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Von der Suche nach dem Glück

1. September 2015
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Von: Jana Lübben

In meinem letzten Blogpost habe ich die philosophische Frage aufgeworfen, wie man herausfinden kann, was einen neben der Arbeit total begeistert, erfüllt und glücklich macht. Dazu gab es das Versprechen, dass ich an der Antwort dran bin. Und nun?

In den Versuch diese Frage zu beantworten, habe ich viel Zeit investiert. Und eines habe ich schnell gelernt: Es gibt sie nicht, diese eine perfekte Antwort. Vielmehr ist die Suche nach der Antwort ein Prozess. Und dieser Prozess hat viel mit Mut zu tun.

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Pläne und Träume hatte und habe ich viele, aber – vermeintlich – nie die Zeit (oder den Mut) diese umzusetzen. Aber diese Pläne und Träume verraten mir, was ich eigentlich gerne tun würde, hätte ich nur mehr Zeit oder würde es nicht so viel Arbeit geben. Die Liste an Ausflüchten, warum dies oder jenes nicht ging oder geht, ist lang.

Aber die Pläne und Träume sind da, mal mehr, mal weniger konkret: Ich würde gerne kreativer sein, fotografieren lernen, mehr lesen, auf Konzerte gehen, die Welt bereisen, Surfen lernen, mich ehrenamtlich engagieren, joggen gehen, regelmäßig kochen, Longboard fahren lernen und und und.

Je länger meine Pläne auf Eis lagen, desto unerreichbarer und abstrakter schienen sie für mich zu werden. Ich konzentrierte mich auf das Altbewährte.

Raus aus der Komfortzone

„Raus aus der Komfortzone!“ – schon oft gehört? Ja, ich auch. Lange Zeit habe ich mir allerdings nicht bewusst gemacht, welche Bedeutung der Appell für MICH ganz konkret hat. Wo befindet sich meine Komfortzone, wo verlaufen ihre Grenzen? Was tue ich, um meine Komfortzone aufrecht zu erhalten? (Ziemlich viel kann ich euch sagen.)

Um der Komfortzone ein Schnippchen zu schlagen, verrate ich euch meine erste wichtige Erkenntnis: Bei vielen Dingen ist es wichtig, einen Anfang zu machen. Denn der ist meist weniger aufwändig als befürchtet.

Ich gebe euch ein Beispiel, wie das bei mir ausgesehen hat.

strandkorb

© Jana Lübben

Meine Begeisterung für das Fotografieren habe ich schon vor ein paar Jahren entdeckt, als ich mit der Kamera meiner Eltern auf Entdeckungstour ging. Ich habe anschließend hin und her überlegt, wie ich die perfekte Fotoausrüstung für mich finde und diese finanzieren kann, wie meine perfekten Bilder aussehen sollen und wie ich diese präsentieren möchte. Und was habe ich letztendlich getan? Genau, nichts.

kiter

© Jana Lübben

Ende letzten Jahres habe ich meine komplizierten Gedanken und meine perfektionistischen Ansprüche über Bord geworfen und mir ein Instagram-Profil eingerichtet. Auf diesem Profil habe ich angefangen, meine Handybilder zu veröffentlichen, ganz ohne professionelle Kamera, komplizierte Bildbearbeitung am Computer und somit ohne große finanzielle Investition.

Warum war das wichtig für mich? Einerseits konnte ich testen, welche Motive und Art von Bildern mir gefallen und mich durch die Beiträge anderer Nutzer inspirieren lassen. Andererseits habe ich mir Zeit verschafft, mich nach und nach mit der für mich richtigen technischen Ausrüstung und der anschließenden Bildbearbeitung auseinander zu setzen. Schritt für Schritt.

Einfach mal machen

Einen Anfang zu machen erfordert Mut und in den meisten Fällen das Loslassen von der Vorstellung einer perfekten Umsetzung. Denn besonders hohe Ansprüche an das Ergebnis halten einen häufig davon ab, einen ersten Schritt zu wagen, der vielleicht (noch) nicht perfekt ist. Aber bei den Dingen, die einen glücklich machen sollen, geht es selten um Perfektion. Vielmehr geht es darum, eine Sache gefunden zu haben, die einen erfüllt, unabhängig von der Qualität des Ergebnisses.

Mein Mut zahlt sich aus: Mit den Erfahrungen meiner umgesetzten Pläne in diesem Jahr, gehe ich auch meine weiteren Träume an. Dass ich Artikel auf diesem Blog verfasse, ist übrigens ein weiteres Beispiel dafür. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Eure Jana

Was macht Dich glücklich? Wir freuen uns über Deine Kommentare zum Beitrag: „Von der Suche nach dem Glück“

Bildquelle: © Jana Lübben

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