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FORGESTELLT: Sketchnotes by Diana Meier-Soriat

29. September 2016
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Sketchnotes by Diana

Liebe Diana,  von Herzen möchten wir dir nochmal für die wunderbare FIELFALT Sketchnote danken! Du hast uns damit auf den Punkt getroffen, es spiegelt exakt das wieder, was wir machen. Tolle Arbeit!

Wie ist dir das gelungen, ohne uns persönlich zu kennen?

Diana: Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Ich brauche nur die Fakten, die habt ihr mir geliefert. Dann sehe ich mir die Website an. Ich sehe mir die Farben an, die ihr benutzt, zudem weiß ich ja was ihr macht, da ich Euch schon lange verfolge.  Die Bilder kommen dann von ganz alleine in den Kopf.

© Diana

© Diana

Wie gehst du vor wenn du einen neuen Auftrag für eine Sketchnote bekommst?  Legst du einfach aufgrund einer Textbasis los oder hast du direkt ein Bild im Kopf, welches du auf Papier bringst?

Diana: Die Textbasis ist natürlich wichtig. Hinzu kommt, wie bereits eben beschrieben, dass ich mir die Website ansehe, wie sieht die CI aus? Wie ist sie aufgebaut, was sind die Hauptpunkte, wie präsentiert sich das Design? Und schon purzeln die ersten Bilder in den Kopf.

Wann hast du die Leidenschaft Zeichnen für dich entdeckt und wie kam es dazu, „Sketchnotes by Diana“ zu gründen?

Diana: Das war 2014, auf dem Social Media Day in der Hamburg Media School. Ich habe unter anderem einen Vortrag gesehen, in dem es um Visualisierung ging und ich habe mir sofort gedacht: DAS ist genau MEIN DING! Ich habe einfach losgekritzelt, die Resonanz war sehr positiv und schon sehr bald kam der erste Auftrag und da war mir klar, ich mache ein Business daraus.

Du bist außerdem Social Media Managerin. Wie passt das mit Sketchnotes zusammen? Besteht dort irgendein Zusammenhang oder ergänzt sich beides in irgendeiner Art und Weise?

Diana: Nun, ich habe meine Sketchnotes fleißig in meinen sozialen Kanälen geteilt und schnell bemerkt, dass es eine äußerst positive Resonanz gibt. Das gebe ich übrigens auch meinen Kunden weiter. Man kann sehen, dass diese handgezeichneten Notizen eine viel höhere Reichweite erzielen, als langweilige Photos oder nur Text. Ich glaube die Menschen haben keine Lust mehr auf austauschbare Stock-Photos. Das Handgekritzelte ist einfach authentischer und in den sozialen Medien geht es schließlich auch um Emotionen.

Erzähl uns ein wenig von dir. Wie sah dein Leben ohne Sketchnotes aus?

Diana: Ich habe vier Kinder – also wirklich genug zu tun. Außerdem ja noch meine Social Media Aktivitäten, ich betreue mehrere Facebook Seiten. Der Alltag war schon sicherlich bunt und vielfältig.

Und wie sieht im Vergleich heute ein typischer Alltag von dir aus, bunt und voller Bilder? 😉

Diana: Noch bunter und vielfältiger würde ich sagen. Schön, ist jetzt die Sketchnotes in mein Leben zu integrieren. Einmal natürlich geschäftlich, aber auch darüber hinaus im Privaten. Zum Beispiel über das sogenannte Bulletjournal, wo meine Notizen und Scribbles schon fast eine Art Tagebuch geworden sind. Das geht von Einkaufslisten, To Do Listen, über Illustrationen jeglicher Art, wenn ich zum Beispiel mit der Familie verreist bin.

Nenn uns bitte ein Wagnis, welches bei dir als nächstes ansteht, oder welches du schon länger vor dir her schiebst.

Diana: Es ist kein Wagnis in dem Sinne, aber ich bin schon länger an einem Projekt dran, denn ich illustriere (mit Sketchnotes) ein tolles Buchprojekt mit einer anderen Bloggerin. Es geht um Medienerziehung von Kindern, das ist super spannend, aber mehr kann ich leider noch nicht verraten!

Wie gehst du mit beruflichen oder persönlichen Veränderungen bzw. Herausforderungen um? Fällt es dir leicht, deine Komfortzone zu verlassen?

Diana: Ehrlich gesagt gibt es, seit ich Mutter geworden bin, ohnehin keine Komfortzone mehr! Jeder Tag ist anders und man weiß nie, was auf einen zukommt. Ähnlich geht es mir mit meinem Business. Es ist so vielfältig, was ich tue. Sei es ein Sketchnotes Workshop, eine Illustration, eine Sketchnote für ein Unternehmen oder ein Graphic Recording (Life Zeichnen während einer Konferenz oder Events). Ich muss mich immer wieder auf verschiedenste  Bereiche einlassen und auf vieles reagieren. Insofern ist mir das Verlassen der Komfortzone  nicht fremd und jede Tätigkeit ist immer wieder eine neue Herausforderung.

Verfolgst du eine bestimmte Idee oder einen Traum  mit den Dingen, die du heute schon tust?

Diana: Ich bin mitten drin – im Traum – ich freue mich so, dass ich meine künstlerische Ader – von der ich nie wirklich überzeugt war – nun ausleben kann. Und das ganze in so verschiedenen Bereichen – je nach Auftraggeber. Sei es die Wirtschaft, die Politik (ich zeichne zb. die Vorankündigungen der Plenarsitzungen der Bremischen Bürgerschaft) oder ein Pharmaunternehmen oder ein Getränkehersteller. Es geht um Prozesse und Strukturen, um Zusammenhänge und Botschaften – einfach um Alles.

Wenn du eine Sketchnote über dich und dein Leben zeichnen würdest, wie würde diese vermutlich aussehen und welche Bildteile würde diese definitiv enthalten?

© Diana

Diana: Nun, da wäre einmal ich – mit meinem Sketchnotes Logo, welches unverkennbar ist.  Ich würde die Familie skizzieren und natürlich meine Leidenschaft: Es würde Stifte darin geben, Notizbücher, es würde farbig sein und eine Mischung aus Handschrift, Typographie, Pfeilen, Kästen – eine Sketchnote eben!

Herzlichen Dank liebe Diana, ich hoffe wir lernen uns eines Tages persönlich in Bremen oder Berlin kennen!

Bildquelle: © Diana

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