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Dünn

16. Juni 2016
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Warst du mal dünn?

Ich bin 1.70 Meter groß und wiege 72kg. Ich führe ein Leben, welches ich mir noch vor fünf Jahren gewünscht habe: unabhängig, frei und beruflich erfolgreich. Ich habe es in den letzten Jahren geschafft ein Unternehmen aufzubauen, dessen Wachstum ich momentan selbst kaum folgen kann. Gesellschaftlich und medial erfahre ich die Aufmerksamkeit, die sich jedes Startup nur wünschen kann. Ich habe keine Geldsorgen und einen tollen Freundeskreis. Meine Haut hat stets eine leichte Urlaubsbräune, denn durch die Firma reise ich viel in südliche Länder.

Als Außenstehen würde ich mein Leben beneiden. Und doch gibt es da etwas, was mich immer wieder verletzbar macht, ich aber trotzdem suche: die Nähe zu Männern.

Meine letzte Beziehung ist drei Jahre her und ich empfinde das Singleleben, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, absolut nicht als negativ. Ich mag es, die Sommernächte mit meinen Freundinnen zu verbringen, ohne jemanden Rechenschaft ablegen zu müssen. Ich bin Mitte dreizig und mein Umfeld hört meine innere Uhr lauter ticken, als ich selber. Ich habe kein Problem Männer kennenzulernen, on- wie auch offline. Ich mag Tinder und mein Handy würde vermutlich meine Beziehung zu dieser App als On-Off Beziehung bezeichnen, den ich bin gut im Installieren und anschließendem wieder Deinstallieren.

Meine Tinderdates kann ich an zwei Händen abzählen und bis letzte Wochen war ich bei allen Treffen positiv überrascht. Die große Liebe habe ich zwar dort nicht getroffen, dafür aber sehr interessante Männer und zum Wegrennen war auch kein Abend.

Gestern änderte sich das.

Letzte Woche haben Oli* und ich uns gematcht. Ich mochte seine Schreibweise und wir hatten sogar eine gemeinsame Freundin, die unser erstes Thema beim Kennenlernen war. Wir trafen uns in einem kleinem Café. Es war unkompliziert und unser erstes Date dauerte genau zwei Cappuchinis. Wir blieben in Kontakt und unsere Kommunikation entwickelte zu einer Kombination aus trockenem Humor und Lust auf einander. Es war klar, dass wenn wir uns wieder sehen würden, wir uns näherkämen würden. Ich mochte den Gedanken.

Es war ein spontanes Treffen gestern Nachmittag, an dem Oli in seiner Mittagspause vorbei kam. Ich mochte wie er küsste und wie er roch. Körpergeruch ist so wichtig für mich. Ich genoss, wie er mich anfasste. Wir schliefen miteinander.

Und dann, unmittelbar danach, fragte er mich: „Warst du eigentlich mal dünn?“

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich war sprachlos. Ich versuchte cool zu wirken und antwortete: „Herzlichen Glückwunsch, du hast es auf die Top5 der Sätze gebracht, die man nach dem Sex nicht sagen sollte“.

Er begann, sich zu rechtfertigen. Er argumentierte, dass ich selbst gesagt hatte, ich habe keinen Astralkörper. Natürlich habe ich diesen nicht. Das habe ich davor auch mal erwähnt, aber nicht thematisiert. Und dann sagte er: ich kenne keine dicke Frau, die zufrieden mit ihrer Figur ist.

Vermutlich war ich in einer Art Schock und unfähig, das zu verarbeiten, was ich gehört hat. Die Zeit gab mir keine Chance über das Geschehene nachzudenken, denn im Büro warteten Vorstellungsgespräche auf mich. Ich zog mir schnell ein Sommerkleid an und war schon im Begriff die Wohnung zu verlassen, als Oli zu mir sagte: „mit dem Kleid, kannst du aber kein Vorstellungsgespräch durchführen“. Immer noch völlig perplex von so viel …. (ich finde bis jetzt keinen Ausdruck für seine Art), zog ich schnell ein formelleres Kleid und High Heels an. Absolut handlungsunfähig zu sehen, dass es meine Firma ist, dass ich die Person bin, die einstellt und dass es im Gegensatz, zu seiner Unternehmensberatung, kein Dresscode bei uns im Startup gibt.

