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FORGESTELLT: Denise und Dominique, Gründerinnen von inqolor

20. Dezember 2016
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Im heutigen Interview möchten wir euch Denise und Dominique vorstellen, zwei Schwestern aus Berlin, die mit Mitte 20 den Blog inqolor gegründet haben. Uns haben sie erzählt, wie sich inqolor zu einem Online-Shop entwickelt hat und womit sie euch inspirieren möchten.

Denise und Dominique: Zwei Schwestern, ein Interior-Blog: inqolor

Liebe Denise, liebe Dominique, welche Worte beschreiben Eure Wohnungen jeweils am besten?


Denise (die kleine Schwester): Eine Mischung aus Alt & Neu.
Dominique (die große Schwester): Farbenfroh und etwas kitschig.

Ihr habt euren Blog inqolor 2015 gemeinsam ins Leben gerufen. Wie ist es dazu gekommen?

Denise und Dominique: Wir haben schon immer eine enge Beziehung zueinander gehabt und wollten unsere Energie in ein gemeinsames Projekt stecken. Da wir beide gerne schreiben und Einrichtung sowie Wohnaccessoires lieben, lag ein eigener Blog recht nahe. Dort wollten wir unser Mitteilungsbedürfnis ausleben und unseren Geschmack mit der Welt teilen.

Wofür steht inqolor? Wie seid ihr auf den Namen gekommen?


Denise und Dominique: Wir hatten den Eindruck, dass die Interior-Szene in Deutschland etwas blass war. Meist sah man nur die Farben Weiß, Beige und Grau. Bei uns gehört zum Leben einfach Farbe dazu, wir wohnen “in color”. Die Schreibweise mit dem „q“ rührt daher, dass Dominique schon seit jeher ihren Namen buchstabieren und auf das ungewöhnliche Q hinweisen muss – also haben wir das auch für den neuen Titel übernommen.

Ein Blick zurück: Wie hat sich euer Blog entwickelt?


Denise und Dominique: Wir haben am Anfang ehrlich gesagt keine großen Ziele mit dem Blog verfolgt. Wir wollten lediglich über das schreiben, was uns interessiert und Spaß macht. Man hat bei uns noch nie großartig Infos zu aktuellen Trends gefunden, wenn sie uns nicht gefallen haben. Durch den Blog haben sich dann relativ schnell wunderbare neue Bekanntschaften ergeben, tolle Kooperationen und das Wichtigste für uns: Die Idee für unseren eigenen Online-Shop für Wohnaccessoires. Jetzt, nach über einem Jahr, ist inqolor also nicht mehr “nur” ein Blog, sondern unser eigener Onlineshop – yeah!

Im Oktober 2016 habt ihr euch also einen Traum erfüllt: ein Online-Shop. Welche Idee steckt dahinter?


Denise und Dominique: Am Anfang war eine unserer beliebtesten Blog-Kategorien „monthly favorites“, wo wir unsere Lieblingsprodukte aus verschiedenen Online-Shops vorgestellt haben – meist zu einem bestimmten Thema. Der Wunsch, daraus ein dauerhaftes, eigenes Sortiment zusammenzustellen, kam dann mit der Zeit. Genau wie unsere „monthly favorites“ stehen unsere Produkte und Kategorien unter Mottos, die wir mit Texten und Bildern ausschmücken. So wollen wir unsere Besucher inspirieren.

Ihr seid erst Mitte 20. Was hat euch motiviert, zu gründen?


Denise und Dominique: Wahrscheinlich genau diese Tatsache. Denn es klingt so banal: wenn nicht jetzt, wann dann? Den perfekten Zeitpunkt, um mit einem eigenen Business ins kalte Wasser zu springen, gibt es ja sowieso nicht. Also können wir es genauso gut jetzt gleich wagen. Motivation und Lust, unser eigenes Ding zu machen, sind heute da und alles was fehlt, lernen wir unterwegs.

Wie würdet ihr euer Zeitmanagementsystem beschreiben, wie sieht euer Alltag aus?


Denise und Dominique: Da können wir auf jeden Fall noch einiges optimieren. Wir haben beide noch Jobs, um uns auch ein bisschen die Unabhängigkeit für den Shop zu bewahren, wodurch wir nicht rein finanziell getrieben sind und einfach genau das machen können, worauf wir Lust haben. Somit besteht jeder Tag aus einer Mischung von “Day Job” und Herzensprojekt Shop. Dafür werden neue Konzepte erarbeitet, Blogposts geschrieben, stundenlang telefoniert, neue Produkte ausgesucht und alles was dazu gehört. Wir haben die Aufgaben recht gut verteilt und wenn die Eine mal einen freien Nachmittag braucht oder ein paar Tage wegfahren will, übernimmt die Andere die Aufgaben. Wir sind ein eingeschworenes Team und müssen nicht lange diskutieren – das meiste ist einfach selbstverständlich.

