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„Hilfe, ich fahre in den Urlaub!“

31. Juli 2016
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„Ich habe diese Woche absolut keine Zeit, ich fahre in den Urlaub und muss noch so viel erledigen! Ich weiß gar nicht, wann ich das alles schaffen soll!“ Schon mal gehört? Oder gesagt?

Die Woche vor dem Urlaub, besonders dem Sommerurlaub, scheint die stressigste Zeit des Jahres zu sein. Im Büro muss alles für die Abwesenheit und auch alle Eventualitäten vorbereitet sein. Du musst einkaufen – Bücher für den Strand, Sonnencreme  – ach was, du kaufst gleich die ganze Drogerie leer. Wäsche waschen, putzen, den Kühlschrank leer essen und, und, und. Die To Do-Liste vorm Urlaub scheint länger zu sein als die vor Weihnachten – und die ist schon echt lang.

Für mich sind die Wochen vorm Urlaub eine Zeit der absoluten Vorfreude. Ich bin gedanklich oft schon vor der eigentlichen Abreise im Urlaub, erledige die nötigen Besorgungen „on the go“, kaufe mir Reiseführer oder surfe abends gemütlich im Netz nach Dingen, die ich machen möchte. Urlaub und Stress gehören für mich einfach nicht zusammen. Und ich habe es bislang (fast) immer geschafft, stressfrei in den Urlaub zu fahren. Wie? Ich hab Euch mal ein paar Punkte zusammengeschrieben. Achtung: Bei Last-Minute-Reisen kann es mitunter anders verlaufen. 🙂

Gut Vorbereiten – nicht erst einen Tag vor Abreise

Wenn ich mich entschieden habe, wo ich meinen Urlaub verbringen werde und ich die nötigen Buchungen vorgenommen habe, geht direkt die Vorbereitung los. Ich kaufe mir einen Reiseführer, denn trotz aller digitalen Gadgets und Apps liebe ich meine Reiseführer, die ich vor jeder Reise mit Post-its, Eselsohren und Textmarker versehe und die mir nach der Reise als Erinnerungs-Tagebuch dienen. Wenn ich auf einen Roadtrip gehe, kaufe ich auch Straßenkarten dazu und plane die Strecke am liebsten bei einem Glas Rotwein auf dem Balkon oder im Cafe. Ich mache den ersten groben Plan für die Reise. Für Reisen in ferne und exotische Länder stehen dann die nötigen Impfungen an – auch dafür gibt es keinen Grund zu Last Minute Stress. Wenn Ihr Freunde habt, die schon mal an eurem Reiseziel waren, ladet sie zum entspannten Dinner ein und tauscht euch aus. Das ist eine super Möglichkeit, euch mit ihnen zu treffen und gleichzeitig Tipps zu bekommen, was Ihr unbedingt machen oder sehen solltest. Was ich auch gern mache, ist Blogs von lokalen Bloggern lesen. Vor allem bei Foodthemen habe ich so stets die besten Tipps bekommen, wo man gut essen und trinken kann ohne in die typische „Touri-Falle“ zu geraten: Überteuertes, aber schlechtes Essen.

Einkaufen, Waschen, Aufräumen

Etwa zwei Wochen vor dem Urlaub werde ich etwas aktiver. Während es bei der Arbeit mitunter hektisch werden kann – denn es muss ja wie gesagt alles für alle Eventualitäten vorbereitet werden – bin ich zuhause eher stressfrei bei der Sache. Ich kaufe nur die nötigen Dinge ein, denn es ist selten der Fall, dass ich am Urlaubsort KEINEN Supermarkt oder Drogerie habe. Aufräumen passiert jeden Abend ganz gemütlich, denn ich möchte nach dem Urlaub in ein aufgeräumtes Zuhause kommen, aber auch hier keinen Stress haben. Naja, und ich wasche natürlich die Sachen, die ich gern in den Urlaub mitnehmen möchte.

Smart Packen

Es gibt unzählige Packtipps, so dass ich Euch hierzu nicht DEN Tipp schlechthin geben kann. Mein Packritual beginnt etwa drei Tage vor Abreise: Ich lege alle Kleidungsstücke, die potentiell mit auf die Reise kommen könnten, auf mein Bett. Schuhe stehen davor. Als ich das erste Mal gemeinsam mit meinem Freund verreist bin, habe ich einige skeptische Blicke und Bemerkungen zum Klamottenhaufen auf dem Bett geerntet: „Willst du das ALLES mitnehmen? Wir sind doch nur eine Woche unterwegs.“ Der Haufen ist jedoch nur die erste Packstufe. Mir hilft es einfach sehr, alles einmal gesehen zu haben und dann fange ich an, systematisch Outfits und Outfit-Kombinationen zusammenzulegen. Am Ende ist der Stapel um einiges kleiner. Dann lege ich die Sachen über Nacht zur Seite – meist aufs Sofa – und schlafe ein oder zwei Nächte darüber. Am Tag vor der Abreise lege ich die „vorgefilterten“ Kleidungsstücke wieder aufs Bett und sortiere beim Packen noch einmal aus. Machen wir uns nichts vor, bei einem Sommerurlaub mit Strand brauche ich schlichtweg nicht viele Klamotten – wichtig ist, dass ich Teile smart kombinieren kann. Am Ende reise ich mit einem echt gut gepackten Koffer. Ich ziehe alles an, was ich eingepackt habe und für alle Eventualitäten habe ich immer „Rei“ in der Tube dabei.

