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FORGESTELLT: Petra Hess, Steven Spielberg für Yoga Videos & Indojunkie

21. November 2016
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Petra Hess

Yogi & Indojunkie

Über einen Instagram-Post einer Freundin bin ich auf die Asana Rebel Web App aufmerksam geworden. Selbst als absoluter Anfänger konnte ich direkt in mein erstes Yoga Workout einsteigen, da die App Workouts für jedes Fitnesslevel bietet. Ich war sofort von den Yoga und Happiness Tipps begeistert und wollte mehr über den Background der App erfahren…

Liebe Petra, du hast tagtäglich mit Yoga zu tun. Was bedeutet Yoga für dich persönlich?

Petra: Yoga bedeutet für mich, die schönen Dinge im Leben zu sehen. Ich bin
entspannter, liebevoller und authentischer. Wenn ich regelmäßig praktiziere, esse
ich gesünder und gönne mir mehr Pausen. Yoga ist wie eine rosarote Brille, die ich
mir selbst aufsetzen kann.

Ich stelle mir gerade vor, dass ihr jede Mittagspause eine Yoga-Session mit dem ganzen Team einlegt. Ist das so? Und wie wichtig ist dir selbst körperliche Aktivität?

Petra: Ich mache jeden Morgen vor der Arbeit eine Stunde Ashtanga Yoga. Das bringt
mir viel Energie und ein tolles Körpergefühl. Aber nicht jeder in unserem Team
macht Yoga, gerade nicht die Jungs aus der IT (lacht). Ein paar Kollegen schließen
sich gerne an, wenn in unserem Workspace die Matte ausgerollt wird. Wir
entwickeln regelmäßig gemeinsam mit Yogalehrern neue Workouts. So ist auch
Yoga inspired Fitness entstanden. Einfache Abfolgen, in die jeder einsteigen kann,
die Spaß machen und effektiv sind.

Asana Rebel wurde 2015 in Berlin gegründet. Wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden und seit wann arbeitest du dort?

Petra: Meine beste Freundin Melissa hat schon für Asana Rebel gearbeitet und mich
Anfang 2015 mit an Board geholt. Anfangs waren wir nur zu viert: Pascal, Robin, Melissa und ich. Wir sind gemeinsam für drei Monate nach München gezogen
und waren Teil eines Accelerator Programs. Wir haben viel ausprobiert, vom
Yogashop über Yogareisen und Yogavideos bis hin zur Yoga App. In dieser Zeit sind
wir als Team eng zusammengewachsen. Ich habe viel von Robin und Pascal
gelernt, die als Gründerteam unglaublich gut zusammenarbeiten. Von Anfang an
hatten wir eine offene und freundschaftliche Beziehung, eine tolle Basis für das
Team, das wir heute sind. Seit Mitte Juli 2015 ist unsere Base in Berlin und
mittlerweile zählt unser Team schon fünfzehn Mitarbeiter.

Du wirst als „Steven Spielberg für Yoga Videos“ auf der Teamseite beschrieben. Woher kommt dieser Spitzname?

Petra: Ich habe quasi von der ersten Stunde an die Filmklappe für unsere Yoga Videos

© Petra Hess

© Petra Hess

geschwungen, so kam der Spitzname. Wir haben viel ausprobiert: Verschiedene

Yogastile, verschiedene Locations, verschiedene Yogamodels. Mit jedem Shooting
haben wir viel dazu gelernt. Die Klappe habe ich heute noch in der Hand und
übernehme auch die Leitung für den Videoschnitt. Nur habe ich jetzt ein kleines
Videoteam mit tollen Kollegen, die mich unterstützen und übernehme auch andere strategische Aufgaben, die mir viel Spaß machen.

Was hast du vor deiner Tätigkeit bei Asana Rebel beruflich gemacht?

Petra: Ich habe einige Jahre im technischen Verkauf von Licht- und Tontechnik gearbeitet und anschließend Mediendesign in Aachen und Maastricht studiert. Das Studium war großartig. Ich habe viel dazugelernt, konnte einige Zeit im Ausland verbringen und eigene kreative Projekte starten.

