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FORGESTELLT: F…wie FIELFALT

1. November 2015
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Ein Gastbeitrag von Alexandra, Märzmädchen: FORGESTELLT: F…wie FIELFALT – über die FIELFALT Bloggerinnen

Ja, ihr habt richtig gelesen: F wie FIELFALT. Keine Sorge, ich habe der deutschen Rechtschreibung noch nicht abgeschworen und mir ist auch kein peinlicher Fehler unterlaufen. Als angehende Germanistin wäre das auch mehr als übel. Nein, nein, das hat schon alles seinen Sinn! Denn bei FIELFALT handelt es sich um ein wunderbares Blog-Magazin für vielfätige Frauen, das bisher von sieben Frauen geführt wird. Nicht nur das wunderbar schlichte Design hat es mir angetan; besonders die inspirierenden Texte und ihre Portrait-Reihe finde ich super! Deshalb – und weil ich Märzmädchen eine inspirierende Komponente geben möchte – habe ich die Autorinnen von FIELFALT um ein Interview gebeten. Meine Fragen und ihre Antworten:

Zurzeit besteht euer Team aus Aimie, Julia, Jana, Jenny, Sandra, Kira und Celsy. Kanntet ihr euch schon vorher? Wie habt ihr zusammen gefunden?

Aimie: Julia, Jana und ich kannten uns von der Arbeit. Sandra habe ich auf einer Veranstaltung kennengerlernt und von FIELFALT erzählt. Celsy und Jenny hatten Interesse Teil von FIELFALT zu sein und uns geschrieben. Wir kennen uns bis heute nur „digital“, wollen uns aber im Dezember alle persönlich treffenJ. Wir freuen uns über jede FIELFALT-Autorin, die andere inspirieren möchte und ihre Gedanken teilen will. Selbstverständlich sind auch männliche Autoren willkommen (leider hat sich aber noch niemand beworben;).

Was hat euch dazu bewegt, FIELFALT zu gründen?

Aimie: Ich habe im Frühjahr beim Panda Contest für weibliche Führungstalente teilgenommen. An diesem Tage habe ich mit vielen tollen Frauen kennengelernt und von meiner Blogidee berichtet. Die anderen haben mich ermutigt einfach zu machen und einen Blog FIELFALT innerhalb eines Tages gestartet. Ursprünglich sah FIELFALT ganz anders aus und hat sich nach und nach weiterentwickelt. Nach Überlegungen warum ich so lange mit einem eigenen Blog gewartet habe, kam die Idee auf FIELFALT in einen shared Blog umzuwandeln. Sozusagen einen Blog mit anderen Schreiblustigen zu teilen und weiterzuentwickeln.

Wie würdet ihr euer Blogmagazin in 3 Worten beschreiben?

Aimie: Inspire, empower, share!

Inspirierend durch ganz unterschiedliche Beiträge junger Frauen, die sich alle mit dem Thema Work und Balance beschäftigen auf unterschiedliche Art und Weise. Empower, weil in vielen Beiträgen das Thema Mut aufgegriffen wird. Share, weil wir zum einen FIELFALT teilen und zum anderen auch unsere Gedanken teilen möchten.

 

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Welche kurz- oder langfristigen Ziele habt ihr mit FIELFALT?

Aimie: Kurzfristig: Durch interessante Beiträge viele Leser zu gewinnen, Spaß zu haben und neue FIELFALT-Schreiberlinge gewinnen. Langfristig: Hoffentlich gemeinsam etwas zu bewegen. Lean In von Sheryl Sandberg ist ein schönes Vorbild!

Was war euer Traumberuf im Kindergarten?

Julia: Tierärztin

Sandra: Den einen Traumberuf hatte ich nie. Ich war schon immer vielseitig interessiert. Vom Wunsch Tierärztin zu werden über den Job der Gerichtsmedizinerin hin zur Tätigkeit als Journalistin war alles dabei. Auch zum amerikanischen Auslandsgeheimdienst wollte ich mal – ich war in meiner Jugend ein großer Fan von Jennifer Garner in Alias. ?

 Jana: Das ist lang her – ich erinnere mich an die fünfte Klasse: Da habe ich selbstgemachte Zeitungen auf dem Schulhof verkauft und war mir sicher: Wenn ich groß bin, arbeite ich als Chefredakteurin in einer großen Redaktion.

