FOOD

Projekt Zuckerfrei // Fail!

4. November 2015
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Vor 5 Wochen startete ich voller Motivation ins Projekt Zuckerfrei. Um mir heute einzugestehen, dass das ein großer Fail war.

Woche 1 war schwierig. In Woche 2 und 3 lief es dann wirklich gut. Ich war mir allem bewusst, was ich so zu mir nahm und achtete wirklich sehr darauf, Zucker auszutauschen.
Und dann kam (wie eine Freundin so schön sagte) das Leben dazwischen. Stress im Job, kein Wochenende in Ruhe Zuhause um Gerichte vorzubereiten, es nicht mehr zum Einkaufen geschafft vor Ladenschluss und schon steckte ich wieder fest im alltäglichen Zuckerwahn. Ein Stück Kuchen auf der Arbeit hier, Popcorn im Kino, ein süßes Frühstück am Wochenende da – ich war alles, aber nicht zuckerfrei unterwegs.

Also habe ich aufgegeben. Sich das einzugestehen macht keinen Spaß. Aber es war einfach der falsche Zeitpunkt. Ich hatte weder Zeit noch Nerven, mich weiter so intensiv mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen. Ich bewundere jeden, der das schafft, der die Disziplin aufbringt und das Ganze wochenlang durchzieht. Ich dachte ich hätte mir ein sanftes Programm ausgesucht, aber wenn man es nicht mal zum Einkaufen schafft wird es verdammt schwierig, sich an seine guten Vorsätze zu halten.

Also – Goodbye Projekt Zuckerfrei. Vielleicht irgendwann mal wieder; dann aber mit mehr Ruhe und nicht gerade, wenn man sich in eine neue Stelle einarbeitet und an den Wochenenden nur im Flieger sitzt 😉

Ein Gutes hat das Ganze aber:

Man reflektiert mal wieder gründlich. Denn gut ging es mir nicht in dieser Zeit. Schlechte Ernährung, viel Stress, wenig Schlaf führte zu schlechter Haut, schlechter Laune und noch schlechterer Konzentration. Ich war auf mich selbst sauer, weil ich es nicht durchziehen konnte und musste gleichzeitig Verständnis haben, dass jetzt eben andere Dinge wichtiger sind. Wunderbar hierzu passt Kira’s Post zu mehr Selbstliebe. Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen zeigte sich als essentiell. Und diese Bedürfnisse waren eben eher eine Stunde extra Schlaf statt einer Stunde in-der-Küche-stehen um gesunde Dinge zu zaubern. Wichtig dabei jedoch: Langfristige vs kurzfristige Ziele setzen. Soll heissen: Jetzt gerade habe ich eine stressige Phase, in der ich nicht sonderlich auf mich achte bzw. meine Prioritäten einfach anders setze. Langfristig muss sowas jedoch eine Ausnahme bleiben. Bis dahin muss man sich einfach darin üben, dass eben nicht alles immer perfekt laufen kann und manche Bereiche zeitweise unter Abstrichen zu leiden haben.

Eure Jenny

Vielleicht hat ja jemand von euch einen Tipp, wie man es trotz der äußeren Umstände schaffen kann? Vielleicht ging es jemandem ähnlich? Ich würde mich freuen, von euch zu lesen 🙂 Kommentiert einfach den Beitrag „Projekt Zuckerfrei // Fail!“

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  • Reply
    Deniz
    9. Dezember 2015 at 18:56

    Liebe Jenny,
    ich erkenne mich in so vielen von Deinen genannten Punkten wieder! Man nimmt sich viel vor, dann ist man auch sich selbst sauer und dabei ist man sowieso schon gestresst genug!
    Aber lass Dir gesagt sein, auf Zucker zu verzichten ist kein Zuckerschlecken und Rückschläge gehören absolut dazu. Sie sind meiner Meinung nach sogar verdammt wichtig! Denn nur wenn man erstmal für eine Zeit auf Zucker verzichtet hat, merkt man erst so richtig, was für Auswirkungen dieser auf den Körper hat. Und mit jedem Rückschlag wird man ein bisschen stärker und verfestigt sich der der Wille, Zucker endlich aus dem Leben zu verbannen. Mein Tipp ist also eher ein beipflichten. Sei nicht so hart zu Dir und versuch am Wochenende ein Routine zu entwickeln, die es Dir erlaubt ein bisschen Zeit zum Vorkochen freizuschaufeln, damit Du immer möglichst etwas „Kochfertiges“ im Kühlschrank stehen hat. 🙂

    Liebe Grüße, Deniz

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