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Die Vorteile einer Selbstständigkeit von Frau Chefin

17. Juni 2016
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„Du willst was?“
„Mich selbstständig machen!“
„Und als was?“
„Na damit, was ich bisher gemacht habe. Nur eben als meine eigene Chefin…“



Dieses Vorhaben setzte ich vor knapp zwei Jahren in die Tat um und machte mich als Fräulein i. im Bereich Veranstaltungstechnik und crossmediale Kommunikation selbstständig. Seitdem genieße ich das süße Leben als eigene Chefin. Und ja, für mich sind meine Vorstellungen zum Teil noch zuckersüßer geworden, als ich sie mir je im Traum ausgemalt habe:

© Isabelle Räuchle

© Isabelle Räuchle

In Rekordzeit zum Brain

In einer Selbstständigkeit lernt man viel schneller und viel mehr, als man es sich vorstellen kann. Man häuft in Rekordzeit unglaublich viel neues Wissen an. Man wird mit neuen Aufgaben konfrontiert, ist gezwungen, über den Tellerrand hinauszuschauen, muss sich mit den vielfältigsten Aufgaben beschäftigen und wächst buchstäblich über sich hinaus. Der regelmäßige Sprung ins kalte Wasser ist inklusive!

Ich arbeite an meinem eigenen Traum

Und nicht an dem Traum eines Anderen. Es klingt banal und ist dennoch so unglaublich wichtig für die eigene Einstellung. Für mich ist Arbeit kein notwendiges Übel, sondern eine Bereicherung. Ich habe meinen eigenen Traum, meine eigenen Vorstellungen, meine eigenen Prioritäten. Und daran arbeite ich jeden Tag.

Blick für’s große Ganze

Buchführung? Terminvereinbarungen? Kostenkalkulation? Marketing? Für all das bist du (sofern du es möchtest) selbst verantwortlich. Du bist für alle Bereiche, die dein kleines Unternehmen betreffen, die Chefin. Ein großer Vorteil: Du hast den Blick für’s große Ganze und merkst ganz schnell, wenn ein Rädchen nicht mehr ins andere greift.

Familienfeiern, olé, olé!

Eine Luxussituation. Man muss niemanden fragen, niemanden anbetteln und keine kostbaren Urlaubstage verwenden. Als meine eigene Chefin kann ich über meinen Dienstplan nämlich selbst entscheiden. An für mich wichtigen Tagen kann ich mir „frei nehmen“ und keine Aufträge annehmen. Ein Tag mit der Familie ist nämlich unbezahlbar!

Ich mach‘ dann mal Urlaub!

Natürlich kann ich nicht immer dann in Urlaub gehen, wenn mir der Schnabel danach steht. Dafür ist mein Arbeitsgebiet zu saisonabhängig. Aber: Ich kann einfach mal drei Tage wegfahren und muss niemandem Rechenschaft darüber ablegen, warum ich Urlaub mache. Ich muss mich mit keinen Kollegen abstimmen und kann freier über die Dauer bestimmen.

Freiere Zeiteinteilung? Ich bin dabei!

Die meiste Zeit bin ich als Technikerin unterwegs und habe dadurch natürlich gewisse Einschränkungen bei meiner Zeiteinteilung. Dennoch: Starre Dienstpläne? In Stein gemeißelte Arbeitszeiten? Die gehören bei mir der Vergangenheit an. Jeder Tag ist bei mir anders und meine Tage im Homeoffice genieße ich daher doppelt: Da ist es nicht ungewöhnlich, dass ich morgens joggen gehe, mittags koche, oder auch mal abends über einem Auftrag brüte. Ich arbeite dann, wenn Kopf und Körper bei mir auf volle Power stehen.

Selbstständigkeit bedeutet Abwechslung

In all meinen Berufsjahren hatte ich nicht die Möglichkeit, so viel zu sehen, zu erleben und zu erfahren, wie in meiner Selbstständigkeit. Gestern war ich im Theater, heute arbeite ich auf der Messe und morgen bin ich bei einem Firmenevent. Jeden Tag habe ich andere Aufgaben, treffe andere Menschen und arbeite mit anderen Kollegen zusammen. In den vergangenen zwei Jahren, konnte ich europaweit Jobs machen, unglaublich viele Menschen kennen lernen, Einblicke in Firmen bekommen, die der Öffentlichkeit verborgen bleiben und hin und wieder einem Promi begegnen. All das macht die Selbstständigkeit zu einer einzigartigen Erfahrung und zu einer Bereicherung meines Lebens, die ich auf keinen Fall missen möchte und jedem von ganzem Herzen gönne.

Ich muss nicht immer selbst und ständig

Jeder kennt das: Es gibt eine Aufgabe, die man einfach hasst und absolut nicht machen will. Wer zwingt dich als Chefin nun? Richtig! Niemand. Ungeliebte Aufgaben – oder wenn man auch mal zu viele Aufträge hat – kann man outsourcen. Ein anderer Freiberufler freut sich bestimmt…

Zeit für ein Hobby? Aber klar!

Als ich noch Angestellte war, empfand ich es als Einengung, mich nicht mit voller Leidenschaft in ein Hobby vertiefen zu können. Da – zumindest in meinem Fall – auch als eigene Chefin nicht jede Art von Hobby ernsthaft zu betreiben ist, habe ich mich vor einigen Monaten für ein orts- und zeitunabhängiges Hobby entschieden, das ich mit voller Leidenschaft betreibe: Bloggen. Auf meinem Blog Frau Chefin schreibe ich rund um die Selbstständigkeit als Frau.

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