 Celsy: Im Kindergarten hatte ich noch keinen Traumberuf – aber ich wusste schon sehr früh, dass ich das Schreiben zu meinem Beruf machen wollte.

 Jenny: Sängerin. Journalistin. Irgendwas mit Sprachen. Ich hatte jeden Tag eine andere Idee, brabbelte Fantasieenglisch vor mir her, sang selbst ausgedachte Lieder und las mir aus meinen Büchern selbst Geschichten vor (die selten dem entsprachen, was da tatsächlich stand).

 Aimie: Daran kann ich mich leider nicht erinnernJ Später Richterin oder Architektin.

Kira: Ich meine mich daran zu erinnern, dass ich in all die Freundschaftsbücher, die damals noch gepflegt wurden, unter Traumberuf immer Lehrerin eingetragen habe. Im Laufe der Jahre hat sich mein Traumberuf immer wieder geändert und heute bin ich sehr vielseitig interessiert und arbeite hauptsächlich gerne mit Menschen zusammen.

Und was macht ihr nun beruflich?

Julia: Key Account Management, Partnerbetreuung im Bereich Schülermarketing

 Sandra: Seit Mitte des letzten Jahres bin ich als Social Media und Content Marketing Managerin selbstständig. Außerdem habe ich im Januar mit drei Freundinnen Frau, frei und, das Blog für Frauen und Selbstständigkeit gegründet.

 Jana: Nun bin ich Teamleiterin des Talent Relationship Management Teams bei careerloft, welches sich um die Partnerunternehmen und die Mitglieder des Karrierenetzwerks für Studenten und Absolventen kümmert.

 Celsy: Ich bin Consultant für Suchmaschinenoptimierung. Aber ich blogge nicht nur bei FIELFALT, sondern auch unter xoxo-appreciateyourself.com und plane, mich mit einer Idee für ein Magazin selbstständig zu machen.

 Jenny: Nachdem ich „International Communication“ studiert habe, bin ich in der PR Branche gelandet. Geebnet wurde dieser Weg bereits im jungen Alter von 14 Jahren, als ich über die Verbindung eines Bekannten ein Praktikum in einer Werbeagentur gemacht habe. Im Lauf der Zeit kristallisierte sich dann heraus, dass ich auf jeden Fall einen kommunikativen Beruf machen möchte und so bin ich bei meiner jetzigen Agentur gelandet.

 Aimie: Ich leite ein StartUp innerhalb eines Großkonzerns, führe unglaublich gern unser Team und entwickle das Produkt weiter. Ein Kollege bezeichnete es kürzlich als „Chief of get the shit done“ – das trifft es ganz gut! Außerdem nimmt FIELFALT viel Zeit in Anspruch;).

Kira: Ich arbeite als Flugbegleiterin auf Kurz- und Mittelstrecken. Zukünftig bilde ich mich neben dem Fliegen im Bereich Psychologie und Gesundheit weiter, um mich auf meine Selbständigkeit vorzubereiten.

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Fällt es euch schwer, euren eigenen Weg zu finden und selbstbewusst zu sein?

Julia: Ich finde es schwierig seinen eigenen Weg in dieser unendlichen Vielfalt an Möglichkeiten zu finden. Manchmal entscheide ich mich jeden Tag um mich am nächsten Tag wieder für die alte Variante zu entschieden. Ich denke aber, dass man mit jeder Herausforderung andere Sichtweisen einnimmt und so durch die eigenen Erfahrungen wächst und ggf. wieder kleine Abänderungen vornimmt. Auch wenn mein Ziel sich jedes mal abändert was ich mal wirklich beruflich machen will, weiß ich inzwischen immer mehr, dass es nicht darauf ankommt was ich mache, sondern, dass ich Freunde habe auf die ich mich verlassen kann. Eine gesunde Familie zu der ich mich immer zurückziehen kann. Selbst gesund sein will, um immer mit der nötigen Power an den Start zu gehen. Der Rest kommt dabei von ganz allein. Mit dem Selbstbewusstsein hatte ich noch nie Probleme. :) Aber eben weil ich im privaten Umfeld immer massive Unterstützung hatte, die mir alles beigebracht haben.

