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Sonntagsgedanken: Warum es in Ordnung ist, Vorsätze nicht einzuhalten.

10. Januar 2016
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Vorsätze…

Die ersten Tage des neuen Jahres sind geschafft – und mal ganz ehrlich: Wer hat seine guten Vorsätze bisher aufrecht erhalten und nicht hier und da doch in die Schokolade gebissen, den Sport zugunsten der Couch links liegen gelassen oder den grünen Smoothie in den Abfluss gekippt, statt ihn zu trinken?

Und wisst ihr was? Das ist vollkommen ok! Manchmal kommt uns eben das Leben in die Quere unserer ach so tollen Pläne. Man hat schlecht geschlafen und morgens wirklich keine Lust, noch Gemüse zu schnippeln. Vielleicht musste man so lange arbeiten, dass die Couch das Einzige ist, was man noch sehen möchte. Oder der Partner hat so sehr genervt, dass einzig und alleine Schokolade das Ganze noch retten kann.

Wie Aimie (in diesem Post: klick) schon richtig erkannt hat, gibt es eine Fülle an guten Ratschlägen, wie man seine Vorsätze einhalten kann. Was aber, wenn man bereits „gescheitert“ ist? Genau – sich selbst einfach als der Mensch annehmen der man ist, mit allen Makeln und Fehlern. Unsere Vorsätze drehen sich doch meistens um Selbstoptimierung. Diese muss jedoch weder am 01.Januar starten, noch muss man alles gleich über den Haufen werfen, nur weil man sich einmal nicht an den Plan gehalten hat.

Das eine Stück Schokolade hindert euch nicht am Abnehmen. Der Abend auf der Couch lässt eure Muskeln nicht schrumpfen. Der nicht getrunkene Smoothie hat keinen Einfluss auf eure Gesundheit. Stattdessen habt ihr einen Moment Seelenfrieden gewonnen, euren Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen und motiviert euch ja vielleicht, einfach nach leckeren Rezepten zu suchen. Akzeptanz ist das Zauberwort. Akzeptiert, dass ihr einen doofen Tag habt, eure Nerven nicht aus Stahl sind und der Prozess der Selbstoptimierung jetzt einfach mal warten muss.

Denn Morgen ist ein neuer Tag! Ihr seid nicht gescheitert, ihr lebt einfach. Ganz normal. Es ist wichtig, dass man reflektiert, dass man sich um einen gesunden Lebensstil bemüht und negative Gewohnheiten ablegt oder wenigstens überdenkt. Wichtig ist, sich immer wieder klar zu machen, dass so etwas Zeit braucht. Und wenn die gleichen Vorsätze Jahr für Jahr auf eurer Liste auftauchen, dann solltet ihr euch eine neue Strategie überlegen, wie ihr die Dinge, die euch stören, Schritt für Schritt ändern könnt.

Ich habe mir dieses Jahr zum ersten Mal keine Vorsätze zurechtgelegt. Ich arbeite schon länger an den Dingen, die mich stören, aber es hat gedauert bis ich verstanden habe, dass man die kleinen Fortschritte nicht über den Haufen werfen muss, nur weil man mal einen schlechten Tag hatte. Vorher bedeutete der gegessene Keks das Scheitern des geplanten Zuckerverzichts und der verpasste Sportkurs war der Anfang vom Ende. Dabei ist es doch wirklich einfach: Man geht schlafen und macht am nächsten Tag einfach weiter – mit den positiven Gedanken, den Ideen und Plänen und der Umsetzung der Vorsätze. In diesem Sinne: Auf fröhliches Vorsätzebrechen und heiteres Wiederaufnehmen!

Bildquelle: © Jenny Gresshoff

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