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Ein einziger Tiefpunkt oder mehrere als Wegweiser

23. November 2016
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Tiefpunkte als Wegweiser

Gastbeitrag von Marion Paidla

Wo auch immer wir in unserem Leben gerade stehen und in welche Richtung wir uns bewegen, begegnen wir Hindernissen und Herausforderungen.

Manchmal ist es nur ein einziger Tiefpunkt auf dem Weg, ein anderes Mal treffen wir auf mehrere.

Wie große Wellen verhalten sie sich, treffen auf unser Leben, werfen uns um und wirbeln alles durcheinander, lassen uns kein Land mehr sehen und uns glauben, nicht mehr aus dem Sog der Negativität zu kommen.

Und ab und zu sind es kleine Wellen, die unsere Knie zum Wackeln bringen, uns aber auf unseren Füßen lassen.


Eigentlich sind es bloß Wellen der Veränderungen.

 


Dazu eine kleine Geschichte von Amanda Palmer:

A farmer is sitting on his porch in a chair, hanging out.

A friend walks up to the porch to say hello, and hears an awful yelping, squealing sound coming from inside the house.

“What’s the terrifying sound?” asks the friend.

“It’s my dog,” said the farmer. “He’s sitting on a nail.”

“Why doesn’t he just sit up and get off it?” asks the friend.

The farmer deliberates on this and replies:

“Doesn’t hurt enough yet.”


Ja, Herausforderungen und schwere Zeiten sind Wellen der Veränderung.

 


 

Sie spülen uns den Weg frei zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben.

Sie decken auf, wie wir uns fühlen wollen und wie nicht,

was wir brauchen und was nicht, wie wir leben wollen und wie nicht.

Unsere Tiefpunkte sind nichts weiter als Katalysatoren, die unseren Wachstum und die Entwicklung unseres Lebens antreiben.

Nichts lässt uns mehr nach Leichtigkeit suchen als Schwere.

Nichts lässt uns mehr nach Lebenskraft suchen als Schwäche und Überforderung.

Nichts lässt uns mehr nach Glücksgefühlen suchen als Traurigkeit und Leere.

Nichts lässt uns mehr nach Geborgenheit suchen als absolute Einsamkeit.

Nichts lässt uns mehr nach einem Lebenssinn suchen als ein unerfülltes Herz.

Nichts lässt uns mehr nach Selbstliebe und Selbstwertgefühlen suchen als sich verletzt, schlecht behandelt oder nicht wertgeschätzt zu fühlen.

Und nichts lässt uns dankbarer sein für die guten Zeiten, als die Schlechten.

Schwere Zeiten sind keine Gruben auf unserem Lebensweg, sondern Wegweiser.

Wegweiser zum Glück.

 

Bildquelle: © pexels.com

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