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MBA in Oxford studieren?

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Ein MBA ist ein wichtiger Meilenstein in der Karriere: eine signifikante Investition, die über die gesamte Laufbahn eine große Wirkung haben wird.

Deswegen ist die Entscheidung dafür oder dagegen, das beste Programm zu finden und informiert bei der Bewerbung vorzugehen wichtig, um am Wunschprogramm aufgenommen zu werden und den größten Nutzen für sich selbst daraus zu ziehen!

Soll ich es wagen?

Das wichtigste bei deiner Entscheidung für den MBA ist das Warum: welche Ziele verfolge ich mit dem MBA? Die Antwort hilft dir bei der Rechtfertigung der Kosten, Priorisierung der passenden Programme, und dabei, das Bewerbungskommittee von deinem “Fit” zu überzeugen!

Häufige Beweggründe für den MBA sind Karriereumorientierung, “Oxford, Stanford oder Harvard auf dem Lebenslauf haben”, “Skills lernen, die später im Beruf nützlich sein werden”, “1-2 Jahre Spaß mit Kommilitonen haben”,“noch einmal studieren”, “sich für Führungspositionen qualifizieren”, netzwerken und der Vorteil, dass manche Arbeitgeber diese Fortbildungsmaßnahme finanzieren.

Dies sind alle legitime Gründe und können von einem MBA erfüllt werden! Die Gewichtung der unterschiedlichen Beweggründe gibt dir Klarheit darüber, welches Programm genau und welche Universität am besten für dich passt. Zum Beispiel, geht es vor allem um “Cambridge auf dem Lebenslauf haben”? Dann lohnt sich ein kürzeres, kostengünstiges Programm mehr als ein full-time, two-year MBA. Möchtest du Spaß haben, “noch einmal studieren” und vor allem netzwerken? Dann passt hingegen der volle MBA viel besser.

Zusätzlich musst du natürlich auf deine “credentials” achten: passt dein Hintergrund auf das Programm?

Wahl des Programms: MBA vs. Postgraduate Diploma

Szenario: Bewerber

 

  • ist Selbstzahler (keine Finanzierung durch den Arbeitgeber)
  • möchte Karriere verschleunigen aber die Richtung beibehalten
  • möchte “Oxford” auf dem Lebenslauf haben

 

Wer den MBA nicht vom Arbeitgeber gezahlt bekommt, muss natürlich stärker auf Kosten achten als Personen, die den MBA fremdfinanziert bekommen. Wem es also vor allem um ein Zweitstudium an einer renommierten Universität mit Businessfokus geht, ist eventuell auch mit nicht-MBA Programmen gut bedient, die an diesen Universitäten für berufstätige Bewerber angeboten werden. Ein Beispiel ist das Postgraduate Diploma in Global Business an Oxford University: Damit ist man mehrmals im Jahr vor Ort in Oxford und studiert dort mit Kommilitonen und den Oxfordprofessoren intensiv Kernthemen im Bereich International Business. Da man nicht vollzeit vor Ort ist, kann man die aktuelle Arbeit behalten und sich für die Studientermine freistellen lassen. Das mindert die Opportunitätskosten und du kannst deinen Abschluss über dein Gehalt mitfinanzieren. Da man nicht vollzeit in Oxford studiert, sind auch die Lebenshaltungskosten und Studiengebühren etwa die Hälfte des klassischen MBAs.

MBA: welche Universitäten und Programme?

Alternativ entscheidest du vielleicht, dass dir ein vollzeit MBA wichtig ist. Nun wählst du, welche Universitäten für dich in Frage kommen. Dabei kannst du dich nach Rankings richten aber wichtig ist auch, zu verstehen, wie sich die MBAs genau unterscheiden. Dazu sollte man MBA Info-Events besuchen und sich mit Alumni unterhalten. Unterschiede liegen nebst Renommé der Universität im fachlichen Fokus (Stanford ist beispielsweise für Entrepreneurship bekannt), Unterrichtsstil, Jahrgangs- und Seminargrößen, Teilnehmerprofilen, Kosten, Studiendauer und natürlich Aufnahmechancen. Wenn du dir bewusst bist, welche Ziele du verfolgst, kannst du auch besser einschränken, welche Schulen in Frage kommen.

Zum Beispiel wer sich nicht am US Arbeitsmarkt interessiert, sondern wahrscheinlich eher an deutschen Firmen arbeiten wird, kann sich gleich auf europäische Business Schools beschränken, wo die Aufnahmechancen meist etwas besser sind. Wem eine familiäre Atmosphäre besser gefällt als sehr große Kurse, ist an Cambridge mit dem MBA besser aufgehoben als in Oxford, wo der MBA viel größer ist. Die Kosten unterscheiden sich auch stark nach Universität: während in den USA die Topprogramme ca. $100 000 insgesamt kosten, liegen die Kosten in Europa zwischen etwa €36 000 und €66 000 (Oxford und Cambridge: knapp £50 000) für ein oder zwei Studienjahre.

Eignung an den Topuniversitäten

Letztlich muss man natürlich auch das eigene Profil kritisch betrachten: kommen für mich “big names” in Frage oder nicht? Habe ich zum Beispiel namhafte Arbeitgeber auf dem Lebenslauf oder andere Sachen gemacht, die mich hervorstechen lassen? MBA-Anbieter möchten sicher gehen, dass du ein attraktiver Netzwerkkandidat für deine Kommilitonen wärst (natürlich nebst persönlicher Sympathie!) und dass du ehrgeizig nach dem MBA sein wirst, weil einige Rankings nach dem Gehalt der Absolventen gehen. Wenn du deine Ziele mit dem MBA klar formulieren kannst, haben die Admissions Officers oft viel mehr Vertrauen in dein Potential!

Deine Eignung für diese Universitäten kannst du oft vor der Bewerbung klären. Ruf bei den den Kontaktpersonen der Universitäten an, schick ihnen deinen Lebenslauf und lass dir eine Einschätzung deines Profils geben. Gleichzeitig wirst du ein bestimmtes Gefühl währenddessen haben und kannst herausfinden, worauf sie bei der Bewerbung achten. Sprich mit Leuten, die entweder selber einen MBA gemacht haben oder Erfahrung mit MBA-Bewerbern haben. Und besuche die Informationsveranstaltungen der Universitäten, die in verschiedenen Städten und online angeboten werden. Sollte man dir abraten, dich jetzt zu bewerben, kannst du nachfragen, was du im Verlauf des kommenden Jahres machen kannst, um dein Profil zu schärfen. Zusätzlich kannst du um Vorschläge bitten, welche Studienangebote besser für dich passen könnten!

Autorin: Katharina Kunze von Oxbridge Bewerbung unterstützt Bewerber an internationalen Spitzenuniversitäten für den MBA und andere Studiengänge. Wer Fragen hat, kann sich gern direkt an Katharina wenden. Oxbridge Bewerbung unterstützt Bewerber, indem es sie mit erfahrenen Tutoren und Alumni der Zielprogramme verknüpft.

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