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FORGESTELLT: Stefanie Feder, Gründerin von Projectroom

22. Januar 2016
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Stefanie und Miriam wollen mit „Projectroom“ den Bewerbungs- und Recruitingprozess revolutionieren und eine Alternative zum altmodischen Lebenslauf schaffen. Dafür haben sie in den letzten Monaten die Beta Version aufgebaut und weiter entwickelt. Mitte Februar wird es ein Upgrade von der Beta Version auf eine erste offizielle Version geben.


 

Liebe Steffi, was motiviert dich jeden Morgen Vollgas zu geben und in schwierigen Phasen nicht aufzugeben?

Steffi: Wir sind mit der Vision gestartet, den Bewerbungs- und Recruitingprozess zu verändern. Und daran halten wir fest, ziehe uns immer wieder daran hoch und erinnern uns bei Rückschlägen daran, warum wir losgelaufen sind. Auch das gemeinsame „Feiern“ von Erfolgen ist wichtig und motiviert das Team. Mit „Feiern“ meine ich kleine Motivationsaktionen wie kleine Sieger eMails ans Team, Tanzen zu „We are the champions“ oder eine jubelnde Sprachnachricht auf Whatsapp. Die größte Motivation ist aber natürlich, dass die positiven Ereignisse überwiegen und wir Schritt für Schritt vorankommen.

Wenn du deinen Alltag beschreiben müsstest – Wie würde dies klingen?

Steffi: Im Moment bin ich eine hoch motivierte und stark fokussierte Arbeitsmaschine. Mein Tag beginnt früh und endet spät abends. Dabei sieht ein typischer Tag so aus: früh aufstehen, Pläne des Tages durchgehen, Kaffee machen, eMails checken und dann die jeweiligen Aufgaben des Tages angehen – dabei gibt es kein Aufschieben und kein zu spät Kommen! Regelmäßig nehme ich mir Auszeiten, das ist ein Muss. Dann verbringe ich Zeit mit meinem Freund, gehe zum Crossfit oder treffe mich mit Freunden. Außerdem lege ich viel Wert auf Gesundheit und ernähre mich deshalb nach dem Paleo Prinzip. Und so geben mir Liebe, Sport und gesunde Ernährung Kraft und Ausdauer für diese schon anstrengende und aufregende Zeit!

Harmoniert dieser Alltag mit deinem Privatleben?

Steffi: Ich lebe mit meinem Freund zusammen. Wir sind beide kleine Workaholics und uns macht das Arbeiten an unseren Projekten Spaß. Man kann also schon auch sagen, dass wir viele Dinge auch gar nicht als Arbeit sehen. Diese gemeinsamen Vorstellungen erleichtern Vieles, vor Allem dann, wenn wir abends noch Sachen erledigen. Mein Freund bringt mir viel Verständnis für mein Startup entgegen und unterstütz mich, wo er kann. Wir nehmen uns auch unsere Auszeiten und genießen diese dann. Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten Arbeit und Privatleben wirklich gut zu vereinbaren, trotz hohem Arbeitspensums.

Wie ist die Idee und der Name „Projectroom“ entstanden?Bild6

Steffi: Miriam und ich hatten die Idee von Projectroom nach unserem gemeinsamen Fernstudium. Ich wollte mich zu der Zeit auch beruflich weiter entwickeln und habe mich viel beworben. Mein Lebenslauf hat dabei überhaupt nicht das gezeigt, was mich ausmacht. Und da hatte ich die Idee eine Alternative zu entwickeln. Zusammen mit Miriam haben wir die Idee ausgearbeitet ohne eigentlich wirklich darüber nachzudenken, ob und wie wir das umsetzen. Wir fanden die Anfangsidee toll und wollten ein stimmiges Konzept entwickeln. Dann kam die Entscheidung, ob das Konzept in der Schublade verschwindet oder wir es umsetzen wollen – und Ja, wir wollten!

Der Name kam eigentlich daher, dass ich einen Raum erschaffen wollte, in dem Menschen all ihre privaten und beruflichen Projekte präsentieren können. „Projektraum“ klang einfach blöd. Drum ist es die Englische Variante geworden.

Welche organisatorischen Tipps und Tricks möchtest du unseren Leserinnen mit auf den Weg geben, um viele unterschiedliche Projekte zu stemmen? Gönnt du Dir trotz des hohen Arbeitspensum ab und zu eine Pause? Wenn ja, wie sieht diese aus?

