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FORGESTELLT: Cornelia Frentz, Vollzeit-Bankangestellte, Yogalehrerin und Chief Creative Director der Interview-Serie NeonWhite TV

3. März 2016
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Wir freuen uns Euch heute Cornelia vorzustellen, neben Ihrem Vollzeit-Job hat sie NeonWhite TV ins Leben gerufen. Eine Interviewserie, in der erfolgreiche Frauen und Expertinnen Frage und Antwort stehen zu verschiedenen Bereichen im Leben. Das Motto: „Empower yourself“. Wie Cornelia ihren Alltag meistert, wie sie es geschafft hat z.B. Nazan Eckes, Natalia Avelon, Dana Schweiger und Prof. Dr. Rita Süßmuth dazu zu bewegen Teil von NeonWhite zu sein, erfahrt ihr im Interview:

Cornelia, wer bist Du, was machst Du und was machst Du am liebsten?

© Cornelia Frentz

© Cornelia Frentz

Cornelia: Ich bin Vollzeit-Bankangestellte, Chief Creative Director der Interview-Serie NeonWhite sowie Yogalehrerin. Diese drei Dinge füllen meinen Alltag fast vollständig aus. Bei der Beantwortung der Frage nach meiner liebsten Beschäftigung musste ich erst einmal nachdenken. Natürlich mag ich es, ins Spa zu gehen, zu reisen und gute Bücher zu lesen. Aber meine Lieblingsbeschäftigungen sind diejenigen, von denen ich glaube, dass ich mit ihnen einen Mehrwert schaffen kann – wie z.B. NeonWhite. Dafür verzichte ich auch schon einmal darauf, die Seele baumeln zu lassen.

Wo ist Deine Home-Base?

Cornelia: Meine Home-Base ist aktuell in Düsseldorf. Hierher bin ich vor fünf Jahren gezogen, nachdem ich einige Jahre im Ausland – vor allem in den USA und Lateinamerika – verbracht habe. Meine wahre Home-Base ist allerdings die lebhafte Kleinstadt Eschweiler in der Nähe von Köln.

Neben deinem erfolgreichen Angestellten-Dasein hast Du NeonWhite ins Leben gerufen? Was verbirgt sich dahinter?

© Cornelia Frentz

© Cornelia Frentz

Cornelia: NeonWhite ist eine innovative, webbasierte Gesprächsserie mit Persönlichkeiten wie der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, der Unternehmerin Dana Schweiger oder der TV-Moderatorin Nazan Eckes. Das besondere an der Serie ist, dass die Protagonistinnen mit den Nutzern sehr persönliche Ansichten zu wichtigen Themen wie Karriere, Familie, Lebensplanung und Finanzen teilen. Die Zuschauer können auf dem YouTube-Kanal die Playlist zu einem Thema, welches sie gerade interessiert, z.B. Beispiel ‚Love‘, anklicken und sich kurze Videos der einzelnen Protagonistinnen zum Schwerpunkt anschauen. Längere Gespräche mit den jeweiligen Protagonistinnen sind ebenfalls abrufbar. NeonWhite wird gefördert von der Film-und Medienstiftung NRW und erscheint auf YouTube, facebook und www.neonwhite.tv.

In den nächsten Monaten werden zunächst Videos mit insgesamt acht Protagonistinnen veröffentlicht.


 

NeonWhite hat das Ziel, die Rolle der Frau in der Gesellschaft durch eine selbstbestimmtere Lebensweise zu stärken und die Solidarität unter Frauen zu fördern. So lautet der Claim der Serie ‚Empower Yourself.‘: Führe ein selbstbestimmtes Leben und gehe Deinen eigenen Weg.

 


 

Und wie bist Du darauf gekommen – von der Idee, dem Konzept hin zum Namen?

Cornelia: NeonWhite habe ich im Rahmen eines mehrmonatigen Projektmanagement-Seminars konzipiert, im Rahmen dessen sich die Teilnehmer zu Übungszwecken Projekte ausdenken konnten.

Die Idee zum Projekt NeonWhite kam mir aufgrund persönlicher Erfahrungen. Nach mehreren Jahren im Ausland bin ich nach Deutschland zurückgekehrt und sah mich und andere Frauen im Alltag mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Sie schienen auf bestimmten Denkweisen zu basieren und für ihre Lösungen fehlten nur die geeigneten Herangehensweisen und Einsichten. Ganz konkret meine ich hierbei z.B. Frauen, die sich in emotionale und/oder finanzielle Abhängigkeiten begeben, Frauen, die unsolidarisch miteinander umgehen oder Frauen, die aus irgendwelchen Gründen ihren ganz eigenen Weg nicht beschreiten. Wir brauchen manchmal konstruktive, komplett nachvollziehbare Handlungsvorschläge und neue Geisteshaltungen, die für uns vieles vereinfachen können. Der Austausch mit anderen und besonders mit erfolgreichen Frauen, die sich bereits in ähnlichen Situationen befunden haben, scheint ein angebrachter Weg zur Lösungsfindung zu sein. Und das bietet NeonWhite.

Bezüglich der Namensgebung habe ich an ‚NeonWhite‘ gedacht, weil die Farbe Weiß für mich für die Wahrheit und Ehrlichkeit steht. Und die NeonWhite-Gespräche sollen super ehrlich, das heißt ‚NeonWhite‘ sein.

