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FORGESTELLT: Jennifer Gründerin The Bowl

31. August 2016
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In Berlin ist The Bowl kein Geheimtipp mehr, dafür aber um so mehr ein Favorit! Jeder, der sich mit einem gesunden Lifestyle auseinandersetzt kommt am Szenenaden nicht vorbei. Heute stellen wir euch Jennifer – Mitgründerin von The Bowl vor.

Liebe Jennifer stell dich doch bitte vor – wer bist du?

Jennifer: Hey Julia, ich bin Jennifer bin Co-Founder of The Bowl, mache das mit meinen Freund und Partner Christoph zusammen. Ich bin Head Chef und verantwortlich für die Bowl Entwicklung und arbeite kreativ an unseren Konzept weiter.

Wie sieht dein Alltag aus? Beinhaltet dieser gewisse Routinen?

Jennifer: Mein Alltag ist sehr abwechslungsreich aus, fängt an mit ein wenig morning Yoga meistens nicht immer, dann ein grünen Tee oder momentan eher Bulletproof Coffee und dann geht es ab an den Rechner. Es folgen Emails und das Abklären interner Inhalte sowie das Betreuen unserer Facebook / Instagram Pages. Montags haben wir z.B. immer unsere Kitchen & Service Meetings, da tauschen wir Informationen und alles aus. Danach entwickeln wir viele Konzepte, Ideen und Projekte weiter. Danach geht’s ab in die Küche, ich arbeite viel in der Bowl-Entwicklung und bin für das Einlernen unserer Crew zuständig. Für mich ist die Qualität unserer Bowls das Wichtigste, deshalb nehme ich mir viel Zeit dafür.



Wie kam es zu der Idee von The Bowl?

© The Bowl

© The Bowl

Jennifer: Da Christoph und ich selber genauso essen und es in Berlin einfach so etwas nicht gab, war uns klar, dass wir das ins Leben rufen müssen. Wir finden es sehr wichtig ein Bewusstsein für sein Essen zu entwickeln und zu wissen, wo es herkommt. Unser Restaurant ist 100% Bio zertifiziert und so supporten wir den ökologischen Anbau von regionalem Gemüse und das fehlte uns hier. Heutzutage gibt es echt viel Quatsch und ungesunde Zutaten im Essen mit viel Zucker, Fertigprodukten und Weizen. Das ist alles nicht vorteilhaft für einen, deswegen wollten wir zeigen es geht auch anderes! Es muss nicht immer vegan sein, das ist auch gar nicht unser Hauptthema. Vegan heißt im Übrigen nicht immer gleich gesund. Es gibt viele Fastfood-Gerichte und Fertigprodukte, wie Saitan etc., die nicht viel Energie liefern. Mit The Bowl wollen wir zeigen, dass es geht Gemüse kreativ in Szene zu setzen, dabei noch einen Gaumenschmaus zu erleben und zusätzlich noch gesättigt zu werden. Hinzukommt, dass wir es lieben, wie die Asiaten aus Schüsseln und mit Stäbchen zu essen. 😉

Es zieht viele nach Berlin, die hier ihr eigenes Business aufbauen wollen – glaubst du, dass hier der Nährboden besser ist? Oder gibt es dafür einen anderen Grund?

Jennifer: Ich glaube in Berlin kann man relativ gut etwas starten und seine eigenen Ideen umsetzen. Allerdings steht auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. In diesem Kontext machen viele neue Cafes und Restaurants auf, aber es stellt sich natürlich die Frage, ob sie die Qualität halten können. Insgesamt gibt es jedoch viele offene Menschen und das allein ist schon toll und stellt auch einen besseren Nährboden dar. Man muss eben schauen, ob und wie man seine eigenen Chancen nutzen und verwirklichen kann.

Bereust du Entscheidungen oder würdest du in zehn Jahren noch die gleichen Entscheidungen treffen?

© The Bowl

© The Bowl

Jennifer: Ich muss sagen, dass die Gastronomie  schon ein anspruchsvolles Pflaster ist. Es ist eben alles sehr zeitintensiv und jedes mal sehr viel Arbeit. Aber wir haben etwas sehr wichtiges zu teilen und haben mit The Bowl einen Raum geschaffen, wo man sich  gesund und nachhaltig ernähren kann. Wir inspirieren und schaffen Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung in einem, das ist die ganze Arbeit wert. Denn wie heißt es so schön: sharing is caring.

Was möchtest du dieses Jahr noch wagen?

Jennifer: Ich arbeite gerade zusammen mit einer unser Köchinnen an einem CLEAN EATING Buch, so dass man tolle Bowls und Rezept auch für zu Hause haben kann. Also stay tuned! 🙂

Danke für das Interview liebe Jennifer! Wenn ihr in Berlin seid, geht doch mal bei ihr vorbei, dann könnt ihr euch selbst überzeugen. 🙂

Eure Julia

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