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FORGESTELLT – Stefanie von „Aus Kiez und Küche“

9. Oktober 2017
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Stefanie und Antje haben aus ihrer Idee ein Buch gemacht. In ihrem Kochbuch „Aus Kiez und Küche“ findet ihr die besten Rezepte aus Berliner Restaurants. Wer wollte nicht schon immer mal die geheimen Rezepte der Küchenchefs kennenlernen? Die Finanzierung des Kochbuchs wurde vor Kurzem mit Hilfe einer Kickstarter-Kampage gesichert.
Die kulinarische Reise führt durch ganz Berlin und viele verschiedene Kieze. „Aus Kiez und Küche“ beinhaltet definitiv den ein oder anderen Geheimtipp. Neben leckeren Rezepten gibt es auch interessante Interviews mit Köchen und tolle Fotos von Berlin. Wie es zu der Idee kam, welche Herausforderungen es gab und wie man ein privates Projekt mit einem Vollzeitjob vereinbaren kann, lest ihr in unserem heutigen FORGESTELLT.

Liebe Stefanie, welche 3 Bücher sollte man unbedingt gelesen haben?

Stefanie: 1. Mein absoluter Favorit ist „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher Stowe. Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen und verschenke es regelmäßig.

2. „Sapiens – A brief history of humankind“ von Yuval Noah Harari

3. „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adam

Welche 3 Wörter beschreiben dich am Besten?

Stefanie: Aufgeschlossen, ehrgeizig, wissbegierig.

Wie sieht ein typischer Start in den Tag bei dir aus?

Stefanie: Kurz vor dem Weckerklingeln gegen 6:30 Uhr werde ich wach. Nach dem Duschen gibt es etwas Porridge und eine Tasse schwarzen Kaffee zum wach werden. Falls ich noch etwas Zeit habe, scanne ich die Nachrichten oder blättere in meiner Lieblingszeitung „Die Zeit“. Anschließend geht es mit der U-Bahn zur Arbeit.

Wie kam euch die Idee zu eurem Kochbuch?

Stefanie: Als meine Co-Autorin Antje und ich bei einem Glas Wein darüber diskutierten, welches Restaurant das beste Risotto zubereitet und warum und weshalb dem so ist, ging uns die Idee, die besten Köche Berlins nach ihren Geheimnissen zu fragen, nicht mehr aus Kopf. Anschließend haben wir erste Konzepte ausgearbeitet und sind nun ein Jahr später fast fertig mit unserem Buch.

Du arbeitest am Buch neben deinem Hauptjob – wie wichtig ist dabei gutes Zeitmanagement?

Stefanie: Ein gutes Zeitmanagement ist das A und O für solch ein Projekt. Um Chaos zu vermeiden und nicht den Überblick zu verlieren, habe ich mir von Tag eins an Wochenpläne erstellt und mir meine Arbeit realistisch eingeteilt. Da ich meist nur nach Feierabend und am Wochenende Zeit habe, um am Buch zu arbeiten, war mir dank der Wochenpläne bereits von Anfang an klar, dass ich von der Idee bis zum fertigen Buch mindestens ein Jahr brauchen werde. Nun ist ein Jahr vergangen und das Buch ist fast fertig. Mit viel Disziplin und einem guten Zeitmanagement kann man ein privates Projekt also gut neben dem Hauptjob stemmen.

Was ist dein Lieblingsessen und welches ist dein Lieblingsrestaurant in Berlin?

Stefanie: Ich liebe gute Pizza! Die definitiv beste Pizza – ganz einfach mit Tomate, Basilikum und Knoblauch belegt – gibt es bei Trattoria del Corso in Friedenau. Hier gibt es natürlich noch viele andere leckere Sorten, aber der einfache Klassiker ist mein absoluter Favorit.

Zurück zum Kochbuch – wie konntet ihr die Restaurants überzeugen euch ihre Rezepte zu verraten?

Stefanie: Es bedurfte tatsächlich einiges an Fingerspitzengefühl die Köche und Restaurantinhaber zu überzeugen, schließlich dürfen manche Geheimnisse nicht preisgegeben werden. Wir haben den Restaurants dann freie Wahl gelassen und sie ein Rezept aussuchen lassen, das veröffentlicht werden darf. Manche Restaurants haben sogar ganz neue Rezepte kreiert, die nur für das Kochbuch bestimmt sind. Das hat uns sehr geschmeichelt.

