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Newborn Baby – wenn Mama wieder arbeiten geht

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Mama möchte schnellstmöglich wieder arbeiten?

Geht das überhaupt?

Gastbeitrag von Alexandra Strohm

Als ich schwanger wurde, habe ich mir über einen Umstand nur wenig Gedanken gemacht: Wie wird es sein, wenn wir beide wieder arbeiten gehen wollen? Und zwar nicht erst, wenn unser Kind in den Kindergarten kommt, sondern ziemlich schnell nach der Geburt? Ich liebe meinen Job. Und ich konnte und kann mir nicht vorstellen, dauerhaft in der Kinderbetreuung zu versumpfen. Dennoch – es ist schwieriger, als gedacht. Obwohl wir uns immer einig waren, dass wir ein gleichberechtigtes Paar sein wollen – auch in der Kinderbetreuung – sieht die Realität anders aus. Nur zu gerne verkriecht sich mein Mann in seine Arbeit und überlässt mir die Organisation unseres Zusammenlebens. Sicher wird dies irgendwann eine ernsthafte Diskussion erforderlich machen. Derzeit aber bin ich erst einmal damit beschäftigt, in meiner knappen zur Verfügung stehenden Zeit Beruf und Haushalt unter einen Hut zu bekommen.

Was andere Mütter erzählen

Ich habe erfahren, dass ich mit meinem Problem nicht alleine bin. Zahlreiche Mütter (oder auch Väter) – mit Neugeborenem oder älteren Kindern – erzählen online von ihren Erfahrungen. Viele von ihnen müssen sich komplett alleine um den Haushalt kümmern. Der Partner packt entweder überhaupt nicht oder nur in geringem Ausmaß mit an. Das gilt nicht nur für die Kinderbetreuung (“alleinerziehend mit Mann“), sondern allgemein für ungeliebte Arbeiten – putzen, wischen, waschen, aufräumen. Der Umgang damit ist ganz unterschiedlich. Einige bringen Verständnis für den Partner, bzw. die Partnerin auf. Für andere kommt dieses Verhalten einem Trennungsgrund nahe.

Welche Probleme entstehen genau?

Grundsätzlich geht es hier darum, dass trotz zweier Elternteile zu wenig Zeit vorhanden ist, um Haushalt, Arbeit und Kinderbetreuung anständig zu erledigen. Der Grund liegt in der schlechten Arbeitsaufteilung, die dadurch verursacht wird, dass der Partner nicht zur Mitarbeit bereit ist. Entweder geschieht es, dass Dinge liegen bleiben – dabei ist es meistens der Haushalt, der vergammelt. Oder die Frau übernimmt sich völlig und hat keinen Freiraum mehr für die notwendige Erholung. Langfristig entstehen dadurch fette Krisen in der Partnerschaft – entweder dadurch, dass die Frau irgendwann ausrastet oder dadurch, dass ihre Libido komplett verloren geht.

Lösungsmöglichkeiten

In einer solchen Situation ist es meiner Meinung nach wichtig, zu versuchen, festgefahrene Muster zu verlassen und nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Eine Idee, die mir bei meiner Recherche zu diesem Thema im Internet kam, war die Nutzung von Online-Angeboten, die einen Einkauf im Laden ersetzen. Ich bin viel zu lange das klassische Programm gefahren und habe alles im Supermarkt, im Baumarkt, im Spielzeuggeschäft etc. eingekauft – verbunden mit dem entsprechenden langen Weg und der Zeit, die dabei verloren geht. Angefangen habe ich damit, den Babybedarf im Internet zu kaufen. Gerade bei Windeln (z.B. Babymarkt.de) ist das eine große Erleichterung, da diese direkt nach Hause geliefert werden und ich so nicht mehr mit dem Transport belastet bin. Mittlerweile kaufe ich nahezu alles online – nicht nur Kleidung, Musik, Möbel, Bücher und Deko, sondern auch

Die Preise sind auch nicht höher als bei einem Einkauf vor Ort – vor allem dann nicht, wenn wegen eines hohen Bestellwerts die Lieferkosten entfallen. Um Preise zu vergleichen, nutze ich zusätzlich Übersichtsseiten wie Netzshopping, dort kann ich in Ruhe nach Kinderkleidung oder sogar Möbeln suchen.

Recherche und Bestellungen kosten kaum Zeit und können nebenbei am Abend erledigt werden. Diese Entdeckung war für mich schon eine große Erleichterung. Die nächste wird die Anstellung einer Reinigungskraft sein. Solche Schritte zu gehen ist manchmal nicht einfach, kann aber zu einer Erleichterung werden.

In diesem Jahr habe ich auch alle Weihnachtsgeschenke online bestellt, solange die Bestellfristen beachtet werden ist das wunderbar entspannt.

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