Es geht los

Für mich beginnt der Urlaub in dem Moment, an dem ich am Flughafen ankomme und einchecke oder ins Auto steige und auf die Autobahn fahre. Am Flughafen schlendere ich in der Regel nochmal durch den Duty Free und kaufe mir für den Flug Zeitschriften. Ich habe ziemliche Flugangst, so dass mir diese kleinen Rituale sehr helfen. Beim Autofahren mache ich Musik an und los geht die Reise. Ich selbst fahre unglaublich gern mit dem Auto in den Urlaub. Roadtrips bieten einem auf dem Weg zum Ziel schon landschaftlich Urlaub – sobald ich aus der Stadt raus fahre.

Schalte dein Handy aus

Im Urlaub angekommen heißt es dann: Handy aus! Arbeitsmails sollten sowieso nicht gecheckt werden, aber auch Facebook oder Instagram können ruhig mal eine Pause haben. Wenn euch das zu hart oder beruflich nicht realisierbar ist, dann setzt euch ein Limit, z. B. eine Stunde Internet pro Tag, um die schönsten Fotos des Tages zu teilen oder aber etwas für die Arbeit zu tun. Kristina hat es im Urlaub versucht und wie erfolgreich sie damit war, könnt Ihr in Ihrem Beitrag zum Digital Detox hier nachlesen.

Nimm mal den Umweg

Ich fahre gern mit einem groben Plan in den Urlaub, aber ich bin auch ein großer Fan von spontanen Entdeckungen. Daher weiche ich auch gern mal vom eigentlichen Plan ab, wenn ich etwas Spannendes vor Ort höre oder sehe. Gerade bei diesem Punkt gibt es viel Streitpotential, was die Laune im Urlaub gern mal senken kann. Sprecht am besten vorab mit eurem Reisepartner – egal, ob Ehepartner, Freundin oder Bekannte – über dieses Thema. Nichts ist schlimmer, als Streit im Urlaub. Vor allem, wenn es dazu gar keinen Grund gibt. Mein Freund und ich haben auf unseren Reisen schon sehr viele coole Locations zufällig entdeckt, haben unsere Reise spontan leicht abgeändert und es nie bereut. Schaut bei eurer Buchung, dass ihr flexible Unterkünfte findet, die ihr auch kurzfristig noch umbuchen könnt. Bei Last Minute Reisen ist das schwerer, aber bei im Voraus geplanten Reisen ist vieles machbar. Seid spontan, es macht echt sehr viel Spaß, einfach mal von der Route abzuweichen oder an einem Ort, der Euch besonders gut gefällt, einfach länger zu bleiben.

Genieße den Moment

Die Vorfreude auf den Urlaub kann bereits großartig sein, aber das Allerwichtigste ist, dass Ihr Euren Urlaub genießt und eine tolle Zeit vor Ort habt. Seid da! Genießt den Moment! Wir arbeiten alle in der Regel viel zu viel und sollten daher die Wochen im Jahr aufs Vollste genießen, in der wir uns ausschließlich mit Orten und Menschen umgeben können, die uns glücklich machen. Diejenigen unter Euch, die dieses mit ihrer Arbeit täglich verbinden können, beglückwünsche ich aufs herzlichste. Für alle anderen heißt es: Habt einen ganz fantastischen Urlaub!

Meine Planung für diesen Sommerurlaub hat auch gerade begonnen. In drei Wochen geht es los und ich kann es kaum erwarten. Dieses Jahr splitte ich meinen Urlaub gleich auf zwei Reiseziele, die fast nahtlos ineinander übergehen. Ich komme also an einem Freitag Abend mit dem Auto nach Hause und fliege direkt am Samstag morgen weiter. Das wird auch für mich eine pack-technische Herausforderung, aber die Vorfreude ist groß! Und in diesem Sinne wünsche ich Euch tolle Urlaube!

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  • Reply
    Corali
    5. August 2016 at 10:39

    Liebe Christina,

    eine so entspannte Reisevorbereitung verdoppelt doch gleich das Urlaubsfeeling.
    Interessant finde ich, dass ich mich in deiner Schilderung des Packens wiederfinde. Ich lege auch alles einige Tage vorher aus und lege dann immernoch was dazu und auch wieder was weg. Ich bin aber auch großer Fan von Packlisten, die schreib ich mir meist gleich nachdem ich gebucht habe.

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