Als Sponsoren steht die Film und Medienstiftung NRW, Skylike und das InterContinental Hotel in Düsseldorf hinter Neonwhite. Wie sind diese Kooperationen zustande gekommen?

Cornelia: Im Rahmen des vorher erwähnten Projektmanagement-Seminars habe ich das Konzept, eine Projektauftragsanalyse und einige weitere Projektdokumente für NeonWhite erstellt. Mit diesen Unterlagen wurde ich bei der Filmstiftung NRW vorstellig. Nach aufgrund meiner Filmunerfahrenheit berechtigtem, anfänglichem Zögern durfte NeonWhite am Auswahlverfahren für die Förderung innovativer TV-Formate teilnehmen. Ich durchlief das Auswahlverfahren und zu meiner immer noch andauernden Freude wurde NeonWhite ausgewählt.

Skylike ist das Filmproduktionsunternehmen, das die NeonWhite Folgen aufgenommen hat. Ich habe drei Unternehmen ausprobiert. Skylike war das zuverlässigste und am qualitativ hochwertigsten arbeitende. Auch Skylike gefiel NeonWhite und deswegen sind wir nun ein super Team.

Das InterContinental Hotel in Düsseldorf ist eines der schönsten Hotels in Düsseldorf und ein ausgezeichneter Ort für Filmproduktionen. Wir konnten das Management von NeonWhite’s Mehrwert überzeugen und sind sehr froh, dort drehen zu dürfen.

Wie hast Du deine Interviewpartner ausgewählt? Wie bist Du an die ersten Interview-Partner heran getreten? Hier handelte es sich ja insbesondere um bereits in der Öffentlichkeit stehende Personen?

© Cornelia Frentz

© Cornelia Frentz

Cornelia: Bei der Auswahl der Protagonistinnen waren die folgenden Kriterien/Eigenschaften entscheidend: lebenserfahren, nachhaltig erfolgreich, öffentlich politisch korrekt handelnd, publikumswirksam und nach Möglichkeit in den sozialen Netzwerken beliebt. Ich habe die Agenturen der Protagonistinnen angesprochen und oft auf Anhieb eine positive Resonanz erhalten. Das Konzept von NeonWhite und die zu diskutierenden Themen haben auch die Prominenten überzeugt. Da ich aufgrund meiner Vollzeittätigkeit telefonisch häufig für Rückfragen und weitere Ansprachen nicht zur Verfügung stehen konnte, hat sich eine sehr gute ‚Celebrity Managerin‘ um die Koordination der Termine gekümmert.

Wie hast Du dich auf die Interviews vorbereitet?

Cornelia: Bei der Vorbereitung habe ich mir die Lebensverläufe der Protagonistinnen angeschaut und insbesondere nach Brüchen im Privat- und Berufsleben geschaut, zu denen ich später Fragen gestellt habe. Gerade der Umgang mit solchen Brüchen bzw. extremeren Veränderungen zeichnen Menschen aus. Jeder von uns durchlebt solche Einschnitte und von den Erfahrungen anderer können wir sicher lernen. Es ging aber auch um weniger tiefgehende Themen wie die allgemeine Lebensgestaltung was Ernährung, Dating und Kinderbetreuung betrifft.

Und was war das aufregendste dabei?

© Cornelia Frentz

© Cornelia Frentz

Cornelia: Das Aufregendste war sicher das Durchführen der Interviews. Die eine Stunde des jeweiligen Termins war der Höhepunkt aufwendiger Koordinations- und Planungsarbeiten im Vorfeld und deswegen sehr besonders. Es war wunderbar zu erfahren, dass die Protagonistinnen sich auf das Konzept einließen und auch eher unorthodoxe Fragen offen und ehrlich, d.h. im NeonWhite-Stil, beantworteten. Sehr beeindruckend war für mich auch das rege Interesse der Protagonistinnen an der Teilnahme. Bisher wurden NeonWhite Gespräche mit Dana Schweiger, Nazan Eckes, Gülcan Kamps, Natalia Avelon, Winnie Böwe, Judith Hoersch, Prof. Dr. Rita Süssmuth und Annica Hansen.

Wie schaffst Du es, Vollzeitjob und Neonwhite unter einen Hut zu bringen? Was sind die größten Herausforderungen dabei?

Cornelia: Für meinen Vollzeitjob bringe ich natürlich viel mehr Zeit als für NeonWhite auf. Allerdings versuche ich bei Todos, die NeonWhite betreffen, eine Stunde früher aufzustehen und auch abends etwas Zeit einzuplanen, was mir nicht immer gelingt. Das schwierigste ist es, mein Energielevel und meine Disziplin immer hoch zu halten. Manchmal ist man nach der Arbeit einfach k.o. und zu müde, um sich noch einmal an den Schreibtisch zu setzen. Yoga hilft mir, dann noch ´mal wach zu werden. Meinen halben Jahresurlaub habe ich auch für NeonWhite geopfert, aber ich habe es gern getan.

Und bleibt bei beiden Beschäftigungen noch Zeit für Freizeit? Wenn ja, wie verbringst Du diese?

Cornelia: Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und meinen Freunden. Leider kann ich mich nicht so häufig verabreden, aber ich zähle darauf, dass meine Freunde darüber hinweg sehen und wissen, dass ich in Notsituationen da bin.

Vielen Dank liebe Cornelia!

Bildquelle: © Cornelia Frentz

Weitere Videos findet ihr auf dem Youtube-Kanal von Neonwhite!

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