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Kickstart in den Tag

15. September 2015
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Du brauchst einen Kickstart in den Tag?

Ja, ich weiß, Morgenroutinen sind grad DER letzte Schrei und wahrscheinlich kannst du es nicht mehr hören. Aber ich will trotzdem drüber sprechen, über den Kickstart in den Tag. Einfach, weil ich festgestellt hab, wie gut es mir in den Tag hilft, wenn ich mir morgens in Ruhe Zeit für mich und meine Bedürfnisse nehme. Genau wie Aimie, die schon Tipps gegeben hat, wie man als Eule den Morgen übersteht, komme ich morgens eigentlich eher schlecht auf die Beine.

Die bisherige Devise: Funktionieren!

Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung: So, wie du in deinen Tag startest, so verläuft auch der Rest davon. Üblicherweise sah meine Morgenroutine folgendermaßen aus:

  • drei Mal den Snooze-Button drücken und anschließend viel zu spät ins Bad hechten,
  • duschen, anziehen, stylen,
  • schnell in der Küche irgendetwas Essbares zusammenkramen,
  • aaaaahhhh, schon so spät, schnell in die Schuhe und raus! (Mein liebevoll gekochter Kaffee blieb in der Regel ungetrunken in der Tasse.)

Kommt dir das bekannt vor? Diese Hetze ist überhaupt kein schönes Gefühl, oder? Mir persönlich hat dieser Tagesbeginn schon sämtliche Energie geraubt – wenn ich im Büro ankam, war ich gestresst, entnervt und erschöpft. So schafft man keine großen Dinge, das brauche ich dir wohl nicht mehr erzählen. Also habe ich mich dazu entschlossen, auch meinen Start in den Tag bewusst zu gestalten und mir selbst etwas mehr Lebensqualität zu verschaffen.

Dankbarkeit, Ruhe und ein wenig Bewegung

Seit einigen Wochen sieht mein Morgen nun so aus:

  • Der Wecker klingelt genau zwei Mal: einmal um 05:55 und einmal um 06:00 Uhr. Klar, sicher könnte ich auch direkt nach dem ersten Klingeln aufstehen. Aber so habe ich morgens fünf Minuten, um mich nochmal umzudrehen und meinen Körper darauf vorzubereiten, dass es gleich losgeht. Beim zweiten Klingeln bin ich dann so bereit dazu, den Tag zu beginnen, wie man das als Eule morgens halt so sein kann.
  • Pilates für die müden Knochen: Irgendwann Anfang des Jahres habe ich Pilates für mich entdeckt. Es ist zwar anstrengender als es aussieht, allerdings quäle ich mich bei den Workouts nicht so sehr, wie ich es beispielsweise beim Joggen tun würde. Direkt nach dem Aufstehen nehme ich mir also 30 Minuten Zeit für ein Pilates-Workout meiner Wahl – egal ob Bauch, Beine, Po (obwohl, davon hab ich ja schon genug, oder!? *Hihi*), Übungen für den Rücken oder einmal das Komplettprogramm. Nichts hilft mir besser beim Aufwachen als mich einmal komplett zu strecken und zu dehnen.
  • Die Liste: Nach meinem Workout bereite ich mir eine gute Kaffee Tasse zu und setze mich – so das Wetter es denn erlaubt – auf meinen Balkon. Dort führe ich eine ganz besondere Liste: 10 Dinge, für die ich heute dankbar bin. Dort schreibe ich alles nieder, was mir am heutigen Tag wichtig ist, was mir am gestrigen Tag besonders gut gelungen ist und was ich nicht aus den Augen verlieren will. Mein Mann, mein Leben in Hamburg und das Bloggen sind bspw. Dauerbrenner. Mir hilft es, mich bewusst auf das auszurichten, was einfach gut ist. Diese dankbare Grundhaltung unterstützt mich dabei, an weniger guten Tagen nicht in ein Loch zu fallen und nicht direkt die Flinte ins Korn zu werfen.
  • Die wichtigste Regel von allen: Kein Smartphone, kein Tablet, kein TV, kein Radio – einfach nur ich. Auf eine gewisse Weise betreibe ich jeden Morgen eine kleine Dose Digital Detox. So übe ich auch ein wenig Selbstdisziplinierung, da ich ein richtiger Social-Media-Junkie bin und mich Instagram, Facebook und Twitter den ganzen Tag über begleiten. Durch diese Morgenroutine nehme ich Abstand von dieser dauerhaften Beschallung und horche in diesem Grundrauschen dessen, was uns den ganzen Tag beschäftigt, wieder auf meine innere Stimme und das, was sie mir mitteilen möchte. Seitdem ich mir diese Zeit nehme, merke ich sehr viel eher, wenn mich etwas intensiv beschäftigt oder es mir nicht gut geht.

Finde deinen besten Start in den Tag

Keine Sorge: Ich will dir damit kein neues, allgemeingültiges Rezept verkaufen. Jeder von uns ist auf seine eigene, wundervolle Art individuell und so einzigartig kann auch die „perfekte“ Morgenroutine für jeden von uns sein. Alles, was ich möchte, ist, dir die Idee schmackhaft machen, deine funktionale Routine zu durchbrechen und dir bereits am Anfang des Tages Zeit für dich zu nehmen. Ja, du hast recht, dass es bedeutet, noch früher aufzustehen. Glaub mir, das ist mir auch nicht leicht gefallen! Wie bei allem im Leben ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber es lohnt sich! Obwohl ich jetzt im Schnitt eine ganze Stunde eher aufstehe, bin ich den Tag über fitter, erholter und entspannter. Probier‘ es aus und komm auf den Geschmack!
Hast du bereits eine feste Morgenroutine? Wie sieht dein Kickstart in den Tag aus? Oder bist du sogar der Meinung, ich erzähle dir hier Quatsch? Lass uns drüber sprechen und hau‘ deine Gedanken unten in die Kommentare zu „Kickstart in den Tag“!

Eure Celsy

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  • Reply
    Marion Lorenzen
    17. September 2015 at 19:20

    Du hast ja so recht!
    Seit mein Freund um 7:30 auf der Arbeit sein muss, bin ich dazu übergegangen mit ihm aufzustehen, zu frühstücken, ihm einen schönen Tag zu wünschen und danach genügend Zeit zu haben, mich in Ruhe fertig zu machen und im Büro zu sein, bevor der Meetingmarathon losgeht.
    Ein völlig neues Lebensgefühl!

    Ich werde mir die digitale Detox durch den Kopf gehen lassen… Vielleicht kann ich mit der Zeit morgens sinnvolleres anfangen.

    Danke für den Blogeintrag mit vielen guten Anstößen, um noch besser in den Tag zu starten 🙂

    • Reply
      Celsy Dehnert
      20. September 2015 at 12:24

      Hallo liebe Marion,
      vielen Dank für dein Feedback! 🙂 Schön, dass ich nicht als Einzige diese positive Erfahrung gemacht habe! Halt mich doch auf dem Laufenden, ob du den Digital Detox wagst und welche Erfahrungen du damit machst! 🙂
      Liebe Grüße,
      Celsy

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