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Probleme? Gibt es nicht!

28. Oktober 2015
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Wie oft wurdet ihr von Eurem Partner oder anderen Personen gefragt ‚Was hast Du?‘ und habt diese Frage beleidigt oder auch schon sauer mit ‚Nichts!‘ beantwortet? Ist Euch das Motto ‚Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!‘ bereits bekannt? Wir stehen oft vor Fragen über Fragen und erhalten keine Antworten. Kein Wunder, dass viele Menschen entweder stundenlang im bettliegend grübeln bevor sie einschlafen können oder nächtelang wach liegen. Schlafmangel zieht zusätzlich viel Energie und wir sind dadurch nicht nur psychisch, sondern auch körperlich erschöpft.

‚Der Optimist sieht in jedem Problem eine Aufgabe. Der Pessimist sieht in jeder Aufgabe ein Problem.‘ unbekannter Autor

Ich sage: Probleme? Gibt es nicht!

Ich habe vor einiger Zeit für mich persönlich den Entschluss gefasst, dass es keine Probleme gibt. Selbst wenn Du zum jetzigen Zeitpunkt Pessimist bist, in jeder Aufgabe ein Problem siehst und das Leben als anstrengend empfindest, ist das nicht dein Problem. Es ist nun lediglich Deine persönliche Aufgabe und Herausforderung diese Ansicht zu erkennen und dieser verändern zu wollen.

Die im Volksmund häufig genannten Probleme sind, realistisch gesehen und Emotionen außer Acht gelassen, aus meiner Sicht lediglich ungelöste Aufgaben, für die es gilt eine Lösung zu finden. Es fällt uns oftmals schwer uns mit einem Problem auseinanderzusetzen, weil es unangenehem ist, vielleicht sogar schmerzt darüber nachzudenken oder Erinnerungen weckt, die wir lange mit uns herumgetragen haben. Allerdings ist der einzige Weg, um diese Gedanken bezüglich eines gedachten Problems aus der Welt und vor Allem aus unseren Köpfen zu schaffen:

  1. Erkennen,
  2. Akzeptieren,
  3. Handeln.

Im ersten Moment erscheinen uns manche Angelegenheiten unlösbar und wir zweifeln sogar daran, dass es jemals eine Lösung für das sogenannte Problem geben wird. Ich denke selbst oft, dass ich es zum Beispiel alleine schaffen muss und keine Hilfe brauche. Alleine diese Einstellung beruht auf meinem persönlichen Grundsatz, dass Hilfe in Anspruch nehmen eine Art der Schwäche bedeutet. Realistisch gesehen ist mir jedoch klar, dass ich die Hilfe meiner Familie und Freunde ab und zu brauche und auch jederzeit in Anspruch nehmen darf ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Durch Gespräche über das Problem und das Gefühl verstanden und trotz des Problems geliebt zu werden, fällt es mir persönlich oftmals einfacher die Sache anzugehen und voller Tatendrang an einer Lösung zu arbeiten. Sammelt keinen Berg an Problem-Gedanken in Eurem Inneren an, sondern sprecht zeitnah über Eure Probleme und mit einer Vertrauensperson. Euch wird durch das Gespräch bewusst, dass es mehrere Sichtweisen und sogar mehrere Möglichkeiten gibt das Problem zu lösen. Macht gemeindam einen Schlatplan wie ihr vorgehen wollt und beginnt anschließend mit dem Handeln.

Wir belasten uns mit unseren Gedanken unnötig anstatt uns daran zu freuen, dass wir ein Problem erkannt haben und uns somit die Chance gegeben wird an dieser Aufgabe zu wachsen. Steigert Euch nicht länger in Probleme hinein, sondern nehmt Euch ihrer an und versucht schnellstmöglich zu handeln. Viel Spaß und Erfolg beim Trainieren.

Wir freuen uns auf Eure Kommentate zu ‚Probleme? Gibt es nicht!‘

Eure Kira

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  • Reply
    Anna S.
    2. November 2015 at 9:19

    Liebe Kira,

    ich finde du hast die Sache wirklich auf den Punkt gebracht. Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Ein Zitat von Lawrence Durell vereinfacht das ganze vielleicht noch mehr: „Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein“.
    Seitdem ich mir diesen Satz immer wieder vorsage, hat sich meine Einstellung zu vielen Dingen sehr verändert und ich bin gelassener und optimistischer geworden.

    Ich freue mich auf viele weitere interessante Beiträge.

    Eure Anna

    • Reply
      Kira Siefert
      2. November 2015 at 9:29

      Danke für deinen tollen Beitrag Anna! Dein Zitat gefällt mir sehr gut und ich werde es mir sichtbar notieren, um mich selbst in bestimmten Situationen daran zu erinnern 🙂

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