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Zeit für einen Tapetenwechsel: Die Angst vor der Kündigung überwinden

21. Januar 2016
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Die Angst vor der Kündigung überwinden

Ich habe meinen Job gekündigt. Ohne einen neuen zu haben. Die Herausforderung? Die Angst vor der Kündigung überwinden! Direkt nach dem Abschluss meines Geschichtsstudiums wurde ich von meinem bisherigen Arbeitgeber in eine unbefristete Festanstellung übernommen. Die ersten Monate verstrichen, es gab Ups and Downs– wie es viele andere im Job ebenfalls erleben. Ich schätze meinen Chef sehr, der mir viel Vertrauen entgegenbrachte und mir eine flexible Arbeitseinteilung ermöglichte. Doch im Laufe der Zeit steigerte sich meine Unzufriedenheit und ich konnte die anfängliche Motivation und Begeisterung nur noch mühsam aufrechterhalten. Die Gründe waren vielseitig, unter anderem fehlte mir das Arbeiten in einem größeren Team, in dem man sich gegenseitig voranbringt und voneinander lernen kann. Zum Schluss fühlte ich mich so niedergeschlagen, dass mir selbst für meine anderen Herzensprojekte jegliche Kraft fehlte.

Ich war zutiefst erschrocken. Denn so hatte ich mich noch nie erlebt. Langsam wurde mir bewusst: die Unzufriedenheit mit meinem Job hatte auf mein gesamtes Leben und Wohlbefinden ausgestrahlt. Die logische Konsequenz: Kündigen. Sofort. Meine Innenschau war weitaus weniger entschieden: Existenzängste. Abwiegeln. Das ist doch pure Larmoyanz. – Doch wenn existenzielle Sorgen, das schiere Überleben nicht mehr die alltäglichen Gedanken bestimmen, gewinnt die Frage nach dem guten Leben an Bedeutung.  Ich hatte die Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide erreicht: „Was erfüllt mich wirklich? Was macht mich glücklich? Und wohin soll mein Weg gehen?“

Diese Fragen hallten nicht das erste Mal durch meinen Kopf. Aber diesmal knallten sie bis tief in die Magengegend. Ich wusste, es ging nicht mehr weiter wie bisher und ich musste dringend handeln. Aber die Angst vor der Veränderung, die Ungewissheit des Kommenden nagte an mir.

Längst ist es kein Geheimnis der Entscheidungspsychologie mehr, warum Menschen eine bestehende Situation nicht ändern, auch wenn sie darunter stark leiden. Denn alles, was wir bereits kennen, erzeugt ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit. Getreu dem Motto „Lieber ein bekanntes Leiden als ein unbekanntes Risiko“ bleiben wir unzufrieden im alten Job. Denn niemand kann uns garantieren, dass es wirklich besser wird. Die Angst vor Veränderungen ist zugleich unser Schutzschild vor Enttäuschungen.

Doch wie können wir dem psychologischen Harnisch zumindest ein Stück weit trotzen? Ich habe kein Patentrezept, aber bei meiner Entscheidung zur Kündigung hat mir zunächst geholfen, mein eigenes Worst-Case-Szenario zu entkräften. Ich zwang mich dazu, mir ganz konkret vorzustellen, was das schlimmste wäre, was nach der Kündigung passieren könnte. Mein Worst-Case-Szenario: Ich schreibe Bewerbung um Bewerbung und finde keine Stelle, die mich reizt. Da sich meine finanziellen Reserven dem Ende zuneigen, muss ich schließlich wieder kellnern gehen oder ALG II beantragen. Dieses Szenario half mir, meine Befürchtungen, insbesondere meine Existenzangst, abzumildern. Zumindest in Deutschland fällt keiner wirklich tief.

Ein selbstgewählter Jobwechsel oder der Schritt in die Selbständigkeit erfordert vor allem Selbstvertrauen. Ich begann, intensiv über erfolgreich gemeisterte Projekte und Hürden in meinem bisherigen Leben nachzudenken: Wie habe ich das geschafft und welche meiner Eigenschaften und Fähigkeiten waren dafür ausschlaggebend? Dank dieser Gedankenspiele fällt es mir nun leichter, beim Bewerbungsanschreiben oder im Jobinterview meine Stärken herauszustellen.

Ich weiß noch nicht, wohin mich mein Weg in den kommenden Monaten führen wird und es wäre gelogen, zu behaupten, dass mich die Unsicherheit nicht manchmal belastet. Aber die Entscheidung, zu kündigen, würde ich wieder so treffen. Denn kein Job ist es wert, dass er unglücklich macht. Und die Chance auf etwas Neues ist einfach zu verlockend.

Auch FIELFALT-Bloggerin Sandra hat ihren Job bei einer Agentur gekündigt, ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Auf ihrem Blog  Frau, frei & berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Eure Tina

Was hat euch geholfen, eine notwendige Veränderung in eurem Leben anzustoßen? Kommentiert gern den Beitrag, um andere dabei zu unterstützen die Angst vor der Kündigung zu überwinden!

Bildquelle: © Malena Rottwinkel

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  • Reply
    Christina
    20. August 2017 at 16:35

    Hey,
    diesen super Artikel hätte ich vor einem halben Jahr mal gebraucht. Er hätte für den nötigen Arschtritt gesorgt den ich so umbedingt gebraucht hätte. Ganz doll, Daumen hoch!
    Schade, dass man immer wieder auf den bekannten Schmerz sitzen bleibt und sich nicht in das ungewisse Neue traut.

    Vlt hört man ja mal von einaner, ich habe vor kurzem meinen scheiß-Job bei dem schlimmsten höllen Arbeitgeber Deutschlands hingeschmissen und habe mich in mein Coaching-BIZ gestürzt. Meine langfristige Mission ist es, Menschen zu helfen, die in meiner Lage stecken und Angst vor einer Kündigung haben.
    http://justmycoach.de/

    GLG
    Christina

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