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FORGESTELLT: Juliane, Gründerin von INDECORATE und Expertin unser Zuhause noch schöner zu machen

16. November 2015
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Richtig gelesen, Juliane ist Gründerin von INDECORATE und macht mit ihrem Startup durch einzigartige Interior-Designs unser Zuhause noch schöner!

Wer von uns ist nicht begeistert von wundervoll und detailgetreu eingerichteten Wohnungen? Wer schmökert nicht einmal in verschiedensten Katalogen, die das Zuhause schöner machen? Und wer von Euch hat wie ich, kein Gefühl für eine schöne Einrichtung oder auch für Deko? Dafür gibt es INDECORATE und Juliane, die mit ihrem Startup unser Zuhause schöner macht und für mehr Wohlfühlfaktor sorgt! Interior Design für jeden Geldbeutel!

Juliane, letztes Jahr hast Du aus Deiner Leidenschaft Realität gemacht! Erzähl uns davon;)

Juliane: Einrichtung und Architektur sind seit klein auf meine Leidenschaft: die Sammlung an entsprechenden Magazinen nimmt ganze Regale bei mir ein. Letztes Jahr stand ich an einem beruflichen Wendepunkt und entschloss mich nach einem Monat Bedenkzeit, meinen akademischen und beruflichen Hintergrund in der Wirtschaft- und Startup-Welt mit meinen kreativen Passionen zu verbinden. So gründete ich im Herbst 2014 INDECORATE, eine Interior Design-Beratung für Großstädter zwischen 25 und 50 Jahren, die gerne stilvoll wohnen möchten ohne sich dabei in Unkosten zu stürzen. Im Februar diesen Jahres haben wir die Website gelauncht und sind zunächst in Berlin mit drei Interior Designern gestartet. Inzwischen gibt es den INDECORATE-Service in 5 deutschen Großstädten und unser Team an freien Interior Designern ist auf 17 Personen gewachsen. Ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich mit INDECORATE den Sprung in die Selbständigkeit und hin zu meiner Leidenschaft gewagt habe. Manchmal kann ich immer noch nicht ganz glauben, dass das jetzt mein Job ist 🙂


 

„Ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich mit INDECORATE den Sprung in die Selbständigkeit und hin zu meiner Leidenschaft gewagt habe.“

 


© Juliane

Was waren die ersten 3 Dinge die Du in der Umsetzung Deiner Idee getan hast? Und welchen Rat kannst Du insbesondere in der Anfangszeit geben?

Juliane: Ich habe den Tipp bekommen, mit einer Präsentation über meine Idee zu starten und das war wirklich sehr hilfreich. Man kann sich die Präsentation vorstellen wie ein einfaches Pitchdeck, dass man potentiellen Investoren zusenden würde: es skizziert die Idee, das Geschäftsmodell, den Markt, die wichtigsten Umsetzungsschritte und das Team. So strukturiert man die Idee, betreibt gezielt Recherche und bestimmt außerdem erste Handlungsfelder. Danach hängt es meiner Meinung nach sehr von der Idee ab, wie man weiter vorgeht. In einigen Aspekten habe ich mir Zeit gelassen: bei administrativen Themen wie Unternehmensform und –gründung, bei der Namensfindung für mein Projekt und auch bei der Umsetzung der technischen Aspekte (ich bin mit einem so genannten „MVP“ = „Minimum Viable Product“ gestartet). Heute würde ich bereits von Anfang an mehr Zeit in eine gute Marketing- und/oder PR-Strategie zum Launch der Idee stecken. Es kann helfen, direkt einen richtigen „Buzz“ zu erzeugen.

12192848_10153313221532861_1491643402_oUnd warum hast Du dich für das Unternehmertum und gegen eine Konzern-Karriere entschieden? Bzw. einer Karriere als Angestellte?