Für Oli schien es vollkommen normal zu sein, beim ersten Näherkommen mit einer Frau so mit ihr zu sprechen, denn anstelle zu fahren, schlug er noch vor, einen Happen gemeinsam nach meinen Gesprächen zu essen. Immer noch nicht Herr der Lage, antwortet ich nur: „Klar, hol schnell eine Pizza vom REWE und werfe sie in den Offen“ und eilte ins Büro. Keine 15 Minuten später bekam ich einer erste SMS von ihm: „Du wolltest doch abnehmen…da ist Pizza wirklich ganz schlecht“. Ich kann mir meine Antwort nur durch einen Schock erklären, denn ich tippte schnell: „dann halt Salat oder irgendetwas anderes“ in mein Handy.

Gut eine Stunde später standen wir beide bei mir in der Küche und schnippelten einen Salat. Immer wieder fasst er mich beim gemeinsamen „Kochen“ an und küsste mich. Im Nachhinein schüttele ich nur noch mit dem Kopf, so paradox kommt mir die Situation heute vor.

Wahrscheinlich bedurfte es einen weiteren Schlag ins Gesicht, bis ich wieder Herr meiner Sinne wurde. Beim gemeinsamen Salatessen, stellte Oli fest, dass wenn ich 10 kg weniger wiegen würde, perfekt sei. Denn ich sei ja schließlich süß, intelligent und habe ein schönes Gesicht – wenn da nur nicht meine Figur wäre. Er rechnete, wenn ich jede Woche ein Kilo abnehmen würde, könnten wir in 10 Wochen perfekt zusammenpassen.

Und da war er: die Rückkehr meines Verstandes.

Ich sagte ihm, dass es besser sei, wenn er nun gehen würde. Ich glaube bis jetzt, dass er sich gar nicht bewusst war, was er gesagt hatte, denn noch beim Rausgehen, versuchte er die Situation scherzhaft zu retten, in dem er mir vorschlug im Gegenzug ins Solarium zu gehen, damit er neben mir nicht so käseweiß erscheinen würde.

Ich räumte schnell die Küche auf und lief, wie traumatisiert, zu meiner Verabredung mit einer Bekannten. Wir hatten uns fürs Powerpoint Karaoke verabredet und es tat gut zu lachen. In den kurzen klaren Momenten konnte ich allerdings das Geschehene nicht verbergen und Aline wurde in dem Moment von einer Bekannten zu meiner engsten Vertrauten. Sie war es, die sofort verstand, was geschehen war und mir den Blogartikel von Lina Mallon, die Ähnliches erlebt hatte, mit den Worten „Lese das in Ruhe“ zu schickte.

Aline und ich gingen nach der Veranstaltung noch etwas trinken. Wir bestellten eine Portion Süsskartoffelpommes zu den Getränken und beim Essen, merkte ich wie hungrig ich war und wie wenig ich das Erlebte bis jetzt verarbeitet hatte.

Und dann, beim nach Hause kommen, ist etwas passiert, was nicht hätte passieren dürfen. Aus dem Augenwinkel sah ich, beim Aufschließen der Wohnungstür, mein Badezimmer. Mein Kopf fing an zu sagen: Oli hat Recht, du musst abnehmen! Kopf, Bauch, Finger, Hals, Kloschüssel……

Und da war er wieder, der Geruch von Kotze an den Fingern. Der Geruch, der mich in der Pubertät eine Zeit begleitetet hatte. Süßkartoffeln sind böse, Fett ist böse, Kohlenhydrathe sind böse. Ich schrie die Kloschüssel an: „du Arschloch“ und fing, zum ersten Mal an dem Tag, an zu weinen.