Steffi: Ich würde Jedem empfehlen sich ein bisschen Wissen über Projektmanagement anzueignen – und wenn es nur die einfachsten Grundlagen sind. So bekommt man eine Struktur in der eigenen Arbeit und lernt mit wichtigen und dringenden Aufgaben umzugehen und Prioritäten richtig zu legen. Am Markt gibt es dann viele tolle Tools, die einem helfen, Aufgaben zu managen. Wir nutzen zum Beispiel das Tool Trello.

Wie schon oben erwähnt gönne ich mir regelmäßig kurze Auszeiten. Dann verbringe ich Zeit mit meinem Freund, gehe zum Crossfit, treffe Freunde oder Familie oder wir gehen auch mal feiern und tanzen.

Wie sah dein Leben vor „Projectroom“ aus?

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© Steffi von Projectroom

Steffi: Mir war schon früh klar: Ich möchte einmal Regisseurin werden. Ich habe dann nach meinem Abitur Film & Fernsehen mit Schwerpunkt Regie studiert und viele Jobs beim Film und Fernsehen gehabt. Da diese Branche in Deutschland nicht wirklich meins war, bin ich dann mit meinem ersten Praktikum mehr in Richtung Werbung gegangen. Ich war Produktionsassistentin in einer Werbefilm und Werbeshooting Agentur. Doch war ich dort mehr für Organisation statt für die Ideen zuständig. Also bin ich danach für ein Praktikum zu Adidas gegangen, war dort zuständig für interne Kommunikation und hatte verschiedene Aufgaben mit Film, Medien und Kommunikation zu tun. Nach meinem Praktikum bin ich über eine Jobanzeige, die Jemanden für Storyboard- und Drehbuchschreiben gesucht hat, gestolpert. Doch ging es hier nicht um Filme, sondern um eLearning in Unternehmen. Es ging dort um spielerisches eLearning und hier konnte ich sehr kreativ arbeiten. Auch habe ich dort die ersten Projekte geleitet und mich im Projektmanagement entwickelt. Vor 1 ½ Jahren bin ich dann nach Wien gezogen, um in einer anderen eLearning Agentur größere Projekte zu leiten und Lernkonzepte zu erstellen.

Was ist dir wichtig bezüglich der Arbeit an deinen Projekten?

Steffi: Mir ist es immer sehr wichtig, dass ich Spaß an der Arbeit und ein tolles Team um mich habe. Es gibt den Spruch „Wenn Du Deine Arbeit liebst, musst Du nie wieder arbeiten“ – und so ist es auch. Ich muss außerdem die Möglichkeiten haben, mich kreativ verwirklichen, mich neuen Herausforderungen stellen und mir meine beruflichen Wünsche erfüllen zu können.

Legst du viel Wert auf ein Netzwerk unter Frauen? Ist Netzwerken generell hilfreich?

Steffi: Netzwerken ist extrem wichtig. Ich persönlich fokussiere mich hierbei nicht darauf, ob Frauen- oder allgemeines Netzwerk. Ich glaube Männern fällt Netzwerken leichter, zum Beispiel bei einem Bier oder beim Sport. Klischeehaft, ja ich weiß, aber ein gutes Beispiel.

Frauen sind da einfach von Natur aus ein bisschen anders. Aber wir dürfen uns nicht zu sehr auf uns konzentrieren. Denn die Veränderungen können nur gemeinsam und sozusagen „gemischt“ gemacht werden. Deutschland ist da sicher hinterher und hier haben noch viele Männer das Sagen. Ich persönlich habe bisher keine spürbaren Benachteiligungen erlebt, weil ich eine Frau bin. Sollte der Fall eines Tages eintreten, werde ich mich zu wehren wissen. 😉 Frauen können da noch mehr Gas geben, auf den Tisch hauen und sich zeigen!

Wenn du heimlich vom Feierabend träumst – Wie sieht dieser dann aus?

Steffi: Ein perfekter Feierabend im Winter beginnt damit, dass ich alle Aufgaben des Tages geschafft habe und mit einem guten Gefühl den Laptop weglegen kann. Dann koche ich zusammen mit meinem Freund (oder schaue zu und unterhalte den Koch J ), esse mit ihm in Ruhe und kuschle mich danach mit ihm bei einem Film auf die Couch. Im Sommer sind wir gerne am Abend am Donaukanal in einer kleinen Strandbar und genießen die Abendsonne mit den Füßen im Sand!


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© Steffi von Projectroom


 

Möchtest du Fragen an Steffi oder bezüglich „Projectroom“ loswerden? Dann kommentiere diesen Beitrag! Du findest das Startup auch auch hier auf Facebook.

Vielen Dank für das Interview Steffi, ich hoffe wir lernen uns eines Tages persönlich kennen!

Bildquelle: © Steffi von Projectroom

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