Wie erlebst du den Alltag in einem echten Startup?

Petra: Es ist so, als würde man auf der Autobahn ständig auf der linken Seite fahren.
Alles geht unglaublich schnell. Wir planen nie länger als zwei Monate. Ich habe
gelernt, Dinge einfach auszuprobieren und meinen Perfektionismus abzulegen.
Wenn du alles bis ins kleinste Detail planst, brauchst du viel zu lange. Außerdem
gibt es bei uns keine Hierarchien. Es gibt keine feste Uhrzeit, zu der alle anwesend
sein müssen. Wenn ein Videoshooting ansteht, arbeite ich unglaublich viel, kann
dafür aber in ruhigen Phasen auch mehrere Wochen verreisen. Diese Flexibilität
und Dynamik schätze ich sehr.

Was fasziniert dich an der Vision von Asana Rebel? Identifizierst du dich mit den Werten der Gründer voll und ganz?

Petra: Wir wollen Frauen dazu motivieren, regelmäßig zu trainieren und sich dadurch
gesund, sexy und wohl in der Haut zu fühlen. Mit unserer App schaffen wir es,
täglich Tausende Frauen weltweit zum Workout zu motivieren! Das ist ein
schönes Gefühl. Auch wenn ich eher der klassische Ashtanga Typ bin, so finde ich
unsere Fitness-Yoga Workouts klasse, weil sie Spaß machen und einen leichten
Einstieg ins Yoga bieten.

Neben deinem Job bei Asana Rebel schreibst du außerdem Reisebücher mit einer Freundin von Indojunkie. Wie kam es dazu?

Petra: Ich war im Auslandssemester in Malaysia, meine beste Freundin Melissa auf Bali.
So haben wir gemeinsam viel Zeit in Südostasien verbracht. Melissa hat vor drei
Jahren den Blog „Indojunkie.com“ gegründet, der viele tolle Reisetipps zu
Indonesien gibt. Unsere Neugier und Reiselust hat uns immer verbunden und so
haben wir angefangen, Indonesien gemeinsam zu bereisen und darüber zu
schreiben. Mittlerweile haben wir zwei Reisebücher über die indonesischen Inseln
Bali und Sulawesi im Selbstverlag veröffentlicht.

Aktuell läuft eine Crowdfunding Kampagne von Indojunkie. Wen oder was genau können wir dadurch unterstützen?

© Petra Hess

© Petra Hess

Petra: Vor zwei Jahren habe ich auf Bali meine zweite Leidenschaft neben dem Yoga

entdeckt, das Surfen. Ich konnte nicht genug davon kriegen und so haben Melissa,
und ich die komplette Insel und ihre wunderbaren Surfspots abgeklappert. Wir haben für Indojunkie sehr viel recherchiert und haben uns entschlossen, unsere gesammelten Infos zum Surfen auf Bali wieder in ein Buch zu packen.
So entsteht gerade unser drittes Buch „Surf Bali“. Perfekt für alle, die nach Bali
reisen und surfen können oder es lernen wollen. Für Anfänger haben wir viele
Tipps zur Routenplanung, passenden Surfspots und Surflehrern. Dazu gibts wie
immer viele Unterkunfts-, Restaurant- und Yogatipps und viele tolle Aktivitäten,
die man in der Region unternehmen kann. In der Crowdfunding Kampagne
kannst du das Buch vorbestellen und wir werden es bis Januar 2017 druckfrisch

Nenne uns dein „Next Level“. Was ist dein nächstes Wagnis?

Petra: Ich fliege im Januar für mehrere Wochen nach Goa, um Ashtanga Yoga zu
praktizieren. Ich möchte mehr über mich und meinen Körper lernen und freue
mich auf die Kultur in Indien. Außerdem möchte ich mir einen Bus kaufen, um
jederzeit durch Europa reisen zu können und surfen zu gehen.
Wow, Petra, ich bin begeistert. Du bist eine solch interessante, vielseitige und inspirierende Person. Unglaublich mutig, eine Macherin und Du lebst deine Träume – Großartig! Danke für das Interview!

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