Auch heute war kein guter Tag. Ich wachte mit Migräne auf und arbeitete wie in Trance. Ich habe noch ein Mal mein Mittagessen ausgekotzt. Ich schreibe diesen Artikel, um meine Finger in die Tasten zu hauen, anstatt sie mir in den Hals zu stecken. Der Artikel von Lina hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine mit dem Thema bin und dass wir Frauen, aus Scham, uns nicht trauen über das Geschehene zu sprechen. Ich möchte es hier mit ändern.

Unter Lea X veröffentlichen wir anonyme Beiträge, wo die Autorinnen ihre Erfahrungen gerne teilen wollen, dies jedoch geschützt tun wollen.

Bild © Roman Davayposmotrim  / pexels.com

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  • Reply
    Julie
    16. Juni 2016 at 8:27

    Du bist supermegatoll, so, wie du bist!
    Niemand außer dir entscheidet darüber, wie du dich zu fühlen hast. Menschen, die so mit dir umgehen haben nicht kapiert, worum es im Leben geht. Nämlich glücklich zu sein und Dinge zu tun, die dich und deine wichtigsten Menschen in deinem Leben glücklich zu machen.
    Du hast die gleichen Maße wie ich und nein, wir sind überhaupt nicht dick. Wir sind genau richtig! Du und ich und alle anderen!
    Verschwende deine wertvoll Lebenszeit nicht mit diesem Typen. Er wird nie verstehen, was er da eigentlich zu dir gesagt hat.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du ganz schnell wieder zu dir selbst findest! Denn du bist eine Powerfrau, du hast schließlich ein eigenes Unternehmen gegründet, und Powerfrauen brauchen Energie und dürfen essen, was sie möchten!

  • Reply
    Isabelle von Frau Chefin
    17. Juni 2016 at 15:56

    Ich bin echt erschüttert, dass es solche Männer gibt, die die Perfektion einer Frau an der Konfektionsgröße festmachen. Wer hier nicht perfekt ist, ist eindeutig er, sonst würde er nicht versuchen, sich mit seiner verqueren Vorstellung einer perfekten Frau schmücken zu wollen, um von seinen eigenen Makeln abzulenken…

  • Reply
    Ronja
    17. Juni 2016 at 16:49

    Ich bin erschüttert, ich bin erschrocken, ich bin perplex. Wie kann er es wagen!! Wie kann er nur!
    Ich schicke dir Liebe, all die Liebe die ich habe. Ich möchte dass du dich umarmt fühlst von diesen Worten.
    Ich kenne dich nicht, aber du bist wunderbar. Du bist unfassbar stark weil du es geschafft hast diesen Artikel zu schreiben. Dich zu wehren gegen das Gefühl von Machtlosigkeit. Du bist einfach wunderbar.
    Ich wünschte ich könnte dich gerade umarmen und dir sagen wie wundervoll du bist. Er ist ein Idiot, der Gott weiß was mit sich rumschleppt, aber das traurigste ist, er merkt es nicht. Du schon, du merkst und schreibst darüber das es dir nicht gut geht, und dass macht dich so viel stärker als ihn. Ich hoffe dass es dir bald besser geht, aber bitte mach dich nicht fertig wenn es nicht gleich übermorgen ist. Das ist okay. Mit diesem Post sieht man dass du an dir arbeitest, das du diesen harten weg von Selbstentwicklung gestartet hast, und das ist das wichtigste <3 Kleine Schritte <3
    Fühl dich umarmt,
    Ronja

  • Reply
    Bettina Sturm
    18. Juni 2016 at 15:51

    Oh je. Immer wenn ich so etwas lese, fühle ich mich, als wäre auch mir das passiert.

    Liebe Lea, ich versuche mal deine Geschichte neu zu interpretieren, in der Hoffnung, dass du so etwas Abstand gewinnst. Der Mann, an den du geraten bist, sucht eine Partnerin, die er unterwerfen kann. Man sieht es ihm nicht an, er ist gutaussehend, smart, hat gute Umgangsformen. Aber wahrscheinlich keine Empathie, stattdessen ein Talent zu manipulieren.