 Sandra: Inzwischen habe ich das Gefühl den für mich richtigen Weg gefunden zu haben. Das war nicht immer so. Viele Jahre irrte ich durch die Welt, auf der Suche nach mir selbst und einer Aufgabe, die mich im tiefsten Inneren erfüllt. Es war wichtig für mich Dinge auszuprobieren. Entscheidungen zu treffen, mit diesen Erfolg zu haben und auf die Nase zu fallen. Nur so konnte ich herausfinden, was ich wirklich will. Das führt automatisch zu mehr Selbstbewusstsein – was allerdings nicht bedeutet, dass ich mich immer und überall selbstbewusst fühle. Im Gegenteil. Es gibt oft genug Momente in denen ich es nicht tue. Vor vielen Leuten zu sprechen zum Beispiel, löst in mir großen Unbehagen aus.

 Jana: Meinen eigenen Weg zu finden ist für mich ein Prozess, der mich immer wieder vor neue Entscheidungen stellt und somit nie abgeschlossen sein wird. Wichtig ist, mich dabei von Umwegen und Stolpersteinen nicht beirren zu lassen und das beste daraus zu machen. Selbstbewusst zu sein heißt, mich selbst zu kennen und zu mir zu stehen, unabhängig von der Meinung anderer. Das fällt mir nicht immer leicht.

 Celsy: Meinen eigenen Weg zu gehen fällt mir durchaus schwer. Ich bin so ein Kopfmensch, dass ich alles tausend Mal durchdenke und mich dann verunsichern lasse. Aber je mehr ich mich traue, meinen eigenen Weg zu gehen, desto selbstbewusster werde ich.

 Jenny: Nein, ich gehöre zu den Leuten, die auch ganz konsequent gehen wenn ihnen etwas nicht mehr gefällt und sich woanders ausprobieren. Ich bin mir selbst viel wert und weiss eigentlich immer recht genau, was ich will und wohin mein Weg mich führen soll.

Aimie: Es fiel mir lange schwer überhaupt „meinen Weg“ zu finden. Inzwischen habe ich herausgefunden was mir wichtig ist, was weniger, wo ich hin möchte und wo vielleicht auch eher nicht. Zu wissen was man will oder nicht will führt zu mehr Selbstbewusstsein. Doch ob man die richtige Abzweigung genommen hat, weiß man erst wenn man den Weg gegangen ist. Und rückblickend weiß man auch nicht was anders hätte sein können. Deshalb sollte man versuchen immer wieder aufs Neue das beste aus dem noch unbestimmten Weg zu machen.

Kira: Ich habe sehr lange gebraucht um herauszufinden wie ich meinen eigenen Weg finde. Mittlerweile habe ich eine Vorstellung von einem Weg, den ich selbstbewusst gehen möchte und bin mir im Klaren darüber, dass auch ein paar Rechts- und Linkskurven, Einbahnstraßen oder Sackgassen dazugehören. Wichtig ist dabei vor Allem nicht zurückzublicken oder Entscheidungen auf seinem Weg zu bereuen. Mich auf neue Herausforderungen gedanklich einzulassen und Risiken einzugehen steigert mein Selbstbewusstsein.

Wie sieht euer Alltag so aus? Ganz normal oder eher chaotisch wild?

 Julia: Eher chaotisch wild. Ich schaffe es selten einkaufen zu gehen, Wäsche zu waschen oder Freunde zu treffen. Meinen Sport lege ich meist auch auf irgendeine späte – ganz späte Abendstunde, um halbwegs fit zu bleiben. Ich bin viel unterwegs, aber genau das macht mir aktuell noch viel Spaß. Ich möchte in meinem Alter noch keinen Alltag über den ich mich jeden Tag aufregen würde. Das kommt so oder so früh genug.

Sandra: Mein Alltag ist sehr gewöhnlich und erinnert noch zu sehr an das alltägliche 9-to-5 von dem ich mich lossagen möchte. Ein bisschen mehr “wild” wäre gar nicht verkehrt.

Jana: Irgendwo zwischen detailorientierter Erbsenzählerei und kreativem Wahnsinn.

Celsy: Mein Alltag ist ein kleines Chaos. Meist plane ich tausend Mal um, bekomme aber immer alles unter einen Hut – zumindest meistens. „wink“-Emoticon

Jenny: Ich bin „Miss Organisation“. Bei mir ist alles durchgeplant und generell nur wenig Platz für Chaos. Ich stehe morgens gerne früh auf, um in Ruhe zu frühstücken, mit meinem Freund zu skypen und entweder Sport oder Haushalt schon mal unterzubringen. Dann kommt der klassische 9-6 Job. Die Abende versuche ich immer zu nutzen und habe grundsätzlich die komplette Woche gut verplant. Zeit für mich ist mir sehr wichtig und wird wie jedes andere Date im Kalender eingetragen.

