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FORGEFÜHLT: Mit Kritik umgehen

30. Januar 2016
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In der zweiwöchentlichen Serie FORGEFÜHLT begleite ich Katharina und Sandra vom Onlinemagazin VIERTELRAUSCH und dem Atelier EFFEKTRAUSCH auf dem spannenden Weg zur Gründung. Diesmal habe ich mit ihnen darüber gesprochen, mit welcher Kritik sich die beiden insbesondere während ihrer Crowdfunding-Kampagne auseinandersetzen mussten und wie sie mit negativen Kommentaren umgehen.

Kritik…

Mit ihrer Crowdfunding-Kampagne erreichten Katharina und Sandra eine breite Öffentlichkeit. Diese enorme Reichweite rief zugleich eine Reihe von Kritikern auf den Plan. Katharina erinnert sich: „Nur wenige Minuten nach dem Onlinegehen unserer Crowdfunding-Kampagne erhielten wir die ersten Reaktionen auf facebook und twitter. Nicht alle waren positiv und manche haben uns zunächst sehr verunsichert. Stell dir vor, du hast wochenlang an der Kampagne gefeilt und in einem der ersten Kommentare wird deinem Projekt die Berechtigung zum Crowdfunden abgesprochen, aus dem einfachen Grund, dass wir später mit EFFEKTRAUSCH Geld verdienen möchten.“ Und Sandra ergänzt: „Wir standen von Tag 1 in der Kritik. Es war erstaunlich, woran sich die Leute aufgehängt und welche Erwartungen sie an uns herangetragen haben. Einige pochten beispielsweise auf eine Kooperation, weil sie unsere Kampagne ideell unterstützt haben.“

Manche Kritiken erscheinen absurd und berühren einen deshalb nicht so stark. Andere wiederum lassen einen nicht so schnell los und sind schwer verdaulich. Das gilt selbst für konstruktive Kritiken. Was Sandra und Katharina geholfen hat, mit negativem Feedback besser umzugehen:

#1 Gegenseitiger Rückhalt und Austausch mit Familie und Freunden

„Uns hilft zum einen der gegenseitige Rückhalt und Austausch. Zum anderen sind es vor allem die Gespräche mit Freunden und Familie, die einen wieder aufbauen. Eine Freundin von mir entgegnete beispielsweise auf die Kritik, dass unser Projekt keine Berechtigung zum Crowdfunden habe, dass dieses allein schon durch die Crowdfunding-Plattform VisionBakery legitimiert sei. Dieser Perspektivwechsel hat uns Mut gemacht, denn so hatten wir es bis dato nicht gesehen.“

#2 Den Diskurs suchen

„Negative Kommentare oder Mails löschen wir nicht. Bis zu einem gewissen Grad nehmen wir Kritiken ernst und suchen den Diskurs. Wir sind offen für konstruktives Feedback und fundierte Ratschläge, aber von bloßem ‚Rumgehate’ lassen wir uns nicht mehr verunsichern.“

#3 Das richtige Mindset

„Mit Kritik umzugehen, ist immer ein Lernprozess. Wir haben erkannt, dass viele Kritiker nur ihre eigenen Ängste, ihren Frust oder Neid auf uns beziehungsweise unser Business projizieren. Mit ehrlichem Feedback hat das wenig zu tun. Und man darf nicht vergessen, dass Kritik ein gutes Zeichen ist – ganz im Sinne von Winston Churchill: ‚You have enemies? Good. That means you’ve stood up for something, sometime in your life.’“

Im nächsten FORGEFÜHLT spreche ich mit Sandra und Katharina darüber, wie sie ihr Netzwerk kontinuierlich ausbauen und worin sich das Kontakteknüpfen auf Veranstaltungen und in sozialen Netzwerken wie XING oder facebook unterscheidet.

Tina und Sandra & Katharina von VIERTELRAUSCH und EFFEKTRAUSCH

Welche Strategien habt ihr entwickelt, um mit Kritik umzugehen? Kommentiert gern unseren Beitrag „FORGEFÜHLT: Mit Kritik umgehen“.

Bildquelle: © Winston Churchill

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