    Die Kritik an deiner Figur ist natürlich absurd. Vor Jahrzehnten haben solche Typen ihren Partnerinnen andere „Vorschläge“ gemacht: Sie hatten etwas dagegen, dass die Frau arbeitet oder der Rock ist zu kurz. Manche Männer versuchen ihrer Partnerin Vorschriften über Mülltrennung oder Essenszubereitung zu machen oder separieren sie von ihren Freundinnen. Egal worum es geht: Hauptsache die neue Freundin ordnet sich unter.

    Gehen wir mal von der Hypothese aus, dass es sich um so ein Exemplar handelt. (Glücklicherweise sind solche Männer ja nicht allzu häufig.) Dann ist eine sinnvolle Strategie für ihn, zügig auszutesten, ob die Frau das auch mit macht. Denn ansonsten würde er doch viel Energie verschwenden, nur um später enttäuscht zu sein. Und so hat er gleich beim zweiten Treffen den einzigen Ansatzpunkt, den du ihm gegeben hast („kein Astralkörper“) benutzt. Wahrscheinlich hast du total selbstbewusst von deiner Firma gesprochen, sodass er sich dort erst mal keine Chancen für eine Intervention ausgerechnet hat.

    Das nächste, was ihm einfiel, war dein Sommerkleid, das ihm zu wenig businesslike war. Auch daran kannst du erkennen, dass es nicht um deine Figur ging, sondern um das Prinzip: kann ich diese Frau dominieren. Du hast dich umgezogen (und das hätte ich auch gemacht, obwohl wir beide mit etwas Abstand erkennen, dass es Quatsch ist), und er bekam Oberwasser.

    Anschließend hat er dein Terrain erobert – du hast ihm, wenn auch nur für eine Stunde, deine Wohnung überlassen. Oder habe ich das falsch verstanden? Falls es doch so war, hat er als Eroberer sodann das Kommando übernommen. Denn ER wollte lieber etwas Kalorienarmes essen, den Wunsch hatte er geschickt verpackt. Dem hast du dann „brav“ zugestimmt. Zärtlichkeit hattest du dir mit deiner Verhaltensänderung aus seiner Sicht nun verdient. Deshalb war er auch wieder liebevoll.

    Und dann hat er dir seine Bedingungen für eine weitere Beziehung genannt. Und die sind nur oberflächlich: reduziere dein Gewicht. Tatsächlich sind sie: verändere dich stets nach meinen Wünschen.

    Hättest du dich darauf eingelassen, er hätte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch „beratend“ in deine Firmenführung eingemischt. Mit kurz- oder mittelfristig negativen Folgen.

    Glücklicherweise konnte das gar nicht passieren. Denn du bist dir deiner Fähigkeiten bewusst. Und auch die Aussehen-Nummer, bei der kaum eine Frau 100%ig frei von Selbstzweifeln ist, konnte nicht fruchten, nachdem du einige Stunden Abstand hattest. Gut so!!!

    Bleibt also nur noch eines: dass dann passierte, „was nicht hätte passieren dürfen“. Der Kerl hat einen wunden Punkt bei dir getroffen. Klar, weil erstens: Er sucht nach Angriffspunkten und hat im Finden wahrscheinlich einige Übung und zweitens: Du hättest die Geschichte nicht aufgeschrieben, wenn es nicht so wäre.

    Man nennt so etwas auch „antriggern“. Jeder Mensch hat Dinge, auf die er besonders anspringt. Der Triggerreiz löst eine starke Gegenreaktion aus. Ursache ist ein früheres Erlebnis, zum Beispiel aus der Kindheit. Die Reaktion können wir leider kaum unterdrücken, weil sie im Gehirn eingeprägt ist. So wie sich ein Raucher auch schlecht den Griff zur Zigarette verkneifen kann, egal wie sehr er es will.

