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FORGESTELLT: Mimi, Personaltrainerin und Powerwoman

28. Januar 2016
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Ich persönlich kenne Mimi durch Facebook. Dort ist sie als quirliger, grinsender Mensch immer mal wieder in meinem Feed aufgetaucht. Das erste mal gesehen, habe ich sie beim Nike Women Event letztes Jahr in Berlin. Und was soll ich sagen – es hat auf Anhieb gepasst. Eine sympathische und emphatische Personaltrainerin und Powerwoman zugleich, aber lest selbst.

Liebe Mimi – ein kurzer Abriss zur Einordnung bitte. 🙂 Wer bist Du?

Mimi: Sehr gerne! 🙂

FIELFALT (1)

© Miriam Fireser

Ich bin Mimi, habe in München Sport studiert, bin zertifizierte Pilates und Yoga Trainerin, meine weiteren Schwerpunkte liegen auf funktionellem Kraft- und – Bodyweighttraining, ich bin ein lebensbejahender Mensch, arbeite als Personaltrainerin und Fitness Botschafterin mit meinem one woman Business Goforfit, bin Nike NTC Trainerin und stolz darauf Teil der boombastischen „Girls go Strong“ Bewegung zu sein, treibe gerne 5-6 mal die Woche Sport, wobei Vielfältigkeit eine große Rolle spielt und ich mag es, wenn immer etwas hustle in meinem Leben herrscht! 😀

Bis vor kurzem war München noch meine Base, nach dem Studium bin ich dort, nahe den Bergen, einfach „hängen“ geblieben, weil ich‘s gar so schön fand.
 Im Oktober 2015 brach ich dort, zusammen mit meinem Freund, die Zelte ab, um den asiatischen Raum mehr zu erkunden. Pünktlich zum Jahreswechsel kamen wir in Australien (Perth) an und hier wird jetzt wohl wieder ein wenig Arbeitsalltag einkehren.

Hast Du seit jeher den Plan gehabt Personaltrainer zu werden oder sah Dein Plan früher anders aus?

Mimi: Oh Gott nein. Das ich Sport studieren möchte, war relativ früh klar, als Personal Trainerin habe ich mich lange nicht gesehen.
 Nach meinem Studium habe ich im betrieblichen Gesundheitsmanagement gearbeitet. Zu 50% als Leitung eines betriebsinteren Fitnessstudios und zu 50% als Trainerin. Dort habe ich gemerkt, dass ich mich an Erfolgen von anderen unheimlich mitfreuen kann, fand es aber immer schade, dass die Arbeit im Fitnesstudio sehr oberflächlich ist und man die Kunden, weil man sich einfach zu selten sieht, nicht richtig catchen kann.

Als Personal Trainerin baut man natürlich ein ganz anderes Verhältnis auf und das liebe ich so an dem Job!

Wie hast und konntest Du dich dorthin arbeiten, wo Du jetzt stehst? Welche Faktoren haben Dich grundlegend beeinflusst?

Mimi: Ich denke ein ganz wichtiger Faktor ist, dass ich liebe was ich tue! Wenn man etwas mit wirklicher Leidenschaft macht, fällt vieles leichter.
 Oft bin ich abends im Bett und lese noch etwas nach, was mit meinen Job zu tun hat, ohne dass es sich dabei wie Arbeit anfühlt. Ich forsche gerne nach, weil es mich einfach interessiert. Wenn sich neue Chancen auftun, nehme ich sie an, auch wenn das erst mal wieder Arbeit, Stress und vielleicht auch Unsicherheit bedeutet.

Ein andere Faktor ist, meiner Meinung nach, dass ich eine relativ positive Einstellung gegenüber Dingen habe… und dadurch passieren mir auch häufig positive Dinge! So kommt es mir zumindest vor, hahaha.
 Zum Beispiel: für Nike zu arbeiten, war immer ein Traum von mir, also hatte ich bei vielen Wegen, die ich eingeschlagen habe immer mit im Hinterkopf „Und irgendwann bringt mich das meinen Traum näher“ und Bam irgendwann war es dann soweit und Nike hat gefragt hat, ob ich Teil des Teams sein will. Das Gefühl war unbeschreiblich.

So einen Schritt in die Selbstständigkeit (goforfit.de) zu gehen, finde ich immer sehr mutig. Welche Bedenken hattest du und wie hast Du diese aus dem Weg geschafft?

Mimi: Ich muss ehrlicherweise sagen, dass das bei mir recht sanft ging. 
Ich hatte die Möglichkeit Schritt für Schritt in die Sache hinein zu wachsen. Anfangs lief es nur neben einer Festanstellung, als es größer und zeitintensiver wurde, habe ich mir einen „Halbtagsjob“ gesucht und an einer Privatschule Sport unterrichtet, so dass ich die Selbstständigkeit weiter ausbauen konnte.
 Und so wurde dann Stück für Stück geshiftet. Diesen EINEN großen Schritt musste ich also nie wagen.

Für Deinen Weg braucht man unglaublich viel Mut, woher ziehst Du Deine Motivation dafür?


„We cross the bridge, when we come to it!“


 

Mimi: Ich lass mich inspirieren! 
Eine große Inspiration für mich ist mein Freund.
 Er ist Ire und nimmt das Leben von Grund auf ein bisschen leichter. Er erinnert mich dann daran, dass es neben den ganzen „Ja, aber was wenn…“- Optionen auch die „…es geht alles gut“- Option gibt. Gespräche Enden oft mit dem Sprichwort: „We cross the bridge, when we come to it!“; das hat er mir beigebracht. 
Ich denke am Ende, braucht man einfach ein gewisses Grundvertrauen in das Leben.
 Oft habe ich erfahren, dass sich auf dem Weg zum eigentlich Ziel so viele neue Möglichkeiten auftun, die man beim Start der Reise noch nicht mal auf dem Schirm hatte. Man muss nur daran glauben, es wirklich wollen und bereit sein hart dafür zu arbeiten.

Was inspiriert Dich und wie möchtest Du inspirieren oder kommt das einfach durch Deine unglaublich positive Aura?

Mimi: Das klingt vielleicht kitschig aber am meisten inspiriert mich tatsächlich mein Job bzw. die Menschen, mit denen ich arbeite. Die Energie, die ich dabei empfange ist unbezahlbar. Genau diese Energie lässt mich selbst auch noch mal ein wenig mehr geben, ein bisschen mehr wagen, bringt mich dazu neues auszuprobieren, neues zu lernen und wissbegierig zu bleiben. Bewusst inspirieren dabei, will, ich eigentlich gar nicht. 🙂

Wo soll dich Dein Weg noch hinführen, welche Ziele hast Du Dir vorgenommen?

Mimi: Oh, einiges! 😀 
Es stehen ein paar tolle Projekte für Deutschland an, auf die ich mich freue. Ansonsten fände ich es natürlich wunderbar auch ein paar kleine Fußabdrücke in Australien zu hinterlassen.

FIELFALT (2)

© Miriam Frieser

Langfristig gesehen wäre es ein Traum, irgendwann ein kleines Studio auf zumachen, in dem Yoga/ Pilates Weighttraining trifft.

Oder irgendwann mal ein kleines Feel-Good Hostel zu führen, wo ich am Dach unter’m Sonnensegel unterrichte und später in der Küche leckeres, gesundes Frühstück für die 6 Gäste zubereite, während mein Freund sich ums Haus und um den Garten kümmert…aber das ist wohl eher was für die fernere Zukunft. 😀

Ihr wollt Mimi kontaktieren? Dann hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Bildquelle: © Miriam Frieser

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