Was sind Deine größten Herausforderungen?

Stefanie: So ein Buch schreibt sich nicht von alleine und deshalb habe ich ein tolles und motiviertes Team hinter mir, das mich jederzeit unterstützt. Anfangs war es dennoch eine große Herausforderung für mich, das Team zu koordinieren und alle anstehenden Aufgaben zu verteilen. Aber das hat ganz wunderbar geklappt und wir ziehen alle definitiv an einem Strang und ergänzen uns gegenseitig sehr gut.

Ihr habt eine Kampagne bei Kickstarter gestartet – warum habt ihr euch dafür entschieden und nicht für einen Verlag?

Stefanie: Eine gute Freundin hat bereits drei Bücher im Selbstverlag herausgebracht und die Vor- und Nachteile mit mir besprochen. Für sie sowie für uns war und ist es ganz wichtig, die vollständige Kontrolle über den Inhalt, Preis sowie das Cover zu behalten. Wir haben genaue Vorstellungen und wollen diese nicht von einem Verlag ändern lassen. Falls das fertige Buch einem Verlag gefallen sollte, können wir uns aber schon eine Zusammenarbeit vorstellen.

Welchen Tipp kannst Du aus Deiner Erfahrung anderen mit auf den Weg geben, die ein eigenes Buch veröffentlichen möchten?

Stefanie: Fangt rechtzeitig mit der Planung an und setzt euch nicht unter Druck, das schadet nur eurer Kreativität und sorgt für Schreibblockaden. Kümmert euch unbedingt rechtzeitig um einen Layouter / Designer sowie ein Druckhaus. Vergleicht Preise und holt euch Angebote für unterschiedliche Mengen ein – beispielsweise 500 und 1000 Stück. Macht euch auch einen Kostenplan. Man vergisst gern Ausgaben wie eine ISBN Nummer oder die Versandkosten und Verpackungsmaterial.

Wie sehen Eure Pläne für die Zukunft aus? Kommt ein zweites Kochbuch?

Stefanie: Nach dem erfolgreichen Ausgang der Kickstarter-Kampagne wünschen wir uns natürlich ein großes Interesse am fertigen Kochbuch. Langfristig können wir uns auch eine englische Version des Buches und einen zweiten Band mit ganz neuen Rezepten und Berlin Highlights vorstellen.

Wie bildest Du dich weiter und was tust Du aktiv dafür Dein Business weiterzuentwickeln?

Stefanie: Ich tausche mich regelmäßig mit Autoren aus und bin für ihre Tipps sehr sehr dankbar. Man sollte nicht schüchtern sein und erfolgreiche Autoren einfach ansprechen. Oftmals sind sie sehr hilfsbereit und Dank ihrer Unterstützung habe ich schon so einige Fehltritte vermeiden können. Des Weiteren starte ich im November eine Weiterbildung im Innovationsmanagement. Ich denke, dass ich hier weitere wertvolle Tipps und Tricks erfahren werde, mit denen ich mein Business weiterentwickeln kann.

Welche 3 Tipps für die Restaurantwahl kannst du unseren Leserinnen mit auf den Weg geben?

1. Stefanie: Foodportale und Blogs wie Top10 Berlin oder Berlin ick liebe dir nach den neuesten Restaurants / Trends durchforsten.
2. Nicht nur die Szenekieze wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain aufsuchen, sondern auch mal nach Köpenick oder Pankow fahren. Hier gibt es tolle Restaurants, die wir auch in unserem Buch vorstellen werden.
3. Urberliner nach ihren kulinarischen Highlights fragen! Sie wissen, wo sich die kulinarischen Highlights verstecken, die nicht in jedem Lonely Planet Reiseführer stehen und deshalb total überlaufen sind.

Vielen Dank liebe Stefanie für das Interview!

Über die Autorin: Ann-Kathrin ist 28, kommt aus dem Harz und ist seit einigen Jahren in Berlin zu Hause. Sie reist gerne, liebt Konzerte, den Sommer in Berlin und ist ein Serien-Junkie.

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