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Vorstellungsgespräch – Was ziehe ich an?

18. März 2016
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Den ersten Schritt hast du bereits hinter dir – du hast dich für einen Job beworben, das Telefon klingelt und du wirst zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! Das ist toll!

Jetzt geht die eigentliche Arbeit los, die Vorbereitung auf das Gespräch mit deinem potenziellen neuen Arbeitgeber. Dazu gehört selbstverständlich und allem voran die inhaltliche Vorbereitung auf den Termin. Aber in einem Vorstellungsgespräch zählt auch der erste Eindruck – und dieser ist von deinem Auftreten und, ja, auch deinem Outfit abhängig. Ich saß tatsächlich mal in einem Gespräch und habe mich komplett fehl am Platz gefühlt. Während alle im Unternehmen, und so auch meine Gesprächspartner, Jeans, T-Shirt und Sneakers oder Sandalen trugen, saß ich in Stoffhose, Bluse und Blazer dort. Ich war eindeutig die Konservative, der Spießer, im Raum. Mit ein paar einfachen Tipps passiert dir so etwas nicht und du bist schnell passend angezogen und kannst deinen Auftritt mit einem passenden Outfit super unterstreichen.

#1 Deine Kleidung muss sauber und gebügelt sein

Das Wichtigste zuerst: Was du auch zum Vorstellungsgespräch anziehst, es muss sauber und gebügelt sein. Am besten legst du dir nach der Einladung zum Gespräch direkt ein passendes Outfit zurecht und probierst es auch nochmal an. Fühlst du dich wohl darin? Sitzt es richtig? Wenn du beide Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, überprüfe direkt ob alles sauber ist. Denn jetzt hast du noch Zeit zum Waschen. Hänge das Outfit dann fertig in den Schrank und kümmere dich um die inhaltliche Vorbereitung des Gesprächs.

#2  Dein Outfit muss zum Unternehmen passen

Wenn du dich bei einer Bank oder einer Versicherung beworben hast, solltest du nicht in Turnschuhen und Jeans zum Vorstellungsgespräch gehen. Für eine Position im kreativen Bereich ist ein Anzug oder ein Kostüm gern mal zu spießig. Ich weiß heute, dass man „overdressed“ sein kann. Schau dir bei deiner Vorbereitung neben dem inhaltlichen auch an, wie sich das Unternehmen optisch präsentiert. Oft kannst du daraus auch ablesen, wie der Dresscode ist. Dein Outfit sollte aber zu dir passen. Wenn du also privat immer in Jeans und Turnschuhen rumläufst, ziehe für das Vorstellungsgespräch beispielsweise ein schlichtes Baumwolloberteil statt einer klassischen Bluse zum Anzug an. So lockerst du den Look ein bisschen auf, ohne dabei zu „casual“ zu wirken. Grundsätzlich würde ich dir aber raten, dich doch lieber etwas zu schick als zu leger anzuziehen.

#3 Du musst dich in deinem Outfit wohlfühlen

Wichtig bei der Wahl deines Outfits ist, dass du dich wohlfühlst. Trage bloß nichts, was du a) vorher noch nie getragen hast oder b) worin du dich verkleidet fühlst. Nichts ist schlimmer, als wenn du zum Gespräch ein Etuikleid anziehst, sonst aber nie Kleider trägst. Man würde es dir anmerken. Denn ob du es glaubst oder nicht, man zupft automatisch an sich herum, wenn man sich in seinen Klamotten nicht wohlfühlt. Auch hier gilt wieder das gleiche wie bei Tipp Nummer 1 – probiere dein Outfit ein paar Tage vor dem Gespräch an. Versuche verschiedene Varianten aus und probiere zum Beispiel verschiedene Oberteile zum Anzug aus.

#4: Bling, bling ist ein absolutes No-Go

Kennst du das, wenn dir jemand gegenüber sitzt, der ganz große glitzernde Ohrringe trägt? Ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, aber ich kann dann nur noch auf diese Ohrringe schauen. Sogar, wenn mein Gegenüber eine spannende Geschichte erzählt. Beim Vorstellungsgespräch geht es um dich und deine Qualifikationen, nicht um deinen Schmuck. Daher solltest du auf auffälligen Schmuck, aber beispielsweise auch auf zu schrille Farben verzichten. Ein neongelbes Top kann super aussehen, lenkt aber auch alle Aufmerksamkeit auf sich. Achte auch darauf, dass du nicht zu stark geschminkt bist. Meiner Meinung nach ist roter Lippenstift toll, aber für ein Vorstellungsgespräch nicht angebracht. Wenn es um Accessoires, Make-Up oder auch Parfum beim Vorstellungsgespräch geht, halte dich an den Leitsatz „Weniger ist mehr“.

#5: Achte auf dein gesamtes Erscheinungsbild

Nun hast du das passende Outfit und bis auch inhaltlich top vorbereitet. Jetzt gilt es, deinem gesamten Erscheinungsbild den letzten Schliff zu geben. Nehmen wir wieder das Beispiel mit der Bank: Wenn du in Hosenanzug oder Kostüm zum Vorstellungsgespräch gehst, solltest du besser den trendigen, schwarzen Nagellack vom Wochenende abmachen. Auffällige Tattoos würde ich auch verdecken, denn du kennst dein Gegenüber schließlich noch nicht und weißt nicht, wie er oder sie dazu steht. Wenn du den Job bekommen hast und die ersten Wochen im Büro hinter dir hast, bekommst du ein Gefühl dafür, ob du auch mal bunten Nagellack oder Lippenstift tragen kannst. Oder ob es auch ok ist, in Sneakers ins Büro zu kommen, wenn du keine externen Termine hast. Für den ersten Eindruck aber gilt: Zeig dich von deiner besten Seite und mach dich ruhig etwas schicker als im Alltag. Überlege dir, wie du das Unternehmen, sprich deinen potentiellen Arbeitgeber, nach außen vertreten möchtest. So solltest du dich auch beim ersten Kennenlernen präsentieren. Denn es wäre doch schade, wenn du beim ersten Eindruck nicht den richtigen Eindruck hinterlässt.

Was du auf keinen Fall anziehen solltest

Legere Freizeitoutfits, bei Firmen in konservativen Branchen Sneakers, Plateauschuhe (kleiner bis mittelhoher Absatz sollte es sein), Flip Flops, zu auffällige Farben, auffälliger „bling, bling“ Schmuck, zu enge Oberteile, zu kurze Röcke oder Kleider (hier gilt mindestens Knielänge), zu tiefe Ausschnitte, generell zu viel nackte Haut. Und ganz wichtig: ungebügelte Kleidungsstücke.

Hattet Ihr schon mal ein ähnliches Erlebnis wie ich, dass Ihr Euch beim Vorstellungsgespräch völlig over- oder underdressed gefühlt habt? Erzählt doch mal!

Und für alle diejenigen unter Euch, die gerade in der Bewerbungsphase sind und ein Gespräch vor sich haben: Viel Erfolg und toi, toi, toi!

Bildquelle: © Christina Richter

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