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FIELFALT Favoriten für ein positives Mindset

2. Dezember 2020

Ein positives Mindset gibt extrem viel Kraft und Energie. Es kann beflügeln und die Resilienz stärken. Natürlich ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, aber wer generell über ein positives Mindset verfügt, der kann weniger angegriffen werden und fühlt sich mit sich selbst und der Welt im Reinen. Dabei geht es nicht um ein Dauergrinsen, sondern um eine langfristige positive Grundhaltung. Daher kommen heute fünf Favoriten, wie man ein positives Mindset bekommt und erhält!

 

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein großer und mächtiger Schlüssel, dem Leben mit einer gewissen Demut und positiven Grundeinstellung zu begegnen. Mache ich mir bewusst, was alles in meinem Leben gut oder vielleicht sogar hervorragend verläuft, fällt es mir leichter, mit negativen Aspekten besser zurecht zu kommen. In unserer Gesellschaft nehmen wir Vieles als selbstverständlich hin, dabei ist nichts selbstverständlich. Leider merken wir dies oft erst, wenn uns etwas genommen wird (Gesundheit, Angehörige, Job…). Einige schwören sogar darauf, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu schreiben, in dem man sich bewusst macht, wofür man dankbar ist in seinem Leben. Hebt die Laune und macht nachweislich langfristig glücklich.

Nehmen und Geben

Geschenke verteilen, sich ehrenamtlich engagieren oder einfach jemandem zu helfen, lassen die Glückshormone aufleben. Helfen und geben tut einfach unheimlich gut. Man hat das Gefühl, nützlich zu sein und einer Person den Tag gerettet zu haben. Ehrenamtliche Helfer wissen dies schon lange, aber auch Kleinigkeiten im Alltag wie das Aufhalten einer Tür zaubern nicht nur dem Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht. Genauso wichtig wie das Geben ist jedoch auch das Nehmen. Hilfe anzunehmen ist nicht immer leicht, aber sehr wichtig. Stellt euch vor, ein Freund gibt ein Geschenk an euch zurück, welches ihr liebevoll ausgesucht hat. So ähnlich fühlt sich euer Gegenüber, wenn ihr Unterstützung immer abwehrt. Und: Ihr könnt nur stetig geben, wenn ihr auch nehmen könnt, um eure Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Balance

Im Einklang zu sein wünschen sich viele. Eine Balance zu finden ist nicht immer einfach, aber sehr viel wert. Genau wie man beim Geben und Nehmen ausbalancieren sollte, ist es wichtig, andere Lebensbereiche ebenfalls unter die Lupe zu nehmen. Nach Anstrengungen soll Entspannung erfolgen – sei es im Job, beim Sport oder…. Die Mitte der Waage zu finden bedarf einer gewissen Technik und Übung. Und auch das Bewusstsein, dass bestimmte Bereiche eben nicht im Einklang sind. Aber je stärker man übt und weiß, was einem gut tut, desto öfter gelingt es. Dabei ist es normal, wenn in manchen Bereichen vielleicht sogar wochenlang ein Ungleichgewicht herrscht (z. B. bei Hochzeitsvorbereitungen oder einer wichtigen Deadline). Essentiell ist es, dass sich die Inbalance auch irgendwann wieder ausgleicht und ihr selbst fühlt, dass Balance existiert.

Innere Einstellung

Glaubenssätze und eine positive Grundeinstellung sind das Zünglein an der Waage. Wenn ich prinzipiell vom Guten ausgehe, knockt mich so schnell nichts aus. Diese Zuversicht strahlt man auch aus – und wirkt gleichzeitig atttraktiv auf andere. Manche Glaubenssätze sind sehr schwer aufzulösen; hier kann es an der ein oder anderen Stelle ratsam sein, sich Hilfe zu holen. Eine positive Grundeinstellung kann man lernen und sich Schritt für Schritt erarbeiten. Auch wenn dies mühsam klingt: Es lohnt sich! Resilienz ist nicht umsonst in aller Munde. Nur wer generell überzeugt ist, dass sich letztendlich alles zum Guten wendet, kann Niederschläge abfedern und freut sich über die Gegenwart sowie auf die Zukunft.

Positives Umfeld

Die fünf wichtigsten und nahestehenden Menschen in deinem Umfeld machen dich und deine Gedanken aus. Wenn du also nur von Miesepetern und Energieräubern umgeben bist, wird es irgendwann schwer, die Optimismus-Fahne aufrecht zu halten. Bist du hingegen meist von offenen und positiven Leuten umgeben, wirkt sich dies auch auf dich aus. Stell es dir so vor, dass du ein Schwamm bist, der alles aus dem Umfeld aufsaugt und auch wieder abgibt. Ist das Umfeld positiv, wirkst du als positiver Katalysator. Falls du gerade merkst, dass dein Umfeld nicht durchweg positiv ist und dir sogar viel Energie raubt, ist es Zeit für klärende Gespräche, vielleicht mehr Abstand zu Personen aufzubauen und andere Leute in dein Umfeld zu integrieren.

 

Und welche Tipps hast du für ein positives Mindset? 🙂

 

 

Titelbild: ©Photo by Hybrid on Unsplash

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