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FORGESTELLT: Saskia Bauermeister – Fotografin & Instagram-Influencerin

22. Februar 2016
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Betrachtet man den Instagram-Account von @oh_hedwig aka. Saskia Bauermeister, dann gerät man schnell in Schwärmen. Erdige Töne, bewegende Bildkomspositionen und die unwechselbare Berliner Großstadt-Romantik schaffen einen Mix, dem man sich – einmal verfallen – nie wieder entziehen kann.

Saskia ist aber nicht nur erfolgreiche Instagrammerin, sondern auch talentierte Fotografin. Ihre Arbeit – fokussiert auf Wedding- und Portrait-Fotografie – strahlt die gleiche Intensität wie ihr Insta-Feed aus. Authentisch, erzählend und immer auch ein kleines bisschen melancholisch – die Fotos von Saskia Bauermeister bleiben im Gedächtnis. Ich habe die Wahl-Berlinerin zu ihrem Erfolg auf Instagram und ihrem beruflichen Werdegang befragt.

Saskia, erklär uns doch mal, wie wir fancy Instagrammer werden. Du scheinst das Erfolgsrezept ja geschrieben zu haben.

Saskia: Ein Erfolgsrezept gibt es dafür leider nicht, dennoch kann man mit ein paar kleinen Tipps schon etwas erreichen. Wichtig ist die Kontinuität, seid präsent und versucht, jeden Tag ein Bild aus eurem Leben oder eurer Leidenschaft zu zeigen. Einen Widererkennungswert bekommt ihr, wenn ihr zum Beispiel einen Bearbeitungsstil für all eure Bilder verwendet. Wichtig: Macht das, was ihr toll findet und zu euch passt.

In einem anderen Interview mit dir habe ich gelesen, dass dir dein Insta-Account heilig ist. Das sieht man ihm auch definitiv an. Was wäre denn für dich ein waschechtes „Post-No Go“?

Saskia: Alles was nicht zu mir und meinem Feed passt. Einfach unästhetische Fotos oder auch lieblose Produktfotos von Marken.

Und im Gegenzug: Was ist dein Lieblings-Motiv?

Saskia: Ich liebe Blumen und Bücher, die kommen in meinem Instagram sehr häufig vor.

Im „echten Leben“ arbeitest du als selbstständige Fotografin. Erzähl uns doch mal von deinem beruflichen Werdegang.

Saskia: Nachdem ich meine Ausbildung zur Physiotherapeutin abgebrochen hatte, begann für mich eine wunderbare und kreative Zeit an der Fachhochschule für Design in Magdeburg. Danach arbeitete ich ein paar Monate in einem Fotostudio, das war es aber auch irgendwie nicht. Ich bewarb mich dann ganz spontan auf eine Ausbildung in einer Berliner Fotoagentur, ohne davon ausgegangen zu sein, das ich angenommen werden könnte. Drei Wochen später zog ich mit etwas Angst und großer Aufgeregtheit nach Berlin. Wiederum knappe 5 Jahre später meldete ich meine Selbstständigkeit an und ja… hier bin ich endlich angekommen und glücklich.

Was war das bisherige Highlight deiner Karriere?

Saskia BauermeisterSaskia: Ich habe viele tolle Sachen machen können. Eines der besonderen Momente war, als eine mir unbekannte russische Künstlerin ein Foto von ihrem neuen Ölgemälde an mich schickte. Darunter standen die Worte “ You are my true inspiration“, auf dem Bild war ich zu sehen. Also eine Kopie von einer meiner Selbstportraits, die ihr als Vorlage diente. Mein Freund musste mir dann erstmal eine Packung Taschentücher reichen.

Gab es auch Fallstricke, die dich mal ins Wanken gebracht haben?

Saskia: Ich war in meinem Denken und Handeln bisher immer frei, natürlich gab es hin und wieder kleine Hürden. Aber die konnte ich bisher ganz gut bewältigen.

Du hast erst vor kurzem Kampagnen für Microsoft und Esprit geshootet. Wie kommt man als Fotograf an so große Fische?

Saskia: Mit knapp 60.000 Followern auf Instagram stellst du eine interessante Werbeplattform für kleinere aber auch größere Firmen da. Ich hatte das Glück, zudem auch Fotografin zu sein, sodass ich an richtigen Kampagnen mitarbeiten durfte.

Fotografie ist ein unglaublich kreatives Feld. Gibt es auch Tage, an denen dir die Einfälle komplett fehlen?

Saskia: Oh ja. So etwas kommt schon mal vor. Manchmal dauert es nur einen Tag an, manchmal aber auch Jahre. Gerade wenn du unter Druck stehst, besonders kreativ sein zu müssen, können sich schnell mal Blockaden entwickeln.

Was tust du dann?

Saskia: Ich versuche mir dann erstmal etwas Freiraum zu schaffen. Filme spielen für mich eine wichtige Rolle und kurbeln immer wieder meine Kreativität an. Manchmal gehe ich dafür auch in ein kleines Kino hier um die Ecke, setze mich dort aufs Sofa mit Popcorn und Cola.

Wo siehst du dich selbst in fünf Jahren beruflich und privat?

Saskia: Beruflich: In meinem eigenen lichtdurchfluteten Studio mit kreativen Menschen und aufregenden Jobs… Privat: Glücklich in einem kleinen Berliner Hinterhof-Garten sitzend mit meinem Partner und einer schmusenden Siamkatze.

Abschließend würde ich dich gern bitten, folgenden Satz zu beenden: „Meine größte Inspirationsquelle ist…

Saskia: …der Film Grand Budapest Hotel.“

Bildquelle: © Saskia Bauermeister

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