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Was ist Leadership?

25. April 2016
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Bevor wir uns oder ich mir andere Fragen zum Thema Leadership stellen möchte, wollte ich zu Beginn tatsächlich noch einmal der folgenden Frage auf den Grund gehen:

Was ist Leadership eigentlich? Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, was sind Feinheiten oder auch Unterschiede zu anderen Methoden?

Leadership im Ursprung

Laut des Artikels vom Harvard Business Manager gilt John P. Kotter als „Begründer“ des Begriffs. Der Hauptunterschied liegt laut Kotter darin, dass Manager eher als Verwalter agieren und Leader hingegen immer die Vision vor Augen haben. Leadership steht für ihn dafür, dass durch das Vermitteln einer Vision Kreativität und Innovation geschaffen wird und demnach der Wandel im Mittelpunkt steht.

Heutzutage spricht alles und jeder von Leadership und der einzig wahren Art und Weise zu führen. Ich frage mich jedoch, ob sich jene, die so oft darüber sprechen auch tiefgründig damit beschäftigen? Was es bedeutet Leadership zu betreiben anstelle Management. Ob es für diejenige Person überhaupt die richtige Art und Weise ist zu führen oder gar geführt zu werden. Leadership ist für viele ein Trend, welchem sie sich natürlich gerne anschließen so wie das bei Trends eben so ist, aber das auch hinter dieser Methode harte Arbeit steckt, scheint den wenigsten klar.

Leadership – bin ich dafür geschaffen?

Tja, eine Frage, die sich nicht so pauschal beantworten lässt, wie ich finde. Ich denke, wenn man für eine Sache brennt – das Produkt oder die Dienstleistung nach vorne bringen will, dann ist das super und auch ein erstes Anzeichen dafür, dass eher eine Leadership-Umgebung vorhanden sein sollte. Jenen Personen fällt es mit Sicherheit sehr schwer Dinge abzuarbeiten – stumpf nach Vorschrift zu handeln ohne dabei Effizienz walten zu lassen.

Ein Leader sollte in der Führungsposition, sowohl ein „Macher“ sein als auch in der Lage Potenziale zu erkennen. Es gibt diese wunderbaren Bilder, wo der Leader Teil des ganzen anstelle vorwegzugehen und die Peitsche zu schwingen. Soweit so gut – klingt auch für den ersten Moment gar nicht so schwierig oder? Aber die Balance zu finden und sich aus dem „Machertum“ zu entziehen und eher wieder die Leaderposition einzunehmen ist gar nicht so einfach, wie man glauben mag.

Leadership oder Management

Sowohl Leadership als auch Management sind einfach von Natur aus Dinge, die viel Arbeit benötigen, vor allem Arbeit an einem selbst! Dein Team wird nur so gut sein können, wie du selbst in der Lage bist zu führen, welche Art und Weise Du auch verwenden wirst. Wichtig und das ist der Kern, ist zu erkennen, welche Potenziale und Herausforderungen in dem Mitarbeiter stecken. Anhand dessen sollte dann recht schnell klar werden, ob der Mitarbeiter einen Leader oder einen Manager braucht. Um das beste Ergebnis erzielen zu können, bedarf es im Anschluss des Einsatzes eines guten Leaders oder eben Managers. Es macht wenig Sinn überall Leadership Vertreter einzusetzen und dann festzustellen, dass alle Mitarbeiter eigentlich Manager benötigen, um ihr Potenzial entfalten zu können und andersherum. Wenn eine Organisation sich dem Leadership verschrieben hat, sollte aber auch Mitarbeitern klar werden, wenn es der Arbeitgeber schon nicht versteht, dass man selber unter Umständen die richtige Wahl getroffen hat, um an Ort und Stelle weiter zu kommen.

Seht Ihr das ähnlich oder eher konträr? Ich freue mich darauf Eure Meinungen zu Artikel: „Was ist Leadership?“ zu hören.

Schreibt mir gern auch eine Email an: lea@fielfalt.de

Liebe Grüße

Eure Lea

Bildquelle: © unsplash.com

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  • Reply
    Cornelia Lütge
    1. März 2016 at 21:34

    Liebe Lea,
    ich werde deine Beiträge gespannt verfolgen. Denn es geht um etwas. Den viel zitierten Wandel hin zur Newwork werden Unternehmen nur meistern, wenn sie Leadership-Kompetenzen als Core competence erachten.
    Potter sagt auch: Change is Communication. Und das ist wohl der große Unterschied zwischen Führungskräften, die Manager bzw. Leader sind: Leader haben Charisma, einen großen Reifegrad, verstehen es, Andere auf der Sach- und Beziehungsebene mitzunehmen und vertrauen in ihr Potenzial, dass sie zudem noch entzünden können. Von daher braucht es zwar die Manager, die sich auf Prozessebene austoben und operativ machen. Immer dann aber, wenn es um die Mitarbeitenden an sichgeht und darum, sie nachhaltig für Visionen und Neues zu gewinnen (wie andere Stakeholder), braucht jedes System Leader. Das kann man nur lernen zu sein und stets auszubauen, wenn man sich selbst entwickelt und sich seinem Ego stellt. Tough Job, der erfüllt und beseelt, wenn man’s angeht und im System gewollt ist.
    Wenn danach noch die Erkenntnisse aus der Hirnforschung, die ja nun existieren, in wirkungsvoller Führung münden, dann kann es gut werden. Es wird. Sehr langsam. Doch immer noch weit verbreitet passiert‘ nach oldschool – wider besseren Wissens. Herjeeeee!
    Freue mich auf mehr! Nun noch ein Gruß von
    Cornelia

    • Reply
      Lea X
      2. März 2016 at 10:04

      Liebe Cornelia,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich bin auch schon auf die kommende Zeit gespannt und hoffe euch unterhalten zu können. Ich finde es gut, dass du meine Ansichten teilst und wünsche mir einfach, dass es viel mehr Menschen wie dich gibt!

      Liebe Grüße und auf bald,
      Lea

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