Aimie: Organisiertes Chaos trifft es sehr gut. Durch 2 Wohnorte, viele Termine, meinen Job und FIELFALT ist mein Kalender meist mehrere Wochen verplant. Das fordert viel Struktur und Organisation. Aber wo bliebe der Spaß ohne Chaos J Denn meist läuft zum Glück Vieles nicht wie geplant. Das schafft Raum für viel Kreativität.

Kira: Eine Mischung aus purem Chaos und Zwang zur Organisation. Durch den Schichtdienst und flexible Arbeitszeiten habe ich keinen gewöhnlichen Alltag und versuche drumherum so viel wie möglich an Unternehmungen und Erledigungen zu planen. Die Pläne werden, wenn es notwendig ist, spontan verworfen oder geändert – so wird es nie langweilig.

Eine ganz einfache Frage: Kaffee oder Tee?

Julia: Kaffee

Sandra: Wenn Latte Macchiato als Kaffee zählt, dann Kaffee. ? Ansonsten mag ich Pfefferminz- und Kamillentee sehr gerne. Ganz klassisch

Jana: Kaffee.

Celsy: Kaffee – mit Schokolade, Karamell oder Vanille!

Jenny: Kaffee am Morgen und Tee am Abend.

Aimie: Tee.

Kira: Kaffee.

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Als Powerfrau hat man es nicht immer leicht: Welche Tipps habt ihr, um auch an schlechten Tagen durchzuhalten?

Julia: Positive Vibes. Zunächst ein gutes Frühstück. Danach tanzend zur Arbeit mit der passenden Musik im Ohr – so schlecht kann es nie sein, um auch einfach mal zu lächeln und schon geht es weiter.

Sandra: Man sollte sein Ziel immer klar vor Augen haben, dann kommt man auch durch die Tage in denen nicht alles reibungslos läuft oder an denen man sich mal nicht so gut fühlt.

Jana: Die Erkenntnis, dass nicht jeder Tag fantastisch sein muss. Wir sind nicht dafür gemacht, jeden Tag zu 100% zu funktionieren. Damit seinen Frieden zu schließen bringt Gelassenheit mit sich. Denn: Es kommen wieder bessere Tage, ganz von allein.

Celsy: Nimm dir Zeit für dich selbst – je schlechter es dir geht, umso mehr. Wenn der Sturm um uns herum tobt, dann brauchen wir umso mehr Ruhe, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Tu dir etwas Gutes, geh zum Wellness, lies ein gutes Buch und trink ein Glas Wein. Vor allem aber: Gib Acht auf deine Gedanken! Lass dich nicht von negativen Gedanken herunterziehen, sondern setze jedem Zweifel bewusst einen Erfolg entgegen, so klein dieser auch sein mag. Denn die Kunst ist nicht, niemals hinzufallen. Die Kunst ist es, immer wieder aufzustehen.

Jenny: Zeit für mich. Eine kurze Pause, in der ich mich nur auf mich konzentriere wirkt oft Wunder. Eine Sporteinheit, ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause oder die Aussicht auf eine schöne Aktivität am Abend helfen im Arbeitsalltag die weniger guten Tage durchzuhalten. Wenn es privat mal nicht rund läuft oder einen einfach die Kraft verlässt, hilft es einen Tag am See oder in den Bergen zu verbringen, fernab von Smartphone & Co. Den Kopf durchpusten lassen, alles auf die Seite schieben und Distanz gewinnen reicht oft schon, um kleinere Knoten zu lösen.

Aimie: Man sollte versuchen sich selbst etwas Gutes zu tun – denn besonders an schlechten Tagen hat man das verdient. Ob es nun die Schokolade beim Fernsehen auf der Couch ist (ohne Kalorien zu zählen), ein gemütliches Bad, ein Treffen mit Freunden, ein romantisches Dinner mit dem Liebsten oder einfach zu schlafen. Je nach Lust und Laune greife ich zu einem der Maßnahmen;).

