante Artikel anderer rund um dein Thema in deinen Netzwerken teilen. Werde zum Wissensvermittler – auch das zeigt, dass du dich in deinem Fachbereich auskennst.

Nutze die Plattformen und baue dein Netzwerk aus – vernetze dich mit alten und neuen Kontakten. Trete fach- und themenbezogenen Gruppen innerhalb der Netzwerke bei und tausche dich dort mit Gleichgesinnten aus. Auch hier kannst du deine Expertise zeigen und sicher auch den ein oder anderen neuen Kontakt knüpfen. Und last but not least kannst du natürlich die Netzwerke auch für die Jobsuche nutzen.

Das klingt alles extrem aufwändig? Das kann es auch sein. Muss es aber nicht. Überleg dir, was du mit deinem digitalen Profil erreichen möchtest und dann mache dir eine Art „Projektplan“.

Solltest du dabei merken, dass du dich doch übernommen hast und auf zu vielen Plattformen angemeldet bist – schalte gern die ein oder andere wieder ab. Wichtig ist, aktiv zu sein und deine Profile nicht einfach brach liegen zu lassen. Denn auch ein nicht gepflegtes Profil ist ein Profil.

In diesem Sinne kümmere ich mich jetzt auch mal um meine Profile und tausche als erstes auf Twitter mein Profilfoto aus…

© Photo: Pixabay

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  • Reply
    Annika
    30. Juni 2016 at 15:45

    #showyourwork Ein Profil für die zukünftige projektbezogene Bewerbung kann auch Projectroom sein. Hier kann man neben dem Lebenslauf Projekte und Erfahrungen präsentieren, die im CV zu kurz gekommen sind und andere Profile wie Xing oder linkedin ergänzen.

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