Juliane: Mir ist Selbstbestimmung sehr wichtig und ich bin kein Fan hierarchischer Strukturen. Direkt nach dem Studium fühlte ich mich aber noch nicht bereit selbst zu gründen und entschied, zunächst von anderen Unternehmern zu lernen. In den folgenden zwei lehrreichen Jahren stellte ich wiederholt fest, dass meine Motivation stets nach kurzer Zeit auf der Strecke blieb. Ich wollte unbedingt etwas machen, dass mehr meinen Leidenschaften entspricht. Insofern war INDECORATE für mich die logische Konsequenz.


 

„Ich wollte unbedingt etwas machen, dass mehr meinen Leidenschaften entspricht.“


 

Würdest Du behaupten dass Du mit Indecorate eine Nische besetzt? Und für wen ist Indecorate geeignet?

Juliane: Ich denke nicht, dass INDECORATE ein klassisches Nischen-Thema ist. Wir sprechen grundsätzlich ja eine sehr große Zielgruppe an (dazu gleich mehr). Da wir allerdings Wert auf Vor Ort-Termin legen, sind wir natürlich lokal begrenzt. Unser Service eignet sich für jeden, der Freude an schöner, erschwinglicher Inneneinrichtung hat und die persönliche Zusammenarbeit mit jungen, kreativen Menschen schätzt.

Wer ist derzeit Deine Hauptzielgruppe? Und welche Aufträge flattern rein?

Juliane: Der typische INDECORATE Kunde wohnt in einer deutschen Großstadt, ist zwischen 25 und 50 Jahre jung und an einer individuell ansprechenden Inneneinrichtung interessiert. Unsere Zielgruppe umfasst Männer und Frauen gleichermaßen. Sie eint der Wunsch nach maßgeschneidertem Wohnen, jedoch fehlt ihnen Zeit und Expertise ihre Vorstellungen ohne Unterstützung umzusetzen. Unsere Aufträge sind erfreulicherweise bisher wirklich sehr unterschiedlich: Vom Boutique-Schlafzimmer mit Maßschrank über die multifunktionale Gestaltung von Einraumwohnungen bis hin zum „mitwachsenden“ Kinderzimmer war schon viel dabei.

Wie läuft dann die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Designern? Und welche Rolle spielst Du?

Juliane: Kunden können über unsere Website eine Buchungsanfrage stellen. Diese landet dann bei mir im Postfach und ich entscheide, welcher Designer aus unserem Team am besten zum Kunde passt. Ich basiere meine Entscheidung insbesondere auf folgenden Faktoren: Verfügbarkeit, Design-Schwerpunkt und Stilvorlieben.

Am Anfang der Zusammenarbeit steht dann unsere einstündige Erstberatung für 40€. Der ausgewählte Interior Designer trifft den Kunden vor Ort, die beiden können sich kennenlernen – schauen ob es „funkt“ – und natürlich erste Inspirationen und Tipps austauschen. Anschließend kann der Kunde aus einem unserer beiden Leistungspakete wählen: das One-Room-Makeover ab 4 Stunden und 250€ oder das Full-Project-Makeover ab 10 Stunden und 600€. Bei größeren Projekten oder individuellen Anfragen erstellen wir ein maßgeschneidertes Angebot auf Stundenbasis. An diesem Punkt komme ich wieder ins Spiel, da ich das Angebot mit den Interior Designern abstimme.

Entscheidet sich der Kunde für unser Angebot, kann es los gehen: je nach Projekt entsteht nun ein individuelles Interior Konzept. In der Regel erarbeiten wir zunächst gemeinsam ein Inspirationsdeck mit dem Kunden, anschließend geht es an die Planung von Farben, Materialien, Möbeln und Accessoires sowie die Planung des Raumlayouts. Auf Wunsch unterstützen wir unsere Kunden auch bei der Organisation und Koordination von Handwerkern oder geben dem erarbeiteten Konzept mit einem finalen Styling beim Kunden vor Ort den finalen Schliff. Dieser letzte und zentrale Teil wird in der Regel komplett eigenständig von den Designern übernommen. Ich kümmere mich derweil darum, dass die Kunden Zugang zu unserem Partnernetzwerk bekommen, erledige administrative Aufgaben wie Rechnungserstellung und achte darauf, dass alle Beteiligten glücklich sind 🙂

Was macht Dir dabei am meisten Spaß? Und welche Aufgaben würdest Du derzeit gerne abgeben?

