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Sei mutig, setz Prioritäten!

3. Dezember 2015
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Es ist unausweichlich. Du kannst es nicht vermeiden. Jeder von uns muss Entscheidungen treffen. Gerade, wenn es um unseren Lebensentwurf, unsere berufliche Laufbahn und unser persönliches Glück geht, ist es unvermeidbar, Entscheidungen zu treffen. Manche haben damit ein Problem. Auch ich tu mich mit Entscheidungen manchmal schwer. Doch Entscheidungen versprechen Freiheit, weil wir selbst bestimmen, was wir tun und was wir nicht tun wollen. Gerade, wenn du vor dem Einstieg ins Berufsleben oder vor dem nächsten Entwicklungsschritt in deiner Laufbahn stehst, solltest du dir klar machen, was du vom Leben erwartest.

Wenn ich auf meinen bisherigen Lebensweg zurück schaue, weiß ich zwei Dinge:

  1. Ich bereue nichts, weil alles, was ich erlebt habe, mich zu der Person macht, die ich heute bin.
  2. Ich habe falsche Entscheidungen getroffen, die mir manchen Umweg beschert haben und mir das Erreichen meiner Träume unter Umständen erschweren.

Klingt widersprüchlich, oder? Ist es sicherlich gewissermaßen auch. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich wohl kaum eine Erfahrung der letzten Jahre missen möchte. Auf der anderen Seite denke ich, dass ich Entscheidungen aus den falschen Beweggründen getroffen habe und nun mit den Konsequenzen leben muss. Das ist nämlich das verzwickte an Entscheidungen: Auch wenn wir sie manchmal schnell treffen müssen und sie uns im ersten Augenblick weniger groß erscheinen, bringen sie immer Konsequenzen mit sich. Die Konsequenz von zu viel Schokolade sind Bauchschmerzen. Eine durchtanzte Nacht hat einen anstrengenden Arbeitstag voller Müdigkeit zur Konsequenz. Den Mann meiner Träume zu heiraten, brachte die Konsequenz mit sich, dass ich nun jeden Abend mit dem Gefühl des Geliebt-werdens schlafen gehe. Konsequenzen sind also nicht immer schlecht.

Was meine berufliche Laufbahn betrifft, habe ich mich einfach an die falschen Sicherheiten gehalten. Denn ich habe immer auf Sicherheit gesetzt. Ich habe im ersten Schritt danach gefragt, wer am besten zahlt und erst im zweiten Schritt, was mich denn wirklich glücklich macht. Im Endeffekt hatte ich so bisher nur Jobs, die mich lediglich bedingt glücklich gemacht und erfüllt haben. Mir dieses Musters bewusst, stehe ich also wieder an einem Scheideweg und muss entscheiden, was ich zukünftig für mein Leben will. Was willst du für dein Leben? Liebst du deinen Job oder träumst du eigentlich von etwas völlig anderem?

Keine Angst vor der Herausforderung

Wir leben in einer Kultur, deren Arbeitswelt im Umbruch ist. Ortsunabhängiges Arbeiten ist in aller Munde, flexible Arbeitszeiten werden gefordert und sind immer wieder auch politisches Streitthema. Das Angebot für junge Menschen, in dem sie sich beruflich austoben können, ist so riesig wie nie. Es ist schon schwer, sich da für etwas zu entscheiden. Gleichzeitig werden die Mieten immer teurer, die Lebensmittelkosten immer höher und schlussendlich möchte man sich ja auch etwas gönnen können. Die Herausforderung, sich zu finanzieren und gleichzeitig einem Beruf nachzugehen, der eben nicht nur ein Job, sondern eine Leidenschaft ist, ist immens. Bei der bisherigen Auswahl meiner beruflichen Stationen bin ich daran gescheitert. Der Mut, meiner Leidenschaft nachzugehen und mein Work-Life so zu gestalten, wie ich es mir sehnlichst wünsche, fehlt mir bislang. Bisher war ich gut darin, meinem Studium die Schuld daran zu geben. Ich mein, wer stellt schon jemanden mit einem Bachelor in Geschichte ein?! Im Endeffekt muss ich wohl zugeben, dass ich einfach nicht mutig genug war und die Herausforderung gefürchtet habe. Wie sieht es bei dir aus?

Im Grunde möchte ich dir zwei Dinge mitgeben:

  • Setz Prioritäten! Werde dir darüber klar, was du vom Leben erwartest. Wie möchtest du leben? Welchen Wert hat Geld für dich, wie viel Luxus brauchst du zum Glücklichsein? Ist es ok für dich, an Bürozeiten, einen festen Arbeitgeber und vorgegebene Projekte gebunden zu sein? Bist du vielleicht eher kommunikativ und arbeitest viel lieber im Außendienst? All diese und noch viel mehr Dinge solltest du bei deinem nächsten beruflichen Schritt im Auge behalten.
  • Sei mutig! Klar, Rechnungen müssen bezahlt werden, ein oder zwei Kinobesuche im Monat sind schön und der Kühlschrank sollte auch gefüllt sein. Aber bitte, bitte mach nicht den gleichen Fehler wie ich und suche dir deinen Job nur nach der finanziellen Sicherheit aus. Vielleicht hast du Glück und dein Traumjob bietet dir diese auch direkt. Vielleicht geht es dir aber auch so wie mir und nach nicht allzu langer Zeit stehst du wieder vor der unvermeidbaren Veränderung.
  • Hör auf deinen Bauch! Rationale Entscheidungen sind gut. Das will ich nicht bestreiten. Es ist genauso gut, sich Rat zu holen, andere Perspektiven mit einfließen zu lassen. Doch am Ende des Tages musst du dich mit deiner Entscheidung wohl fühlen. Du musst dich nur vor dir selbst rechtfertigen. Deshalb lass dich nicht bequatschen, sondern vertrau auf deinen Bauch, auf deine innere Stimme. Du weißt am besten, was du willst, brauchst und kannst. Vertrau dir selbst! Dann wird schon alles gut werden.

Sei mutig!

Uns steht eine Welt offen, die noch nie so grenzenlos war wie heute. Alles Digitale erlaubt uns, auszuprobieren, wagemutig zu sein, zu scheitern und wieder aufzustehen. Nutze dies für dich. Lass dich auf ein Abenteuer ein, welches sich als das größte deines Lebens entpuppen könnte. Wenn es am Ende des Tages einmal schief gehen sollte, sei nicht traurig. Es gewinnt nicht derjenige, der niemals fällt, sondern derjenige, der immer wieder aufsteht.
Wie schwer tust du dich mit beruflichen Entscheidungen? Hast du deinen Weg gefunden und möchtest mir davon erzählen? Hau in die Tasten und teil deine Gedanken zu „Sei mutig, setz Prioritäten!“ in den Kommentaren!

Eure Celsy

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