    Das Problem hat jeder Mensch. Wenn einem die eigenen Triggerreaktionen zu sehr ärgern, kann man sie zum Beispiel mit Hypnose behandeln lassen. Anschließend greift man dann nicht mehr automatisch zur Zigarette oder tut andere Dinge, die nicht gut für den eigenen Körper sind. Aber häufig verschwindet so ein Erlebnis wie deines mit Oli auch einfach so im großen Mülleimer für unerfreuliche Erlebnisse. Alles Gute dir.

  • Reply
    Claudia Otto
    25. Juni 2016 at 9:03

    Liebe Lea,

    ich habe das gleiche wie Bettina gedacht. Es ging nie um Deinen Körper, sondern um Machtspielchen. Er brauchte nur die ihm offen mitgeteilte Schwäche nutzen um dich Stück für Stück in eine geradezu hörige Position zu bringen. Dorthin, wo er dich, die starke erfolgreiche Frau, dominieren und hiervon für sich (vermeintliche) Männlichkeit ableiten kann. Leider mache ich diese Erfahrung immer wieder, dass Männer, egal welchen Alters, bis zur Gewaltanwendung gehen, um eine starke Frau, die sie eigentlich bewundern, gleichzeitig aber auch in dieser Eigenschaft hassen, zu unterwerfen. Mein Beispiel des letzten Erlebnisses:

    Um in dem von mir aufzubauenden Unternehmen gleich quereinsteigender, mit Millionen jonglierender (gleichzeitig mindestens so viel verdienender) „Chairman“ zu sein, meinte meine letzte Bekanntschaft (Anwaltskollege) ernsthaft, trotz meiner Ansage, Gewalt im Bett sei tabu, diese beim zweiten Treffen gleich anzuwenden. Auch hier ging es nur um’s Machtspiel und Testen, wie ich in dieser arg- und wehrlosen, da nackten (Angst-)Lage reagiere. Ich kenne diese Schockstarre, die Du beschreibst, sehr gut. Wie taub und hilflos man sich im Modus Autopilot fühlt, weil der Körper zwischen Flucht und Totstellen hin und her eiert, gleichzeitig funktionieren muss. Kampf gegen einen Mann scheidet naturgemäß wegen körperlicher Unterlegenheit aus. Ich konnte nur verbal vorsichtig dieses überraschende, schmerzhafte ruckartige Haareziehen als unerwünscht bezeichnen und ihn langsam herauskomplimentieren, ohne Szene. Ich brauchte 2 Wochen Abstand um auf seine täglichen Kontrollanrufe und -SMS, ob ich auch schön am PC sitze und das („unser“) Unternehmen aufbaue, mit einer knallharten Antwort zu reagieren. Ich habe nie wieder etwas von ihm gehört. Gut so.

    Wenn man als Anwältin zudem noch klein-beeierten Männchen in Robe begegnet, die statt sachlichen Schriftsätzen lieber begleitende anonyme, perverse, beleidigende Mails und SMS schickt sowie Terror-Anrufe bei der Arbeitgeberin (zuletzt als Gerichtsvollzieher, der mich als Schuldnerin unbedingt sprechen wolle!!!!), fällt man vom Glauben ab, irgendwann noch einmal einen guten Mann zu treffen.

    Mein Rat: auch unter dem Sommerkleid immer ein dickes Fell in Sachen Männern haben. Münze seine Äußerung in das eigentlich innewohnende Kompliment um: Du bist eigentlich zu toll für ihn. Er fühlt sich neben Dir klein und unbedeutend. Weil er das nicht ertragen kann/könnte, Dich aber unbedingt will, verletzt er Dich. Es hat allein mit ihm und seinem kleinen Selbstwertgefühl zu tun. Nicht mit Dir. Es ist nur das Ausnutzen der Schwachpunkte, die jeder Mensch als Mensch hat, um das eigene Ziel aus einer schwachen, eigentlich unterlegenen Position heraus zu erreichen. Trigger, wie Bettina richtig sagte.

    Alles Liebe!

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