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FORGESTELLT: LIMBERRY-Gründerin & Hamburger Deern Sibilla Kawala

15. November 2016
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Mit LIMBERRY- Gründerin Sibilla Kawala im Interview

Herzlich werde ich im Hamburger Büro am Mühlenkamp von LIMBERRY in Empfang genommen. Ein schönes Büro, offenes Büro, strahlende Gesichter und eine Weide an wunderschönen Trachten – Das ist mein erster Eindruck nach dem Betreten der heiligen Hallen von LIMBERRY.

Liebe Sibilla, als Hamburgerin ein Online-Business für Trachtenmode zu entwickeln. Wie kam es dazu? Gibt es eine konkrete Verbindung zwischen dem Süden und dir als Nordlicht?

Sibilla: Das ist richtig, ich bin gebürtige Hamburgerin. Trachten finde ich 1. sehr schön und 2. bin ich seitdem ich denken kann, sehr oft im Sommer oft in Garmisch gewesen und im Winter zum Skifahren. Demtentsprechend bin ich dieser Region quasi mit aufgewachsen und habe ganz, ganz viel zeit damit verbracht. ich habe viele Freunde und Verwandte in München und Umland und bin bestimmt die letzten 9 bis 10 Jahre jedes Jahr auf dem Oktoberfest gewesen. Die Dirndl, die mir gefallen haben, kosteten immer ein paar hunder Euro und dann dachte ich mir für die 2-3 Male im Jahr so viel Geld auszugeben, auch noch als Studentin, war ich nicht bereit dafür. Ein 140€ Dirndl musste reichen. Eines Tages habe ich mich gefragt, warum soll denn Oma mir eigentlich als gelernte schneiderin keins nähen. Also eine Verbindung bestand schon sehr, sehr lange, unabhängig von LIMBERRY.

Ich bin vor 5,5 Jahren mit LIMBERRY gestartet und die Vision war damals, LIMBERRY, der Online-Shop für customized Damenmode. Man hat Blazer, Trenchcodes, Kleider online selbst gestaltet. Ich habe dafür auf Messen Stoffe gesucht und bin zufällig an einem Stand mit Trachtenstoffen vorbeigekommen. Da dachte ich mir, hier suche ich mir jetzt meinen Stoff aus und dann ist Oma fällig und muss mir daraus ein Dirndl nähen. ich habe mir Stoffproben mit nach Hause genommen und mir detailliert überlegt wie das Dirndl am Ende aussehen soll. Dabei fiel mir auf, dass die Vorgehensweise exakt das ist, was wir bei LIMBERRY durch den Konfigurator machen und habe deshalb einfach mal ein Dirndl in das Sortiment mit aufgenommen.

Somit ist es rein zufällig entstanden, dass ich einen Dirndl-Konfigurator in dem ganzen Sortiment hatte. Es war einfach ein zusätzliches Gimmick aus Eigeninteresse.

Also lief der Trachten-Konfigurator innerhalb eines großen, ganzen Portfolio an Produkten?

Sibilla: Genau, wir hatten eine perfekte Seite, wir hatten einen perfekten Konfigurator, haben damit auch den Internet World Shop Award gewonnen, für Innovation. Damit haben wir uns bereits zu dem Zeitpunkt gegen wirklich große Player durchgesetzt. Pressemäßig lief alles ganz großartig, nur die Käufe blieben zu dem Zeitpunkt aus. Im letzten Schritt, was somit die Monetarisierung anging, hatten wir tatsächlich große Probleme. Jetzt im Nachgang bin ich natürlich schlauer und habe auch genau über das Thema meine Masterarbeit geschrieben. Aus Kundensicht gibt es in diesem Bereich zu viele Risiken: Der Kunde muss selber als Designer fungieren, ist sich unsicher in der farblichen Zusammenstellung, er muss warten bis es hergestellt wird und die Zeit haben zu warten. Neben same-day-delivery ist das für viele keine Option mehr. Und hinzu kommt: Es gibt durch die Extraanfertigung kein Rückgaberecht. Das heißt aus Kundensicht kaufst du die Katze im Sack und kannst sie dann nicht wieder zurückgeben.

Schließlich haben wir getestet, welche produkte aus dem gesamten Sortiment laufen gut. Haben uns Trachten als Nische ausgeguckt und Produkte in diesem Bereich zum Selbstgestalten erweitert. Nach4 Jahren wir immer in bewegegung, viel ausprobiert, getestet, den Konfigurator umgestellt, die Usabillity gestestet – Es gab nie den Gedanken, dass die Nachfrage nicht da ist. Ist der Kunde bereit das Risiko zu akzeptieren und den Button „Kaufen“ zu drücken?

Nach 4 Jahren war das Geld dann alle, was jetzt? Aufhören? Weitermachen? Wenn ja, wie?

Ich habe gemeinsam mit meinen beiden Gesellschaftern beschlossen, dass wir weitermachen und vorab zu schauen: Wo liegt unsere Expertise. Was können wir, wo sind wir gut, wo gibt es einen Markt. Wir waren eine Nische in der Nische. Jetzt haben wir unsere Nische gefunden, in welcher wir uns entwickeln und breiter aufstellen können.

Im Trachtenbereich hatten wir schon einen Namen, hatten die Produktion. Dadurch kam es erst zu der Idee, LIMBERRY von Customized Damenmode über Customized Trachten zum Online-Shop für Premiumtrachten zu entwickeln. Das Ganze auf 3 Standbeinen:

  1. Customized Concept: Trachten zum Selbermachen
  2. LIMBERRY Kollektion
  3. Shop-in-Shop mit anderen Brands und Designern

Das war eine Marktlücke! Nach einem Jahr hatten wir uns gesetzt, die Zahlen waren super!

War es schwierig Hersteller zu finden, die sich an euren Shop anschließen möchten?

Sibilla: 

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  • Reply
    Marlen
    16. November 2016 at 7:49

    Hallo,

    das Interview finde ich wirklich interessant, allerdings ist es stellenweise schwer zu lesen, es fehlen Zeichen, falsche Zeichen, Satzanfänge klein, nichts dramatisches, aber stört den Lesefluß massiv. Zudem bricht das Interview bzw der Beitrag dann scheinbar ab.

    Ich vermute malan, eure Interviews werden oft per Mail geführt? Die Fragen klingen oftmals so nah „abarbeiten“ und gehen gar nicht auf das zuvor gesagt ein. Das ist ein bisschen schade.

    Liebe Grüße
    Marlen

    • Reply
      Kira Siefert
      16. November 2016 at 10:15

      Liebe Marlen,

      Erwischt! Dieses Interview habe ich mit der Gründerin in ihrem Atelier in Hamburg – Winterhude persönlich geführt und per Recorder aufgenommen. Es wurde fälschlicherweise bereits veröffentlicht und ist noch nicht fertig gewesen. Entschuldige, dass du diese Rohversion in ihrer unschönen Form gelesen hast, ich verstehe absolut, was du meinst und du hast absolut Recht. Es ist wie gesagt noch lange nicht fertig gewesen und wird demnächst in seiner vollen Länge und gut leserlich veröffentlicht 🙂
      Danke für dein ehrliches Feedback und das du unsere Portraits aufmerksam verfolgst und liest 🙂
      Lieben Gruß,
      Kira

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