Kira: An schlechten Tagen belohne ich mich selbst oder versuche an die positiven Dinge zu denken, die ich geschafft habe. Entweder ich verabrede mich mit einer guten Freundin oder ich verbringe Zeit mit mir selbst. Musik, Kaffee, eine gute Serie, Nägel lackieren – auch ein schlechter Tag lässt sich positiv für sich nutzen und geht vorbei.

Welche Tipps habt ihr für junge Frauen, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen und nicht wissen, welcher Weg der richtige ist?

Julia: Trial and Error! Wir sind jung und lieben das Leben. Ich probiere gerne aus und kann das nur jedem ans Herz legen. Woher sollte ich mit 18 Jahren wissen was ich werden soll. Also habe ich etwas studiert, womit ich die Entscheidung aufschieben konnte. Jetzt mache ich etwas was mir damals nicht mal ansatzweise in den Sinn gekommen ist. Inzwischen weiß ich, dass ich gern strategisch arbeite, das hätte ich nicht herausgefunden, wenn ich nicht alles ausprobiert hätte. Allerdings hechle ich auch keinem Traum hinterher, der Geld, Haus, Auto und Familie enthält, sondern eher Glück, Zufriedenheit und Balance.

Sandra: Probiert euch aus und traut euch auch Wege abseits des Mainstreams zu beschreiten

Jana: Als erstes: Hör auf dein Bauchgefühl! Und dann: Hör auf zu Grübeln – vom Grübeln allein hat sich noch kein Problem gelöst. Probiere aus und sprich mit den Menschen in Deinem Umfeld. Manchmal kennen die anderen einen besser als man selbst.

Celsy: Hör auf deinen Bauch! Lass dich nicht zu einem Job hinreißen, nur, weil er vermeintlich sicher ist oder viel Geld bringt. Wichtig ist, dass du für das brennst, was du tust. Wenn du noch nicht genau weißt, was das ist, nimm dir Zeit, das herauszufinden.

Jenny: Ausprobieren. Nichts ist für immer, probiert euch aus. Egal ob ihr durch Praktika euren Weg findet oder eure Leidenschaften durch VHS Kurse fördert. Nichts ist für immer, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten sein Leben zu gestalten. Man lernt sich selbst am besten kennen, wenn man Wege einfach mal geht. Manchmal ist das erste Praktikum in der lange ersehnten Branche der Horror. Aber selbst dann lernt man daraus und findet langsam aber sicher seinen Platz in der dieser bunten und verrückten Welt.

Aimie: Nicht zu wissen welcher Weg der richtige ist, ist absolut natürlich. Kopf, Bauch, Intuition, Ehrgeiz und Möglichkeiten bereiten den Weg. Wichtig ist nur, Chancen tatsächlich zu ergreifen wenn sie einem gegeben werden. Hin und wieder würde ich jungen Frauen zu einer gesunden Selbstüberschätzung raten.

Kira: Es gibt keine Anleitung für den ‚richtigen‘ Weg. Wichtig ist erstmal loszugehen, egal in welche Richtung – der Weg ist das Ziel und wird sich Stück für Stück entwickeln. Auf diesem Weg werdet ihr erkennen, was gut war und was ihr nicht erneut ausprobieren müsst.

Habt ihr ein Lebensmotto oder ein Lieblingszitat?

Julia: Get out of your comfortzone but be yourself.

Sandra: Auf Karten von meinem Blog steht geschrieben: “What if I fall?” “Oh darling, what if you fly?” Diesen Spruch sollte man sich in Momenten, in denen man an sich selbst zweifelt, vor Augen führen… Sehr motivierend.

Jana: Was mir oft hilft: Es ist wie es ist. Simpel aber wahr.

Celsy: If someone says you can’t, do it more than ever!

Jenny: Everything happens for a reason. So ausgelutscht das klingen mag, bisher war es immer zutreffend und gibt einem auch in schwierigen Zeiten Kraft weiter zu machen.

Aimie: Wenn man sich unsicher ist, sollte man immer wieder darüber nachdenken was das Schlimmste ist was passieren kann. Das ist meist nicht so schlimm wie vermutet;).

Kira: Lebe nicht dein Leben um Andere zu beeindrucken. Lebe dein Leben um dich selbst zu beeindrucken.

Vielen Dank an das FIELFALT-Team für das wunderbare Interview!

Eure Alexandra von Märzmädchen

FORGESTELLT: F…wie FIELFALT

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