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Hör nicht auf, Fragen zu stellen

11. August 2016
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Wie viele Fragen stellst du dir am Tag? Und welche hast du dir heute schon gestellt? Soll ich einen Regenschirm mitnehmen? Geh ich mit den Kollegen zum Mittagessen? Warum habe ich es schon wieder nicht zum Sport geschafft? Soll ich meinen Job kündigen? Wann habe ich mal wieder Zeit für mich? Wie kann ich mich engagieren?

Es gibt keine guten oder schlechten Fragen. Jede Frage hat das Potential, etwas zu verändern und den eigenen Horizont zu weiten. Fragen sind der Beginn jeder neuen Idee, denn mit ihnen hinterfragen wir Gewohntes und Vertrautes. Fragende werden häufig als unbequem wahrgenommen, denn sie nehmen das Gegebene nicht einfach hin. Das ist manchmal anstrengend. Aber verdammt wichtig.

Kürzlich habe ich durch Zufall in das Buch des Redners Martin Gaedt reingelesen: Rock Your Idea. Mit Ideen die Welt verändern. Solche Bücher schrecken mich normalerweise schon aufgrund des Titels ab. Und tatsächlich kann ich nicht behaupten, dass ich das gesamte Buch gelesen hätte. Allerdings gefiel mir die Grundidee des Buches, die die Bedeutung des Fragenstellens für die Entwicklung neuer Ideen betont. Deshalb regt Gaedt dazu an, sich in möglichst vielen Alltagssituationen, in denen man wartet, etwa im Stau, an der Supermarktkasse oder beim Arzt, zu einem frei gewählten Themenbereich so viele Fragen wie möglich zu stellen. Denn Fragenstellen ist trainierbar. Gaedt empfiehlt 44 Stück, wobei ich es immer etwas albern finde, sich sklavisch an solche Maßstäbe zu halten. Viel wichtiger erscheint mir, überhaupt zu beginnen.

Am Anfang fiel es mir nicht leicht, dies in meinen Alltag zu integrieren: Hatte ich mich endlich auf einen Themenbereich festgelegt, zu dem ich mir Fragen stellen wollte, musste ich schon an der Kasse bezahlen. Oder ich schaute die ganze Zeit verträumt aus dem S-Bahn-Fenster und erst auf dem Bahngleis fiel mir ein, dass ich mir ebenso gut hätte Fragen ausdenken können. Doch mittlerweile klappt es immer besser, wobei es mir nicht darauf ankommt, meinen Gehirnwindungen die EINE Kracherfrage abzupressen. Sondern dem Denken eine andere Richtung zu geben.

Bild: © Sondem – Fotolia

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