Juliane: Es ist immer ein gewisses Spaß-Level vorhanden, da ich meine Arbeit wirklich liebe. Aber natürlich ist das administrative „Drumherum“ und die Organisation manchmal etwas nervig. Ich versuche mir daher immer einen Ausgleich durch kreative Arbeiten zu ermöglichen: Artikel für unser in-house Magazin schreiben, kleinere Interior Design-Projekte übernehmen oder neue Ideen & Strategien für INDECORATE entwickeln.

12190341_10153313222117861_2047055166_oWelche nächsten Schritte sind geplant und worauf freust Du dich am meisten?

Juliane: Ich habe eine ganze Pinnwand voller Ideen für INDECORATE, die ich Schritt für Schritt umsetzen möchte. Vieles zielt darauf ab, INDECORATE konkreter erlebbar zu machen. Daher werden wir noch vor Weihnachten einen Workshop zum Thema „Perfect Dinner Table: Christmas / NYE Edition“ in Berlin veranstalten. Außerdem ist ein Online-Shop geplant, der die liebsten Möbel und Interior Accessoires unseres Teams kuratiert. Und last but not least wird es bald unser erstes eigenes INDECORATE Produkt geben – was genau das ist, möchte ich jetzt noch nicht verraten, aber es wird nicht nur schön sein, sondern sich auch positiv auf unser Wohlbefinden auswirken 😉 Meldet euch am besten für unseren Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben!

Gibt es etwas was Du persönlich erreichen und bewegen möchtest?

Juliane: Ich möchte mit INDECORATE ein erfolgreiches, florierendes Unternehmen aufbauen, das Menschen inspiriert und ihr Leben schöner macht. „Schöner“ verstehe ich dabei nicht als oberflächliches Statement, sondern mir geht es um den Geist dahinter: eine Umgebung zu schaffen, in der sich Menschen rundum wohl fühlen, an der sie Freude haben und mit der sie sich identifizieren.


 

„Ich möchte mit INDECORATE ein erfolgreiches, florierendes Unternehmen aufbauen, das Menschen inspiriert und ihr Leben schöner macht.“


 

Und nun zu Dir, was unterscheidet Dein Privates-Ich von deinem Unternehmer-Ich? Gibt es für Dich so etwas wie „Work Life Balance“? Und wenn ja, wie stellst Du diese her? Und wie schaffst Du es den Laptop auch einmal zuzuklappen?

Juliane: Ich denke, dass mein privates Ich und mein Unternehmer-Ich relativ deckungsgleich sind. Tatsächlich gibt es keinen Zeitpunkt, an dem ich wirklich richtig abschalte – tolle Ideen kommen mir oftmals gerade dann, wenn ich vordergründig etwas tue das nichts mit INDECORATE zu tun hat. Auszeiten vom Alltagsgeschäft sind aber sehr wichtig und diese gönne ich mir auch bewusst. Ich bin langfristig produktiver, wenn ich mir Zeit für Freunde, gutes Essen und Yoga nehme. Aber letztlich geht es mir auch gar nicht um noch mehr Produktivität – ich möchte diese Dinge tun, weil sie mir Spaß machen. Inzwischen bin ich also viel konsequenter geworden und nehme mir mehr Zeit dafür.

Zu guter Letzt, wo ist Dein Lieblingsort in Berlin?

Juliane: Am liebsten bin ich doch Zuhause in unserer schönen Berliner Altbauwohnung.

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Vielen Dank Juliane!

Fragen zu Interior Design oder an Juliane? Dann kommentiere unseren Beitrag: „FORGESTELLT: Juliane, Gründerin von INDECORATE und Expertin unser Zuhause noch schöner zu machen“!

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