Und wie darf man sich die Teammeetings unter Schwestern vorstellen?


Denise und Dominique: Unsere Meetings finden ziemlich entspannt statt, meist in der Küche von Denise. Zuerst wird bei Kaffee (viel zu lange) über alles mögliche Private gequatscht, dann holen wir die Laptops raus und bearbeiten alles, was zum Shop ansteht und entwickeln neue Ideen. Zwischendurch kochen wir oder bestellen uns etwas zu Essen. Manchmal wird es auch lauter und hitziger, aber der Vorteil am Arbeiten mit der eigenen Schwester ist, dass wir keine Angst haben müssen, irgendwelche Gefühle zu verletzen. Man kann immer ehrlich sagen, was man denkt und von den Ideen der Anderen hält. Denn nichts kann schlimmer werden als der “Du hast mein Kleid angezogen ohne mich zu fragen-Gau” von 2007 (und 2008, und 2009).

Ihr habt ein tolles Auge für Design, nicht nur im Interior-Bereich. Wie ist eure Webpräsenz entstanden? Setzt ihr alle Ideen eigenständig um?


Denise und Dominique: Dankeschön! 🙂 Was die ttändig um?

Denise und Dominique: Dankeschön! 🙂 Was die technische Seite des Shops angeht, haben wir einen tollen Programmierer, der uns alles genau so umsetzt, wie wir uns das vorstellen und einen sehr talentierten Grafikdesigner, der uns beratend zur Seite steht. Aber wie der Shop aussieht und sämtliche Inhalte sind auf unseren Mist gewachsen. Wir sind auch einfach große Kontrollfreaks und haben eine klare Vision von inqolor und davon, wo wir hinmöchten.

Wo habt ihr euch sonst noch Unterstützung für eure Projekte geholt?


Denise und Dominique: Das Meiste haben wir uns ehrlich gesagt selber angeeignet oder einfach ausprobiert. Wenn wir an Grenzen stoßen, beispielsweise beim Programmieren des Shops, greifen wir auf professionelle Unterstützung zurück und konzentrieren uns lieber auf das, was wir können. Zum Glück haben wir ein großartiges berufliches Netzwerk voller talentierter Menschen, mit denen wir uns auch privat sehr gut verstehen.

Wie geht es mit inqolor weiter, was sind die nächsten Schritte für euch?


Denise und Dominique: Wir haben große Pläne und sind immer dabei, die Kategorien zu erweitern und noch mehr tolle Artikel und Marken für den Shop zu finden. Außerdem bauen wir gerade unseren Personal Shopping Service für Einrichtung und Accessoires aus.

Weihnachtszeit bei den inqolor-Schwestern: Wie sind eure Wohnungen geschmückt / dekoriert?


Denise: Da wir Heiligabend bei unseren Eltern verbringen, hole ich mir keinen eigenen Baum in die Wohnung (eventuell auch, weil ich in der 4. Etage wohne und mir das Hoch- und Runterschleppen zu anstrengend ist). Die Weihnachts-Deko ist bei mir generell recht dezent.
Dominique: Zu Weihnachten dekoriere ich hauptsächlich mit Licht in Form von Lichterketten und Kerzen. Engel und Sterne sind nicht so meins, aber alles was glitzert oder Schneeflockenform hat, darf gerne einziehen.

Welches Ziel habt ihr euch für 2017 gesetzt?


Denise und Dominique: Wir möchten inqolor als Ort etablieren, an dem Menschen zelebrieren, wie unterschiedlich sie wohnen. inqolor soll inspirieren und mit tollen Designs Abwechslung in dein Zuhause bringen. Wir sind auf einem guten Weg, aber möchten unsere Reichweite noch um einiges ausbauen und ein fester Begriff in der deutschen Einrichtungsszene werden.

Welchen Tipp möchtet ihr unserer Community mit auf den Weg geben?


Denise und Dominique: Man sollte sich nicht zu sehr von Trends beeinflussen lassen, sondern versuchen, seinen eigenen Stil zu finden. Das gilt für die Einrichtung des Wohnzimmers genauso wie für das Gründen eines Unternehmens. Einer der wichtigsten Punkte für uns ist die Authentizität unseres Shops: Wir stehen hinter jedem Designer und jedem Produkt und achten auf Nachhaltigkeit. Sonst könnten wir es auch lassen.

Denise und Dominique, ihr fasziniert mich. Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr gewagt habt. Danke, dass ihr uns inspiriert und euch Zeit für ein Interview genommen habt!

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